Monatsarchiv für März 2009

Mrz 11 2009

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Ingo Breuer

Amoklauf in Winnenden

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Wir trauern um die Opfer von brutalen Amokläufen in Winnenden und auch im US-Bundesstaat Alabama. Wir beten, daß Gott in diese Situationen Trost bringt und auch diese negativen Umstände gebraucht, um Gutes daraus zu wirken.
“Wer weise ist, wird dies beachten, und er wird die Gnadenerweise des Herrn verstehen.” Psalm 107:43. Das ist ein entscheidendes Merkmal Gottes, daß er das Negative benutzt um Gutes daraus zu wirken. Die Kinder Israels haben ihren Bruder Joseph mit übler Absicht zuerst töten wollen, ihn aber dann nach Ägypten verkauft. Sie dachten, sie wären ihn endlich los, denn sie waren eifersüchtig auf ihn. Später in Zeiten der Hungersnot wurde Joseph aber zum Retter des Hauses Jakobs, indem er ihnen Nahrung und eine Bleibe in Ägypten gab. Joseph sagt selber: “Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.” 1. Mose 50:20.

Ich bete auch, daß Medien und Politik jetzt nicht wieder diesem leeren, kontrapoduktiven Aktionismus verfallen, wie das bei manchen Krisen dieser Art der Fall gewesen ist. Durch solchen Aktionismus haben die Bürger nur ihre eigene Freiheit eingebüßt und sich ihre eigenen Ketten geschmiedet. Schärfere Gesetze, mehr Überwachung und Schulen wie Festungen sind keine echte Lösung, sondern selbst Verzweiflungstaten, die langfristig nur noch mehr Probleme schaffen, aber kurzfrisig das Gewissen salben.

Hier müssen wir lernen, Gott zu vertrauen. Aber der entchristlichte, ungläubige Mensch ist durch und durch undankbar. Er stellt nur Ansprüche und Forderungen an den Staat. Der ungläubige Mensch, der sich nicht Gott zu wendet, übergibt sein Leben von der Wiege bis zum Grab dem Staat und meint, der Staat müsse alle seine Probleme lösen. Gerissene Politiker nutzen dieses undankbare Anspruchsdenken aus, um den Machtbereich des Staates zu erweitern und das ganze Leben der Bürger zu kontrollieren. In den USA gibt es sogar Metalldetektoren und Polizisten (resource officer) an Schulen. Gerade solche Schulen, die wie Festungen operieren, lösen schon Depressionen aus, wenn man draußen vorbeifährt. Ich habe aufrichtiges Mitleid für die Jugendlichen, die jahrelang in solchen tristen Gefängnissen ausharren müssen.

Wir müssen die inneren Notstände verstehen, die einen Jugendlichen zu einem solchen Amoklauf veranlassen. Beim Amoklauf in Littleton, Colorado war das Motiv u. a. auch Christenhaß seitens der Schützen, die dem Goth-Jugendkult angehörten. Immer wenn ich an einer öffentlichen Schule vorbeifahre, deprimiert mich etwas, denn ich weiß, an diesem Ort wird Gott nicht geehrt, denn Gott, die Bibel und die das christliche Weltbild wurden in den 60er Jahren von der Schule verwiesen. Es ist so ein beklemmendes, betrübendes Gefühl, wenn man an manchen Schulen nur vorbeifährt. Es steckt schon in der bloßen Architektur. Diese grauen Betonplatten verursachen schon Depressionen.

