Monatsarchiv für Dezember 2007

Dez 30 2007

Profile Image of Ingo Breuer
Ingo Breuer

Warum Kinderrechte nicht ins Grundgesetz gehören

Abgelegt unter Familie

Vom Aussterben bedroht sind nicht nur diverse Tierarten. Nein, vielmehr sind auch Institutionen wie Moral, Glaube und besonders die christliche Familie vom Aussterben bedroht. Das Vakuum, das durch das Fehlen der christlichen Familie entsteht, wird durch einen staatlichen tyrannischen Altruismus ersetzt. Die wenigen Kinder, die es in Deutschland noch gibt, werden verstaatlicht. Der folgende Beitrag aus der FAZ zeigt deutlich, warum entschiedene Christen seit Jahren konsequent gegen die sog. “Kinderrechte” sind. Diese “Rechte” werden dem Kind nicht gerecht, sondern sie sind ABM für Bürokraten, Jugendämter und Sozialarbeiter, die dann letztendlich die Eltern bevormunden. Die Durchschnittsbürger lassen sich immer wieder von den Medien verführen. Da wird bewußt ein schlimmer Fall von Vernachlässigung von Kindern wiederholt hochstilisiert bis das der dumme Durchschnittsbürger seiner eigenen Entrechtung durch den Staat befürwortet. Es ist ein übles Spiel, das gespielt wird. Hier werden Emotionen hochgespielt, aber es gibt nur wenig Vernunft.


Kinderrechte im Grundgesetz – Spirale nach unten

Von Stefan Dietrich

13. Dezember 2007. Es ist wieder so weit. Fast immer, wenn erschütternde Fälle von Kindstötungen oder -verwahrlosung eine Weile lang die Öffentlichkeit beschäftigen, kommt die SPD auf ihre Forderung „Kinderrechte ins Grundgesetz!“ zurück. Als ob sie dort nicht von Anfang an enthalten wären. Als ob auch nur eines dieser Familiendramen einem fehlenden Verfassungsartikel zuzuschreiben wäre. Was tatsächlich fehlt, ist eine systematische Begleitung aller Neugeborenen bis zum Vorschulalter, damit keines verlorengeht, das in prekären Verhältnissen aufwächst. Dafür reichen einfache Gesetze, und die wird es – endlich – bald in allen Ländern geben.

Der SPD genügt das nicht. Ihr Vorsitzender Beck will, dass im Grundgesetz steht: „Jedes Kind hat das Recht auf eine positive Entwicklung und Entfaltung sowie auf das erreichbare Maß an Gesundheit.“ Das wird man beim ersten Hinsehen gewiss gern unterschreiben. Im Artikel 6 geriete dieser Satz aber sofort in Konkurrenz mit jenem im Absatz 2: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Kinderrecht stünde dann unter Umständen gegen Elternrecht.
Das eigentliche Ziel ist ein anderes

Das Elternrecht aber bildet (noch) die stärkste verfassungsrechtliche Barriere gegen eine Verstaatlichung der vorschulischen Erziehung. Das eigentliche Ziel dieses Vorstoßes zur Verfassungsänderung ist deshalb, das eine durch das andere zu ersetzen – auch wenn Beck das jetzt noch nicht sagt.

Der Boden dafür ist längst bereitet, auch mit Hilfe der Union: Mal mitleidig, mal vorwurfsvoll beklagen Politik und Medien die wachsende Überforderung von Eltern, fehlende Erziehungsfähigkeit und mangelnde Frühförderung der Kinder.

Ungute Familienverhältnisse gibt es gewiss, aber überfordert sind die meisten Eltern nicht mit ihren Kindern, sondern vom Staat. Über alle Konjunkturzyklen hinweg ist der Anteil der Kinder, deren Unterhalt durch Transferleistungen gesichert werden muss, ständig gestiegen – nach neuesten Erhebungen auf 25 Prozent. Der Darmstädter Familienrichter Borchert prangert an, dass heute schon ein Facharbeiterlohn von 30.000 Euro nicht mehr ausreiche, um eine Familie mit zwei Kindern zu ernähren; Kinderlose lägen dagegen bei gleichem Einkommen weit über dem sozialen Minimum.

