Monatsarchiv für August 2004

Aug 06 2004

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Ingo Breuer

Christliche Missionare im Irak vom NDR denunziert.

Abgelegt unter Zeitgeschehen

Der NDR-Journalist Volker Steinhoff vom TV-Magazin Panorama hat christliche Missionare der Southern Baptists als “Amerikas heilige Krieger” bezeichnet und in seiner Sendung fürchterliche und unwahre Behauptungen gegen bibeltreue Christen gemacht, die ihr Herz dem Herrn Jesus gegeben haben und nun die verlorenen Seelen in der islamischen Welt zum Heiland rufen. Bibeltreue Christen wurden mit Islamisten verglichen. Steinhoff behauptete, Präsident Bush sei ein Baptist. Falsch: er ist Methodist. Steinhoff behauptet, Bush und die “evangelikalen Fundamentalisten” arbeiten zusammen beim “Kreuzzug im Irak”. Falsch: Bibeltreue Christen kritisieren Bush, weil er schon viel zu oft den Islam als “Religion des Friedens” bezeichnet hat und schon vom “einigen Gott der Christen und Moslems” geredet hat. Hier sehen Sie, wie falsch Herr Steinhoff ist. Herr Steinhoff verbreitet Falschinformationen, die lediglich dazu führen, daß Missionare in islamischen Ländern noch mehr in Gefahr sind.

Folgendes habe ich der NDR-Redaktion geschrieben:

Sehr geehrte Redaktion,

ich bin nicht damit einverstanden, was Herr Volker Steinhoff in seiner mit Vorurteilen und Feindseligkeit gespickten Reportage zum Thema “Amerikas heilige Krieger” alles an falschen Behauptungen und Denunzierungen (1.) gegen die Baptisten, (2.) gegen die christliche Missionsarbeit, (3.) gegen Amerika und (4.) gegen Präsident George W. Bush zuträgt. Obwohl ich deutscher Staatsbürger bin, so bin ich – gemäß dem von Panormama verbreiteten Vorurteil – auch einer von “Amerikas heiligen Kriegern”. Ja, ich lebe im US-Bundesstaat Tennessee und habe 1995 mein Leben dem Herrn Jesus übergeben, gehöre einer Baptistengemeinde an, die noch konservativer ist, als die Southern Baptists, und an Missionsarbeit in Deutschland bin ich sehr interessiert. Ich glaube, der Herr bereitet mich vor auf einen Dienst dort in Deutschland. Selber habe ich in zahlreichen Baptistengemeinden in den USA gepredigt und auch mitten auf der Beale Street in Memphis oder in der Innenstadt von Nashville sowie in Heidelberg in Deutschland öffentlich gepredigt. Ich weiß zwar nicht, wie Herr Steinhoff den Vergleich von konservativen Christen mit militanten Islamisten rechtfertigt und dabei die Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen übersieht. Die einen glauben an den wahren und lebendigen Gott, die anderen an ein animistisches Wesen, daß von einem brutalen Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder namens Mohammed erfunden wurde. Das sind bestätigte Fakten der Geschichte. Die einen predigen das Evangelium, verteilen Traktate und christliche Literatur und gehen von Haus zu Haus, um Menschen in die Gemeinde einzuladen und singen geistliche Lieder. Die anderen benutzen Bomben, Flugzeuge, Sprengstoff mit aller Hinterlist und verhalten sich zerstörerisch und extrem gewalttätig ohne ein Zeichen von menschlichem Mitgefühl. Also was haben wir Baptisten mit islamistischen Fanatikern gemeinsam? Der Herr Steinhoff sollte mich einmal persönlich anrufen. Dann kann er einmal persönlich mit einem von “Amerikas heiligen Kriegern” reden. Meine Telefonnummer lautet … . Lassen Sie die Missionare dort im Irak ihr gutes Werk tun. Sie brauchen mit ihrer Reportage nicht noch irgendwelche Terroristen auf diese Missionare aufmerksam zu machen. Diese Missionare opfern sich liebevoll auf und riskieren ihr Leben, um dort im Irak das Evangelium Christi zu verbreiten, biblische Werte zu predigen, Gemeinden zu gründen und die Gesellschaft dort zu bereichern. Das ist ein bewunderswerter Dienst, der auch nicht hochbezahlt wird. Es ist so einfach, in Hamburg hinterm Schreibtisch zu sitzen und bei einer Tasse Kaffee sich so einen Stuß für eine Fernsehreportage auszudenken. Aber es ist ein gewaltiges Opfer, wenn Sie heute von Hamburg nach Baghdad fliegen würden, um dort Menschen zu Jesus zu führen, damit sie von der ewigen Verdammnis der Hölle und von Sünde befreit werden und in der Freude des Heiligen Geistes leben können. Da Ihre Redaktion in Hamburg ist, mögen Sie sich doch vielmehr einmal darüber Gedanken machen, daß in Hamburg islamistische Terroristen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers studiert haben und die Angirffe vom 11. September 2001 in aller Ruhe geplant haben. Anstatt die Christen zu verunglimpfen, sollten Sie in Hamburg einmal sehen, wie Sie die wahren Brandstifter dort ausfindig machen bevor es zu spät ist. Aber es gibt zu viele Biedermänner, die einem islamistischen Brandstifter auch noch das Studium finanzieren und ihn dort wohnen lassen. Mohammed Atta & Co. haben es sich in Hamburg gutgehen lassen und den Leuten bei Panorama fällt nichts anderes ein, ein paar Baptistenmissionaren den Schwarzen Peter zuzuschieben. Pfui! Ich hoffe, in Zukunft wird es von Panorama mehr Reportagen geben, die nicht mit antiamerikanischen und antichristlichen Vorurteilen gespickt sind. Gerne stehe ich Ihnen als christlicher Korrespondent zur Verfügung, damit es nicht mehr zu solchen blamablen Entgleisungen kommt wie in der Reportage über “Amerikas heilige Krieger”. Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Fernsehreportage bewirkt das Gegenteil

