Mrz 11 2009
Amoklauf in Winnenden
Wir trauern um die Opfer von brutalen Amokläufen in Winnenden und auch im US-Bundesstaat Alabama. Wir beten, daß Gott in diese Situationen Trost bringt und auch diese negativen Umstände gebraucht, um Gutes daraus zu wirken.
“Wer weise ist, wird dies beachten, und er wird die Gnadenerweise des Herrn verstehen.” Psalm 107:43. Das ist ein entscheidendes Merkmal Gottes, daß er das Negative benutzt um Gutes daraus zu wirken. Die Kinder Israels haben ihren Bruder Joseph mit übler Absicht zuerst töten wollen, ihn aber dann nach Ägypten verkauft. Sie dachten, sie wären ihn endlich los, denn sie waren eifersüchtig auf ihn. Später in Zeiten der Hungersnot wurde Joseph aber zum Retter des Hauses Jakobs, indem er ihnen Nahrung und eine Bleibe in Ägypten gab. Joseph sagt selber: “Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.” 1. Mose 50:20.
Ich bete auch, daß Medien und Politik jetzt nicht wieder diesem leeren, kontrapoduktiven Aktionismus verfallen, wie das bei manchen Krisen dieser Art der Fall gewesen ist. Durch solchen Aktionismus haben die Bürger nur ihre eigene Freiheit eingebüßt und sich ihre eigenen Ketten geschmiedet. Schärfere Gesetze, mehr Überwachung und Schulen wie Festungen sind keine echte Lösung, sondern selbst Verzweiflungstaten, die langfristig nur noch mehr Probleme schaffen, aber kurzfrisig das Gewissen salben.
Hier müssen wir lernen, Gott zu vertrauen. Aber der entchristlichte, ungläubige Mensch ist durch und durch undankbar. Er stellt nur Ansprüche und Forderungen an den Staat. Der ungläubige Mensch, der sich nicht Gott zu wendet, übergibt sein Leben von der Wiege bis zum Grab dem Staat und meint, der Staat müsse alle seine Probleme lösen. Gerissene Politiker nutzen dieses undankbare Anspruchsdenken aus, um den Machtbereich des Staates zu erweitern und das ganze Leben der Bürger zu kontrollieren. In den USA gibt es sogar Metalldetektoren und Polizisten (resource officer) an Schulen. Gerade solche Schulen, die wie Festungen operieren, lösen schon Depressionen aus, wenn man draußen vorbeifährt. Ich habe aufrichtiges Mitleid für die Jugendlichen, die jahrelang in solchen tristen Gefängnissen ausharren müssen.
Wir müssen die inneren Notstände verstehen, die einen Jugendlichen zu einem solchen Amoklauf veranlassen. Beim Amoklauf in Littleton, Colorado war das Motiv u. a. auch Christenhaß seitens der Schützen, die dem Goth-Jugendkult angehörten. Immer wenn ich an einer öffentlichen Schule vorbeifahre, deprimiert mich etwas, denn ich weiß, an diesem Ort wird Gott nicht geehrt, denn Gott, die Bibel und die das christliche Weltbild wurden in den 60er Jahren von der Schule verwiesen. Es ist so ein beklemmendes, betrübendes Gefühl, wenn man an manchen Schulen nur vorbeifährt. Es steckt schon in der bloßen Architektur. Diese grauen Betonplatten verursachen schon Depressionen.