Was unter den Tisch fiel
In der Familienpolitik dreht sich seit Jahrzehnten eine Spirale nach unten: Mit der Kinderzahl steigt das Armutsrisiko, mit der Armut der Druck auf doppelte Erwerbstätigkeit, mit der Doppelbelastung die Gefahr der Vernachlässigung der Kinder, mit der Zahl der „Problemkinder“ der Wunsch nach öffentlicher Betreuung. So hat die Politik die Probleme geschaffen, die sie zu lösen vorgibt.

Ingrid Sehrbrock, die stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, hat es gerade wiederholt: „Ziel muss in der Tat sein, dass der Besuch von Krippen, Kindergärten und Ganztagsschulen verpflichtend wird. Aber man kommt nicht in einem Schritt dahin.“ In diesem Umfeld würde sich auch Margot Honecker wohl fühlen.
Es gab die Chance, diese Spirale zu durchbrechen. In den Bundestagswahlkampf 2005 zogen die Unionsparteien mit dem Versprechen, den steuerlichen Grundfreibetrag je Kind auf 8000 Euro anzuheben. Die Mehrheit der heutigen Transferempfänger wäre damit wenigstens unabhängig von staatlichen Zuwendungen geworden. In den Koalitionsverhandlungen fiel dieses Postulat unter den Tisch.

Verlierer gibt es viele
Die Union schrieb sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf die Fahnen und feierte das als mutigen „Abschied von einem antiquierten Familienbild“. Zweimal vier Milliarden Euro zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Müttern flossen in den Ausbau der Krippenplätze und in das neue Elterngeld. Dass Letzteres vor allem Besserverdienenden zugutekommen sollte, war beabsichtigt, wurde von Frau von der Leyen aber mit der Behauptung gerechtfertigt: „Alle Familien stehen künftig besser da“.

Nach nicht einmal einem Jahr sieht die Bilanz anders aus: Der Münsteraner Verwaltungswissenschaftler Stefan Fuchs hat aus vorliegenden Daten errechnet, dass annähernd sechzig Prozent der Eltern mit dem Elterngeld schlechter dastehen als mit dem abgeschafften Erziehungsgeld (zwei Jahre lang monatlich 300 Euro). Verlierer sind vor allem einkommensschwache und kinderreiche Familien, auch Alleinerziehende und Studenten.

Es droht die Verstaatlichung der Kinder
An der Gerechtigkeitsdebatte über Mindestlöhne und Managergehälter ist unterdessen vorbeigegangen, dass die wertvollste Leistung, die in dieser Gesellschaft erbracht wird, die Erziehung von Kindern, immer schlechter belohnt wird. Aber wozu eine häusliche Leistung belohnen, die man ohnehin nicht mehr haben möchte?

Die Kinderrechte im Grundgesetz wären der nächste große Schritt zur Verstaatlichung der Kinder. Über ihre Einhaltung würden nicht mehr „zuvörderst die Eltern“, sondern „die staatliche Gemeinschaft“ wachen. Von einem Recht der Kinder auf ihre Eltern ist nicht die Rede. Die Folgen solcher Remedur in der Familienpolitik würden schlimmer sein als die Ursachen, die ihnen als Vorwand dienten.

Quelle:
http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E32902B6743024BDF81B55A1246815821~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Im Endeffekt muß man also feststellen, daß vielmehr die Elternrechte gestärkt werden müssen. Das biblische Bild der Familie ist das beste Leitbild. Unser Heiland Jesus Christus wurde in arme Verhältnisse geboren. Seine Eltern – Maria und Josef – fanden keine Bleibe und mußten ihr Kind in eine Krippe legen. Daraufhin flohen sie ins Exil. Da war kein Jugendamt, daß diese armseligen Verhältnisse “betreuen” sollte. Dann hätte das Jugendamt von damals Maria und Josef das Sorgerecht für Jesus entzogen, weil in einer Krippe und in solch armen Verhältnissen das Kinderrecht auf positive Entwicklung und Gesundheit nicht verwirklicht wurde.