Waffen, Gewalt & Strafe
Was will außerdem das ZDF andeuten, wenn es das Foto vom Elternhaus des Amokläufers veröffentlicht und dazu vermerkt: Die Eltern des Amokläufers besitzen laut Polizei legal Waffen. Erstens verletzt es die Privatsphäre der Eltern, wenn die Polizei schon solche Details herausgibt. Sollte da nicht Verschwiegenheit gelten? Zweitens ist es das gute Recht freier Bürger, Waffen zu besitzen. Will man etwa meinen, daß der Amoklauf nicht stattgefunden hätte, wenn die Eltern keinen legalen Waffenbesitz hätten? Es ist ein Unrecht und eine Bedrohung für die Freiheit der Bürger, wenn Schulschießereien dazu instrumentalisiert werden, um das Recht auf Waffenbesitz noch weiter einzuschränken und die entsprechenden Gesetze zu verschärfen. Es gibt doch schon genügend Einschränkungen beim Waffenbesitz. Eher wird doch langsam offensichtlich, daß all die existierenden Einschränkungen nichts nützen. Wer kriminell sein will, der beschafft sich seine Waffen ganz egal ob legal oder illegal. Kriminelle beschaffen ihre Waffen meistens illegal und halten sich sowieso nicht an das geltende Waffenrecht. Der legale Waffenbesitz soll eigentlich dem Opferschutz dienen sowie der Jagd den Spotzschützen. Das sind berechtigte Interessen freier Bürger, die man nicht durch hochstilisierte Einzelfälle behindern darf. Ein Amoklauf darf niemals dazu mißbraucht werden, um Gruppen wie Schützenvereine, Jäger, Schützenbruderschaften pauschal zu kriminalisieren. Ein potentieller Amokläufer muß auch nicht unbedingt Schußwaffen benutzen. Selbst wenn man alle Schußwaffen untersagt und einsammelt, dann wird ein potentieller Täter auf andere Gegenstände zurückgreifen und sie als Waffe benutzen. Küchenmesser, Motorsägen, Golfbälle, Golfschläger, Holzlatten, Eisenstangen, Gummischläuche, Preßluft, gußeiserne Bratpfannen, Autos usw. können auch als Waffen benutzt werden. Selbst dünne Pappe kann gefährliche Schnittwunden zufügen. Aus der Stadt Euskirchen kenne ich den Fall, daß eine geistig verwirrte Polizistin eine Christin in der Kirche durch “einfache körperliche Gewalt gegen den Hals” getötet hat. Sollte man vielleicht allen Polizistinnen die Hände abhacken, damit so etwas nie wieder passiert? Selbst für die bloßen Hände bräuchte man einen Waffenschein und eine Waffenkarte! Aus Euskirchen ist auch ein Amoklauf aus dem Jahr 1994 bekannt. Der Täter hatte eine Schußwaffe, aber er baute auch eine Bombe, die das betroffene Gebäude erheblich beschädigte.
Hier ein Beispiel für verantwortlichen und vorbildlichen Gebrauch von Schußwaffen zitiert aus dem Kölner Stadtanzeiger:
Seine Resolutheit brachte den Pfarrer im Dezember 1985 sogar bundesweit in die Schlagzeilen. Ein Berufsverbrecher war am Tag vor Heiligabend in das Ülpenicher Pfarrhaus eingestiegen. Der Kriminelle hatte allerdings seine Rechnung ohne den damals immerhin schon 71-jährigen [Pfarrer] Ley gemacht. Nach der Begegnung mit dem Pastor musste der Einbrecher mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ley hatte den Spitzbuben fürchterlich verprügelt und ihm auch noch eine Ladung Schrot aus seiner Flinte verpasst.
Gut gemacht, Herr Pfarrer! Dieser Pfarrer hat nichts falsch gemacht. Ich habe hohen Respekt für seine Reaktion auf den Einbrecher. Kein Waffengesetz sollte ihm das verbieten. Die Kriminellen gehören ins Krankenhaus und nicht die Opfer!
Wir dürfen niemals die Zeiten vergessen, wo etliche Bürger Waffenbesitzer waren und es keine Amokläufe und Schulschießereien gab, und an den Schulen herrschte disziplinierte Ordnung, weil es dort Autorität gab. Erst seitdem die gottlose, gewaltlose und antiautoritäre Erziehung praktiziert wird, haben wir diese Gewalt an Schulen in Form von Schulschießereien. Körperstrafen seien angeblich zu “gewaltsam” und zu “entwürdigend” gewesen. Natürlich kann man zu weit gehen bei Körperstrafen, aber im allgemeinen ist das demütigende und ernüchternde Element einer solchen Strafe eine heilsame Medizin, die wesentlich billiger ist als “Therapie”, in der der christliche Glaube sowieso ausgeklammert wird, oder Medikamente. Diejenigen, die den Schüler aus Winnenden ausgelacht haben und auch er selbst, waren reif für Prügel, die durch die Schule verabreicht werden muß. Derjenige, der sich für Gewaltspiele am Computer begeistert, sollte eine Kostprobe Gewalt durch Stockhiebe erhalten. Besonders dann, wenn die schulischen Leistungen und die sozialen Kompetenzen darunter leiden. Ein Paddel, wie es früher in amerikanischen Schulen benutz wurde, kann man hier kostenlos oder auf Spendenbasis anfordern: spare-rods.com.

