Monatsarchiv für Oktober 2006

Okt 24 2006

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Ingo Breuer

Sächsische Behörden verletzen Elternrechte.

Abgelegt unter Homeschooling

Protestschreiben wegen der Mißachtung von Grundrechten bei christlichen Familien in Sachsen, die Homeschooling machen. Vom 24. Oktober 2006. Datei als PDF.

 

Regionalschulamt Bautzen 
 
 z. Hd. Herrn Michael Fröhlich

Otto-Nagel-Straße 1

D-02625 Bautzen

 

Betreff: Familien Krautter, Harder & Schneider

Sehr geehrter Herr Fröhlich,

es ist absurd, wie das RSA Bautzen versucht, christliche Familien zu verfolgen und deren Rechte mit Füßen zu treten. Nun höre ich, Sie wollen den Familien, die Schulunterricht zu Hause praktizieren, das Sorgerecht für deren Kinder entziehen. Sie sind ja schon fleißig dabei, ihnen Haus und Hof wegzupfänden und ihnen die selbständige Tätigkeit zu ruinieren. Es scheint wohl Ihre Absicht zu sein, Leute vom Zuzug nach Sachsen abzuschrecken, denn kein normaler Mensch will sich vom Staat in die Erziehung reinreden lassen und sich die Kinder einkassieren lassen, nachdem alles andere abkassiert wurde.
Wie stehen Sie in Bautzen zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO, die Deutschland unterzeichnet hat? Dort steht ja u. a. in Artikel 26 (3) Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.
Im Internationalen Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte, den Deutschland unterzeichnet hat, lesen wir in Artikel 13: (3) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Freiheit der Eltern und gegebenenfalls des Vormunds oder Pflegers zu achten, für ihre Kinder andere als öffentliche Schulen zu wählen, die den vom Staat gegebenenfalls festgesetzten oder gebilligten bildungspolitischen Mindestnormen entsprechen, sowie die religiöse und sittliche Erziehung ihrer Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen sicherzustellen.

Herr Fröhlich, haben Sie in Bautzen eine Ausnahmegenehmigung, denn Sie tun ja genau das Gegenteil von dem, wozu Deutschland sich „auf dem Papier“ verpflichtet hat. Die religiöse imd sittliche Erziehung der Familien Krautter, Harder und Schneider ignorieren Sie und achten die Rechte der Eltern nicht. Und nun wollen Sie den Kindern noch mehr Schaden zufügen durch Entfernung des Sorgerechts? Da erinnere ich mich an das Sprichwort: “Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein; und wer einen Stein auf andere wälzt, zu dem kehrt er zurück.“ Sprüche 26:27. Ich möchte also nicht, daß Sie in die Grube fallen, die Sie anderen graben.

Es ist doch logisch, warum Bürger Schulunterricht zu Hause fordern. Lesen Sie doch die Anlagen. Da berichtet Eduard Zimmermann, früherer Moderator der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY Ungelöst, über die Gewaltdelikte an Schulen in Sachsen und darüber hinaus.

Lassen Sie die albernen Mätzchen beiseite und garantieren Sie Familien wie Krautters, Harders und Schneiders, daß sie ebenso Schulunterricht zu Hause machen können wie andere Gruppen das in Deutschland bereits mit dem Segen der Schulämter tun. Ich frage mich: Warum werden die tatsächlichen Schulschwänzer in Ruhe gelassen, während, Christen, die Schulunterricht zu Hause machen, verfolgt werden? Das ist absurd. Gehört Sachsen zu Absurdistan oder zu Deutschland?

Mit freundlichen Grüßen

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