Sende Artikel als PDF an PDF Creator

Kommentare deaktiviert

Dez 25 2007

Profile Image of Ingo Breuer
Ingo Breuer

Gutes Kinderspielzeug wie einst bei der Kinderlandverschickung

Abgelegt unter Allgemein

Weniger Puppen und Stofftiere
Nur noch gut ein Drittel (34 Prozent) der Kinder zwischen sechs und zwölf wünscht sich nach einer aktuellen Studie klassisches Spielzeug wie Bastelsets oder Autos. Puppen und Stofftiere stehen sogar nur bei 14 Prozent der Kleinen auf der Wunschliste. Zu Weihnachten 2007 steht eine Spielkonsole bei jedem zweiten Jungen und jedem zweiten Mädchen auf der Wunschliste – im vergangenen Jahr wollte nur jedes dritte Mädchen ein Computerspiel haben. Für die Ergebnisse wurden Ende November rund 1325 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren befragt. Auf die Frage nach den drei größten Weihnachtswünschen antworteten dabei nicht einmal zwei von hundert Kindern, sie wünschten sich Harmonie in der Familie oder Gesundheit.

Dies sind bedauerliche Umstände, die von der Entchristlichung unserer Gesellschaft zeugen. Der Materialismus macht unsere Kinder süchtig und hypnotisiert sie in eine Traumwelt aus Egoismus, Gier und Rebellion.

An dieser Stelle danke ich meinen eigenen Eltern, die mir in meiner Kindheit in den 80er Jahren die Spielsucht des Commodore C64 erspart haben, durch die andere gleichaltrige Kinder geschädigt wurden und zur Passivität hypnotisiert wurden. So ist zu beobachten, daß die computer- und fernsehsüchtigen Kinder nicht fähig sind, vernünftig auf Fragen und Gespräche zu reagieren. Sie reagieren eher auf flimmernde Bilder als auf ruhige Worte. Sie werden teilnahmslos und unempfänglich. Wenn man sie anspricht rollen sie mit ihren Augen und sind nicht fähig, einem in die Augen zu sehen. Während man noch mit ihnen spricht, drehen sie sich weg und tun irgendetwas anderes. So verlernen sie das Zuhören. Die Gören und Memmen, die mit Videospielen aufwachsen, werden also immer unfähiger, normal zu kommunizieren. Aber auch Erwachsene leiden immer mehr unter diesem Schaden, denn diese laufen durch die Gegend und starren hypnotisiert auf ein Mobiltelefon. Ich meide das Wort Handy, denn das ist engleutsch. Ich spreche entweder deutsch oder englisch, aber kein Mischmasch aus beiden. Da beobachte ich in einem Wartezimmer eines Arztes ein junges Paar. Beide haben ein Mobiltelefon, worauf gottlose Musik abgespeichert ist, die sie sich gegenseitig abspielen. Dann flitschen sie beständig auf diesem Mobiltelefon, das zu ihrem Lieblingsspielzeug geworden ist, und schicken sich gegenseitig Textbotschaften zu. In mir entbrennt Zorn und Empörung über die Angewohnheiten solcher jungen Leute. Ich würde ihnen am liebsten ihre Mobiltelefone aus der Hand reißen und es ihnen links und rechts um die Ohren hauen, damit sie wieder an normaler menschlicher Kommunikation teilnehmen. Hier in den USA ist es immer noch nicht verboten, das Mobiltelefon im Auto zu benutzen. Somit sehe ich immer wieder Leute, die Auto fahren und dabei Mobiltelefon und Zigarette in der Hand halten. Das sollte man ihnen ebenso links und rechts um die Ohren hauen. Zumindest sollte der amerikanische Staat dieses Verhalten mit hohen Bußgeldern bestrafen, damit wenigstens der Krieg auf Pump abbezahlt werden kann oder allgemein die ca. 10 Billionen Dollar Staatsschulden abbezahlt werden.

