Jan 25 2009
Obama geht vom rechten Weg ab.
Nur einige Tage nach seiner Amtseinführung, macht US-Präsident Obama schwerwiegende Fehler, mit der er die USA noch weiter auf den falschen Weg führt. Am Freitag hob Obama eine Anordnung auf, die der US−Regierung Finanzhilfen für internationale Organisationen verbietet, die Schwangerschaftsabbrüche unterstützen oder Beratung anbieten. Von nun an werden wieder US-Steuergelder für das Töten ungeborener Kinder verschwendet – ganz neben den enormen Schuldenbergen der USA. Diese Anordnung wurde ursprünglich von Präsident Reagan 1984 eingeführt, dann von Clinton aufgehoben, dann von Bush wieder eingeführt und nun wieder von Obama aufgehoben. Darüber hinaus haben die USA auch während der Bush-Jahre oft ca. 270.000.000 Dollar pro Jahr an die Abtreibungsmaschinerie der Organisation Planned Parenthood verschwendet. Diese Organisation ist in Deutschland unter dem Ableger mit dem euphemistischen Namen “Pro Familia” bekannt. Diese Organisation würde man wahrheitsgemäßer als “Contra Familia” bezeichnen. Obama verweist schmeichlerisch auf das Recht der Frau zur freien Wahl, und macht damit den gleichen Denkfehler, den so viele Linksliberale machen, denn sie räumen dem schwächsten Glied – dem ungeborenen Kind – keine freie Wahl ein. Weder Mann noch Frau haben das Recht zur Wahl, irgendjemandnen zu töten.
Ebenso populistisch und unvernünftig ist die Anordnung Obamas, das Gefangenenlager in Guantanamo Bay zu schließen, da Obama nichts davon sagt, welche Schutzmechanismen inkrafttreten, um zu vermeiden, daß freigelassene Häftlinge nicht zu aktiven Terroristen werden, die eine Bedrohung für unsere Sicherheit werden.
Was soll also all dieses Geschnatter von “Change” und “Yes we can”? In noch nicht einmal einer Woche im Amt sehen wir die Politik des Wahnsinns. Freiheit für militante Kämpfer und Todesurteil für ungeborene Kinder im Mutterleib. Soll das der Wandel (change) sein, von dem Obamas Jünger so berauscht sind?
Darüber hinaus wird Obama in der nächsten Zeit mehr unternehmen, um die Meinungs- und Redefreiheit einzuschränken, indem Kritik an Homosexualität als “Diskriminierung” umgedeutet wird und durch Antidiskriminierungsgesetze zum Geldquell für Rechtsanwälte wird. Obama hat Rechtswissenschaften studiert. Hier muß man sich fragen, wie man in Zukunft die Torheit der Obama-Regierung wehren kann. Sicherlich muß man weiterhin für die Obrigkeit beten, wie es uns in 1. Tim. 2:1,2 gesagt wird, damit wir ein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit führen können. Als Jesus in Jerusalem einzog und als Messias abgelehnt wurde von seiner Generation sagte er: “Wenn doch auch du, gerade du, zumindest an diesem deinem Tag erkannt hättest, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen.” Lk. 19:42. Wissen wir heute, was zu unserem Frieden dient? Kann es sein, das wir den gleichen Fehler machen, daß wir den wahren Erlöser Jesus Christus ablehnen, und dafür immer wieder auf ein falsches Heilmittel hineinfallen? Es ist einfach töricht, Frieden in bloßer politischer Dimension zu suchen, ohne wirklich persönlichen Frieden im eigenen Herzen zu haben:
Da wir nun gerechtfertigt worden sind durch Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus, durch welchen wir im Glauben auch den Zugang erlangt haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Römer 5:1,2.
Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und den Menschen wert. Darum laßt uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander. Römer 14:17-19.
TIPP
Obama hat während seinem Wahlkampf sehr auf das Internet gesetzt, um eine Organisation für die Rekrutierung von Wählern zu betreiben. Diese Seiten sind äußerst interaktiv. Jeder Teilnehmer kann dort Beiträge veröffentlichen. Da habe ich also einige Beiträge veröffentlicht, die auf den Glauben an Jesus Christus hinweisen und auf die Punkte hinweisen, wo Obamas Agenda nicht mit biblischen Werten übereinstimmt. Zur Zeit konnte man Fotos einsenden von eigenen Wahlkampfaktionen. Hier habe ich zahlreiche Fotos eingeschickt, die nicht von Wahlkampfveranstaltungen sondern von öffentlichen christlichen Kundgebungen stammen, wo Bibelworte auf Plakaten und Schildern zu sehen sind. Bei der Einschwörung auf das Amt konnte man über eine gebührenfreie Telefonnummer seine Eindrücke aufnehmen. Da habe ich angerufen und gegen die Anordnung protestiert, die Finanzhilfen für Abtreibung zur Verfügung stellt. Auf Obamas Seite konnte man auch Termine festlegen für Wahlkampfveranstaltungen oder zum Wahlkampf genutzten ehrenamtlichen Tätigkeiten, die von seinen Anhängern in Eigenregie ausgeführt werden. Unter diesen Terminen habe ich immer den Sonntagsgottesdienst in unserer Gemeinde eingegeben. Das ist die Wahlkampfveranstaltung für diejenigen, die Jesus Christus als Herrn und Retter gewählt haben.
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