Als ich noch nicht gläubig war, aber schon merkte, wie der Herr mich meiner Sünde überführte, da habe ich auch rein zufällig eine Fernsehreportage im ZDF gesehen, in der die Southern Baptists denunziert wurden und mit allerlei giftiger Polemik angegriffen wurden. Angeblich würden Sie die “Fortschritte” der Revolution der 60er Jahre wieder rückgängig machen wollen und jungen Leuten “rechthaberische” und “anachronistische” Werte vermitteln. Die deutschen Journalisten kochten vor Wut als sie einen jungen Mann interviewten, der vom Glauben an Jesus Christus zeugte oder einen Ausschnitt einer Predigt zeigten. Aber wissen Sie, lieber Leser, was passiert ist: Je mehr die deutschen Journalisten auf diesen Christen herumhackten, desto mehr haben mich diese Christen begeistert und eine Anziehungskraft ausgeübt, wie sonst nichts anderes. Ich weiß, daß dies das Ziehen des Heiligen Geistes war (Joh. 6:44). Gott hat diese Reportage gebraucht, um mir zu zeigen, was es heißt, wirklich errettet zu sein und für Jesus zu leben. Als diese christenfeindliche Reportage vorbei war, hatte ich ein brennendes Verlangen, mehr von Jesus zu erfahren, mehr die Bibel kennenzulernen, und gleichgesinnte Christen kennenzulernen. Das war eine Fernsehreportage im Jahr 1994. 1995 habe ich den Herrn Jesus als meinen Erlöser angenommen. 10 Jahre später lebe ich nun ungefähr in der Gegend, wo einst die deutschen Journalisten herumgestänkert haben. Ja, Gott hat den Spieß herumgedreht. Nur Er kann das tun. Dafür will ich Ihn preisen. Es ist ein Wunder! Danke, Herr! Mein Gebet ist heute, daß auch nach Volker Steinhoffs Reportage, Gott bei einigen anderen Seelen in Deutschland, den Spieß herumdreht. Mögen diejenigen, die heute die Reportage über “Amerikas heilige Krieger” gesehen haben, nächstes Jahr gute Streiter Jesu Christi sein (2. Tim 2:3) mit der ganzen Waffenrüstung Gottes ausgerüstet (Epheser 6:10-18). Beten wir dafür, daß heute die Menschen, die diese Sendung gesehen haben, dadurch berührt werden, wie ich damals, und je mehr Herr Steinhoff dann auf den Christen herumhackt, die Leute desto daran interessiert werden, Christen zu werden. Beten wir dafür, daß vielleicht so manch ein abtrünniger Christ dadurch provoziert wurde, zum Herrn zurückzukehren. Beten wir dafür, daß der Herr diese Sendung benutzt, um deutsche Missionare in den Irak zu senden. Gott braucht Arbeiter in der Ernte! Somit hat die Fernsehreportage von damals genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie erreichen sollte. Möge es heute ebenso sein mit Volker Steinhoffs “Amerikas heilige Krieger”. Gott kann’s tun!

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