Schädliches Spielzeug
Daß Puppen und Stofftiere bei Kindern heute weniger gefragt werden, ist nur in dem Sinne gutzuheißen, daß selbst diese Spielzeuge häufig der Gesundheit und dem Charakter des Kindes schaden. Viele der Spielzeuge von heute sind pures Gift. Die Firma Mattel hat 2007 viel Spielzeug zurückgerufen, weil es mit Blei vergiftet war. Andere Spielzeuge wurden zurückgerufen, weil sie Partydrogen enthielten. Spielzeughersteller sind gewissermaßen Giftmischer. Gift ist aber auch die Gestalt des Spielzeugs. Barbypuppen und ähnlicher Schund – hier in den USA gibt es Puppen namens Brats (Gören) – widersprechen dem christlichen Glauben. Mit solchem Spielzeug werden vor allem die Mädchen an ein falsches Lebensideal gewöhnt. Die Bibel sagt: “Ein schön Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem güldenen Haarband.” Sprüche 11:22. “Wem ein tugendsam Weib bescheret ist, die ist viel edler denn die köstlichen Perlen.” Sprüche 31:10. “Auf daß du bewahret werdest vor dem bösen Weibe, vor der glatten Zunge der Fremden. Lich dich ihre Schöne nicht gelüsten in deinem Herzen und verfahe dich nicht an ihren Augenlidern.” Sprüche 7:24,25. “Er folgte ihr bald nach, wie ein Ochs zur Fleischbank geführt wird … Ihr Haus sind Wege zur Hölle, da man hinunterfährt in des Todes Kammer.” Sprüche 7. Immer wieder sehe ich, daß das Kinderspielzeug von heute schon auf diesen falschen Weg führt. Und nun ist es so weit, daß selbst die Mädchen süchtig werden sollen an Computerspielen. Den Herstellern von Computerspielen und all diesen komischen Spielkonsolen seien die Worte Jesu ans Herz gelegt:
WER ABER ÄRGERT DIESER GERINGSTEN EINEN, DIE AN MICH GLAUBEN, DEM WÄRE BESSER, DAß EIN MÜHLSTEIN AN SEINEN HALS GEHÄNGET, UND ER ERSÄUFT WÜRDE IM MEER, DA ES AM TIEFSTEN IST.
Besonders christliche Eltern dürfen hier nicht naiv sein. Leider sind sie oft zu naiv. Es ist Fakt, daß viel von dem heutigen Spielzeug ein Ärgernis für die Kinder ist, das sie von Gott abbringt und sie von der Freude des Glaubens entfremdet. Besonders dann, wenn in Kindergruppen durch den Gruppenzwang das Haben gewisser Spielzeuge aufgezwängt wird. Als ich in den 80er Jahren aufwuchs, da war ich oft aus der Gruppe ausgeschlossen, weil die anderen Jungen ein Commodore C64 hatten. Ich hatte dieses Ding nicht. An den endlosen Unterhaltunge über Computerspiele konnte ich also nicht teilnehmen, weil ich nichts davon wußte. Und heute bin ich Gott dankbar, daß ich dieser Götze niemals gehuldigt habe. Erst in den 90er Jahren habe ich einige Computerspiele ausprobiert, aber bald jegliches Interesse verloren. Heute benutze ich den Computer zum Ernst und nicht zum Spiel. Es ist ein Anblick von Weichlichkeit, wenn Männer Computer spielen. Die sollten lieber Holz hacken gehen. Die Christen von heute täten gut daran, einfach ein paar dieser modernen Götzen umzubringen (4. Mose 33:50-56). Das Volk Israel mißachtete Gott als es ins Verheißene Land einzog und vertilgten die Heiden nicht und brachten die Götzen nicht um. Das wurde ihnen später zum tragischen Verhängnis. Die Götzenbilder, die sie nicht niederrissen, verführten sie später dazu, sich vom wahren Gott loszusagen. Der Untergang Israels und Judas durch Assyrer und Babylonier war besiegelt. Uns im Gemeindezeitalter ist dies als Warnung niedergeschrieben. Viele naive und unwissende Leute haben unserer Tochter schädliches Spielzeug geschenkt. Ich habe schon mehrere volle Müllsäcke davon in den vergangenen Jahren weggeworfen. Dahinter steckt eine satanische Verführung. Es ist falsch, wenn Kinder Markennamen und Spielzeugnamen aufsagen können, aber die grundlegenden Worte des christlichen Glaubens nicht kennen. Dabei muß Christus Vorrang haben. Was sagt Jesus in Matthäus 19:13-15? Die Geldverschwendung für dieses unnütze Zeug “für” Kinder bricht mir das Herz, denn ich könnte ihnen eine mehrseitige Liste von guten Vorhaben, Zwecken, Projekten, Missionaren, Gemeinden und christlichen Werken aushändigen, die unsere finanzielle Liebesgabe bedürfen. Aber leider lieben so viele Leute Disney, Mattel, Apple, Viacom und andere Großkonzerne mehr als Gott den Herrn, der seinen Sohn zu unserer Rettung gab. Es ist also wichtig, daß naive Christen besonders in der Vorweihnachtszeit finanziell entrümpeln und sich die Prioritäten von der Bibel anstatt von der Gesellschaft diktieren lassen. Investieren sie in echte Ziele und nicht in nutzloses Gerümpel.