Schuluniformen
Den Schulen ist auch zu empfehlen, auf Uniformen umzusteigen. Ich trage gerne eine Arbeitsuniform mit Namensschild. Es erzeugt ein “Wir”-Gefühl und hilft der Zusammenarbeit. Schuluniformen würden die an Schulen herrschenden Eitelkeiten über Kleidungsstil ausmerzen. Häufig werden Schüler durch Mitschüler diskriminiert, weil sie nicht trendaktuell mit bestimmten Maken gekleidet sind. Hier muß eigentlich schon eine Lehrerschaft einschreiten und diese negative Sozialisierung ausschalten. Jeglicher negative Gruppenzwang muß von der übergeordneten Autorität unterbunden werden. Die durch den Disney-Konzern weltweit zu verantwortende Kampagne zur Enteignung der Schamhaftigkeit und Sittsamkeit durch den jugendgefährdenden “Hannah Montana”-Konsumkult muß mit allen Mitteln aus den Schulen und Medien verbannt werden, denn dadurch wird das Lernklima geschädigt. Hier müssen viele wieder lernen, daß Kleidung den Körper bedecken und nicht betonen sollen. Schuluniformen würden sicherstellen, daß an Schulen mehr Solidarität anstatt Ausgrenzung herrscht. Schuluniformen dürfen nur nicht von linksliberalen Moralzerstörern zum Gender Mainstreaming mißbraucht werden, sondern auch die Schuluniform muß so gestaltet sein, daß zu erkennen ist, daß Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und nicht als Einheitswesen. Eine Christin klagte in den USA gegen ihren Arbeitgeber, weil dieser sie zwang eine Arbeitsuniform mit Hose zu tragen. Sie erklärte, daß die Bibel einen Unterschied zwischen Mann und Frau lehrt, und daß eine Frau nicht Männerkleidung und ein Mann nicht Frauenkleidung tragen soll. Diese Christin hat recht bekommen und kann nun einen entsprechenden Rock tragen.

Fazit
Schulschießereien stammen aus den USA. Einst hat sich Präsdient Clinton darüber erzürnt, daß ein amerikanischer Jugendlicher in Singapur wegen Vandalismus zu sechs Rohrstockhieben auf das blanke Gesäß verurteilt wurde. Für Clinton war das “exzessiv”. Was in Littleton, in Erfurt, Emsdetten und nun in Winnenden geschehen ist, das ist exzessiv. Lieber ein paar Stockhiebe auf das blanke Gesäß, als Leichen aus Schulen abholen. Eine korrekt angewandte Körperstrafe ist keine Gewalt. Gewalt ist per Definition zerstörerisch. Strafe will niemals zerstören. Strafe geschieht aus einem Motiv der Liebe, um jemandem wieder auf den rechten Weg zu Helfen. Nochmal zum Mitschreiben für die Sozialpädagogen: Gewalt will Zerstörung. Züchtigung will Besserung. Begreifen Sie den Unterschied.

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Mrz 05 2009

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Ingo Breuer

Wechselgeld, Wandel, Geld und Geiz.

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Change has come! Unter diesem Motto wurde US-Präsident Obama im Januar 2009 in sein Amt eingeführt. Das Wort “change” kann unterschiedlich ausgelegt werden. Das Wort bedeutet einerseits “Wandel” aber auch “Wechselgeld”! So wie sich die USA in Schuldenbergen selbst zugrunderichten, scheint dort nichts als Wechselgeld übrigzubleiben.