Waffen, Gewalt & Strafe
Was will außerdem das ZDF andeuten, wenn es das Foto vom Elternhaus des Amokläufers veröffentlicht und dazu vermerkt: Die Eltern des Amokläufers besitzen laut Polizei legal Waffen. Erstens verletzt es die Privatsphäre der Eltern, wenn die Polizei schon solche Details herausgibt. Sollte da nicht Verschwiegenheit gelten? Zweitens ist es das gute Recht freier Bürger, Waffen zu besitzen. Will man etwa meinen, daß der Amoklauf nicht stattgefunden hätte, wenn die Eltern keinen legalen Waffenbesitz hätten? Es ist ein Unrecht und eine Bedrohung für die Freiheit der Bürger, wenn Schulschießereien dazu instrumentalisiert werden, um das Recht auf Waffenbesitz noch weiter einzuschränken und die entsprechenden Gesetze zu verschärfen. Es gibt doch schon genügend Einschränkungen beim Waffenbesitz. Eher wird doch langsam offensichtlich, daß all die existierenden Einschränkungen nichts nützen. Wer kriminell sein will, der beschafft sich seine Waffen ganz egal ob legal oder illegal. Kriminelle beschaffen ihre Waffen meistens illegal und halten sich sowieso nicht an das geltende Waffenrecht. Der legale Waffenbesitz soll eigentlich dem Opferschutz dienen sowie der Jagd den Spotzschützen. Das sind berechtigte Interessen freier Bürger, die man nicht durch hochstilisierte Einzelfälle behindern darf. Ein Amoklauf darf niemals dazu mißbraucht werden, um Gruppen wie Schützenvereine, Jäger, Schützenbruderschaften pauschal zu kriminalisieren. Ein potentieller Amokläufer muß auch nicht unbedingt Schußwaffen benutzen. Selbst wenn man alle Schußwaffen untersagt und einsammelt, dann wird ein potentieller Täter auf andere Gegenstände zurückgreifen und sie als Waffe benutzen. Küchenmesser, Motorsägen, Golfbälle, Golfschläger, Holzlatten, Eisenstangen, Gummischläuche, Preßluft, gußeiserne Bratpfannen, Autos usw. können auch als Waffen benutzt werden. Selbst dünne Pappe kann gefährliche Schnittwunden zufügen. Aus der Stadt Euskirchen kenne ich den Fall, daß eine geistig verwirrte Polizistin eine Christin in der Kirche durch “einfache körperliche Gewalt gegen den Hals” getötet hat. Sollte man vielleicht allen Polizistinnen die Hände abhacken, damit so etwas nie wieder passiert? Selbst für die bloßen Hände bräuchte man einen Waffenschein und eine Waffenkarte! Aus Euskirchen ist auch ein Amoklauf aus dem Jahr 1994 bekannt. Der Täter hatte eine Schußwaffe, aber er baute auch eine Bombe, die das betroffene Gebäude erheblich beschädigte.
Hier ein Beispiel für verantwortlichen und vorbildlichen Gebrauch von Schußwaffen zitiert aus dem Kölner Stadtanzeiger:
Seine Resolutheit brachte den Pfarrer im Dezember 1985 sogar bundesweit in die Schlagzeilen. Ein Berufsverbrecher war am Tag vor Heiligabend in das Ülpenicher Pfarrhaus eingestiegen. Der Kriminelle hatte allerdings seine Rechnung ohne den damals immerhin schon 71-jährigen [Pfarrer] Ley gemacht. Nach der Begegnung mit dem Pastor musste der Einbrecher mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ley hatte den Spitzbuben fürchterlich verprügelt und ihm auch noch eine Ladung Schrot aus seiner Flinte verpasst.
Gut gemacht, Herr Pfarrer! Dieser Pfarrer hat nichts falsch gemacht. Ich habe hohen Respekt für seine Reaktion auf den Einbrecher. Kein Waffengesetz sollte ihm das verbieten. Die Kriminellen gehören ins Krankenhaus und nicht die Opfer!