In diesem Sinnne also: Entrümpelungsaktion für Christus! Spielzeuge, die unsere Kinder davon wehren, zu Jesus Christus zu kommen, bitte entsorgen. Bitte nicht verkaufen, damit nicht andere Kinder verführt werden. Machen Sie hierzu einen ganz einfachen Test: Was motiviert ihre Kinder eher? Das Wort “Videospiel” oder der Name “Jesus”? Xbox oder Bibel? Ipod oder Immanuel? Laptop oder Gott? Wenn stets die weltliche Option mehr Begeisterung erzeugt, dann handelt es sich um eine Götze. Alles, was uns mehr bedeutet als Gott, ist eine Götze und muß entfernt werden ansonsten entfernen wir uns von Christus und der Freude des Glaubens. Marken werden zur Götze. Wir wollen keinen Charakter haben, der auf weltlichen Schund mit Begeisterung reagiert, aber auf Gott mit Lethargie und Apathie reagiert. Wenn man die Weihnachtsgeschichte in Lukas 2 liest, dann ist bemerkenswert, wie die Menschen auf Jesus Christus reagieren. Hirten kamen EILEND nach Bethlehem. Sie verbreiteten die Botschaft und priesen Gott. Wann haben Sie Gott das letztemal gepriesen? Männer sollen Gott preisen mit erhobenen Händen ohne Zorn und Zweifel (1. Tim. 2:8). Die Verlorenen, die Christus ablehnen, sind voll von Zorn und Zweifel wieder Gott. Zweifel, weil sie an das Evolutionsmärchen glauben. Zorn, weil sie aufgrund ihres Unglaubens nicht verstehen, warum Gott dies und jenes zuläßt, was im Licht der Ewigkeit dennoch nichtig und gering ist.
Wenn ich hier in den USA den sog. Wal-Mart besuche, sehe ich so viel Schundspielzeug. Wenn ich mit meiner Familie einkaufen gehe, meide ich diesen okkulten Spielzeugdschungel. Ich beobachte andere Eltern, wie sie süchtig ihre kleinen Diktatoren beschwichtigen und den Schund auf Befehl kaufen. Ich beobachte die Frechheit und die Gier. Dann lege ich stets Traktate aus und stecke sie in all die Packungen für solch begehrte Götzenspielzeuge. Das wird dann wahrhaftig eine schöne Bescherung für diejenigen, die dann eine Hurenpuppe auspacken und ein Traktat über den Herrn Jesus finden. Oder ein Traktat über schickliche Kleidung. Oder ein Traktat in dem die Falschheit des Weihnachtsmannes erklärt wird. “Daß nur Christus verkündiget werde allerlei Weise, es geschehe Zufalles oder rechter Weise; so freue ich mich doch darinnen und will mich auch freuen. Phil. 1:18.