Wir dürfen niemals die Zeiten vergessen, wo etliche Bürger Waffenbesitzer waren und es keine Amokläufe und Schulschießereien gab, und an den Schulen herrschte disziplinierte Ordnung, weil es dort Autorität gab. Erst seitdem die gottlose, gewaltlose und antiautoritäre Erziehung praktiziert wird, haben wir diese Gewalt an Schulen in Form von Schulschießereien. Körperstrafen seien angeblich zu “gewaltsam” und zu “entwürdigend” gewesen. Natürlich kann man zu weit gehen bei Körperstrafen, aber im allgemeinen ist das demütigende und ernüchternde Element einer solchen Strafe eine heilsame Medizin, die wesentlich billiger ist als “Therapie”, in der der christliche Glaube sowieso ausgeklammert wird, oder Medikamente. Diejenigen, die den Schüler aus Winnenden ausgelacht haben und auch er selbst, waren reif für Prügel, die durch die Schule verabreicht werden muß. Derjenige, der sich für Gewaltspiele am Computer begeistert, sollte eine Kostprobe Gewalt durch Stockhiebe erhalten. Besonders dann, wenn die schulischen Leistungen und die sozialen Kompetenzen darunter leiden. Ein Paddel, wie es früher in amerikanischen Schulen benutz wurde, kann man hier kostenlos oder auf Spendenbasis anfordern: spare-rods.com.
Schuluniformen
Den Schulen ist auch zu empfehlen, auf Uniformen umzusteigen. Ich trage gerne eine Arbeitsuniform mit Namensschild. Es erzeugt ein “Wir”-Gefühl und hilft der Zusammenarbeit. Schuluniformen würden die an Schulen herrschenden Eitelkeiten über Kleidungsstil ausmerzen. Häufig werden Schüler durch Mitschüler diskriminiert, weil sie nicht trendaktuell mit bestimmten Maken gekleidet sind. Hier muß eigentlich schon eine Lehrerschaft einschreiten und diese negative Sozialisierung ausschalten. Jeglicher negative Gruppenzwang muß von der übergeordneten Autorität unterbunden werden. Die durch den Disney-Konzern weltweit zu verantwortende Kampagne zur Enteignung der Schamhaftigkeit und Sittsamkeit durch den jugendgefährdenden “Hannah Montana”-Konsumkult muß mit allen Mitteln aus den Schulen und Medien verbannt werden, denn dadurch wird das Lernklima geschädigt. Hier müssen viele wieder lernen, daß Kleidung den Körper bedecken und nicht betonen sollen. Schuluniformen würden sicherstellen, daß an Schulen mehr Solidarität anstatt Ausgrenzung herrscht. Schuluniformen dürfen nur nicht von linksliberalen Moralzerstörern zum Gender Mainstreaming mißbraucht werden, sondern auch die Schuluniform muß so gestaltet sein, daß zu erkennen ist, daß Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und nicht als Einheitswesen. Eine Christin klagte in den USA gegen ihren Arbeitgeber, weil dieser sie zwang eine Arbeitsuniform mit Hose zu tragen. Sie erklärte, daß die Bibel einen Unterschied zwischen Mann und Frau lehrt, und daß eine Frau nicht Männerkleidung und ein Mann nicht Frauenkleidung tragen soll. Diese Christin hat recht bekommen und kann nun einen entsprechenden Rock tragen.
Fazit
Schulschießereien stammen aus den USA. Einst hat sich Präsdient Clinton darüber erzürnt, daß ein amerikanischer Jugendlicher in Singapur wegen Vandalismus zu sechs Rohrstockhieben auf das blanke Gesäß verurteilt wurde. Für Clinton war das “exzessiv”. Was in Littleton, in Erfurt, Emsdetten und nun in Winnenden geschehen ist, das ist exzessiv. Lieber ein paar Stockhiebe auf das blanke Gesäß, als Leichen aus Schulen abholen. Eine korrekt angewandte Körperstrafe ist keine Gewalt. Gewalt ist per Definition zerstörerisch. Strafe will niemals zerstören. Strafe geschieht aus einem Motiv der Liebe, um jemandem wieder auf den rechten Weg zu Helfen. Nochmal zum Mitschreiben für die Sozialpädagogen: Gewalt will Zerstörung. Züchtigung will Besserung. Begreifen Sie den Unterschied.
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