DIE HERAUSFORDERUNG
Ich habe den Eindruck, daß das Spielzeug, das die Kinder damals im 3. Reich hatten, besser war, als das, was heute vermarktet wird. Schauen Sie sich im folgenden bitte das Buch der Kinderlandverschickung an:

http://bdmhistory.fotki.com/digitized/bdmhjmanuals/klvtoys/klvtoybookfrontcover.html

Wie sie soeben gesehen haben, handelt es sich um eine Anleitung der KLV zum Selberbasteln von Holzspielzeug. Dieses Spielzeug ist spielend herzustellen. Es kostet kein Vermögen. Wir können also weiterhin in echte Ziele investieren anstatt in Schund zu verschwenden. Es macht nicht abhängig von Chinesen. Es fördert kein Markenbewußtsein.

Lernen Sie hier, wie Sie mit einer Laubsäge aus Holz folgende Tiere aussägen:
http://bdmhistory.fotki.com/digitized/bdmhjmanuals/klvtoys/klv13.html

Ist es nicht entsetzlich, daß die Leute in der Nazizeit ein besseres Konzept von Spielzeug hatten als die Leute in der heutigen Zeit?

Im Gegensatz zu Spielkonsolen, die zu Passivität, Ignoranz der Umwelt und einseitiger Berieselung erziehen, erfordert dieses Spielzeug von damals Aktivität hier in der Wirklichkeit.

Was will ich damit sagen? Die Leute damals aus der Nazizeit beschämen uns heute. Trotz der bösen Ideologie, die ich nicht gutheiße, hatten sie dennoch weit mehr Verstand für ordentliches Spielzeug, das nicht der Charakterbildung der Kinder schadet . Die Menschen von heute setzen sich und ihre Kinder oft widerstandslos dem Konsumterror aus und werden davon geschädigt. Sie sind häufig nicht fähig, moderne Trends mit gesunder Skepsis zu betrachten. Kinder sind oft durch TV-Werbung die wehrlosen Opfer dieses Konsumterrors. Ihre Neugier und Empfänglichkeit wird schamlos ausgenutzt zum Nepp und zur charakterlichen und geistlichen Deformierung. Durch Gruppenzwang werden sie dann ganz von Kind an auf Gottlosigkeit geeicht. Da ist nichts Verwerfliches an dem Holzspielzeug aus den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts – Tiere, Pupppenstuben, Fahrzeuge, Soldaten und Reiter, erzgebirgische Schiffchen-Schaukel. Das ist doch wohl besser als Spielkonsolen, wo gemordet und geschossen wird und irgendwelche okkulten, finsteren Hintergrundgeräusche und -melodien laufen und wo die ständige Abhängigkeit an ein vernetztes, digitales Irgendetwas suggeriert wird.

Es ist eine große Enttäuschung für mich, wenn ich sehe, daß viele Christen, die in diesem Beitrag erklärte Wahrheit aufgrund Naivität oder absichtlicher Blindheit häufig nicht anerkennen wollen sondern stur dagegen widersprechen und sich feige der Welt anpassen. Die Zeche werden sie einestages leider noch zahlen müssen. Gottläßt sich nicht prellen. Damit meine ich ganz besonders diejenigen, die meinen, sie wollen ihren Kindern nichts “vorenthalten” oder “entziehen”. Dabei lehrt Jesus wiederholt Selbstverleugnung und fordert wiederholt unsere Bereitschaft, den Gütern dieser Welt abzusagen, damit wir IHM nachfolgen können. Nachfolge erfordert Verzicht, denn wenn wir erst bei Christus sind, erhalten wir so viel mehr. Wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes Jesu Christi. Titus 2:12,13. Wenn der Herr Jesus Christus wiederkehrt, um uns zu entrücken, was nützt uns dann eh all der Krempel dieser Welt? Der vergeht mit dem Rest der Welt.

Zu diesem Thema haben wir auch einige englischsprachigen Beiträge mit dem Thema “Gain vs. Godliness”. Diese dreiteilige Botschaft baut auf 1. Timotheus 6:6-8. Hier können Sie alle drei Botschaften herunterladen:

Teil 1 http://www.solidrockfaith.com/realaudio/gaingodliness1.mp3
Teil 2 http://www.solidrockfaith.com/realaudio/gaingodliness2.mp3
Teil 3 http://www.solidrockfaith.com/realaudio/gaingodliness3.mp3

Sende Artikel als PDF an PDF Creator

Kommentare deaktiviert

Ältere Einträge »

Better Tag Cloud