Stimulus und Bailout
Völlig unüberschaubar sind die Kosten für die Ankurbelung der Wirtschaft und die staatliche Rettung von allerlei Konzernen. Hier ein Überblick über die Zahlen.

168,000,000,000 Dollar Steuergutschriften für 2008 unter Bush
700,000,000,000 Dollar Rettungspaket für Banken (TARP) unter Bush
789,000,000,000 Dollar Stimuluspaket unter Obama
===================================
1,657,000,000,000 Dollar INSGESAMT

Dies sind nur die Rettungspakete über die der Kongress abgestimmt hat. Weitere direkte Verpflichtungen zur Rettung der Wirtschaft wurden ohne Autorisierung durch den Kongress durch die Federal Reserve und die FDIC verabschiedet in Höhe von 8,000,000,000,000 Dollar. Die Empfänger dieser Gelder werden laut Nachrichtendienst Bloomberg nicht genannt. Somit sind wir also bei insgesamt ca. 9,700,000,000,000 Dollar.

Die Bibel sagt:

Spr 6:1 Mein Kind, wirst du Bürge für deinen Nächsten und hast deine Hand bei einem Fremden verhaftet,
Spr 6:2 so bist du verknüpft mit der Rede deines Mundes und gefangen mit den Reden deines Mundes.
Spr 6:3 So tu doch, mein Kind, also und errette dich; denn du bist deinem Nächsten in die Hände kommen; eile, dränge und treibe deinen Nächsten!
Spr 6:4 Laß deine Augen nicht schlafen noch deine Augenlider schlummern!
Spr 6:5 Errette dich wie ein Reh von der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Voglers.

Spr 22:7 Der Reiche herrschet über die Armen, und wer borget, ist des Lehners Knecht.

Spr 22:26 Sei nicht bei denen, die ihre Hand verhaften und für Schuld Bürge werden;
Spr 22:27 denn wo du es nicht hast zu bezahlen, so wird man dir dein Bett unter dir wegnehmen.

Zuerst wollen wir also folgendes wissen: Woher kommt das Geld? Wer sind die Lehner? Wer sind die Empfänger? Wer soll das bezahlen? Warum sollen wir uns und nächste Generationen knechten lassen? Was ist Geld? Was ist Zins?

Zweitens stellen wir also fest, daß die Bibel jede Menge über Finanzen zu sagen hat. Zweitens stellen wir fest, daß die Botschaft der Bibel zum Thema Finanzen überwiegend unbekannt ist weil sie entweder aus Unwissenheit nicht gelehrt wird oder aber absichtlich ignoriert wird. Denn drittens stellen wir fest, daß die biblische Botschaft über Finanzen quasi ein Bedrohung ist für Riesenkonzerne, die mit Sünde und Götzendienst wirtschaften.

Nun müssen wir einmal die riesigen Zahlen, mit denen hier jongliert wird, veranschaulichen, damit wir zur Kenntnis nehmen, welche Art von finanziellem Terrorismus wir uns nun ausgesetzt sehen, . Nehmen wir nur einmal die vom US-Kongreß verabschiedeten Maßnahmen zur Rettung der Wirtschaft der letzten 1 1/2 Jahre für insgesamt 1,657,000,00,,000 Dollar beginnend mit Bushs Steuergutschriften von 2008 bis Obamas Stimuluspaket mit endlosen Geldzuwendungen für linksliberale Lieblingsprojekte.

Dieser Geldbetrag für diese staatlichen Maßnahmen ist so hoch, daß man damit, seit der Geburt Jesu Christi tagtäglich ca. 2,3 Millionen Dollar ausgeben könnte. Würde man von der Schöpfung des Himmels und der Erde ausgehen, so könnte man seitdem täglich 755,000 Dollar ausgeben. Mit dem Geld könnte man auch 6373 Boeing 747-400 auf einen Schlag bestellen. Sicherlich würde Boeing dann einen Mengenrabatt gewähren, so daß es noch mehr Flugzeuge wären. In 40 Jahren wurden aber bislang nur 1412 Boeing 747 gebaut, so daß bis zur endgültigen Auslieferung aller Maschinen bei gleichbleibendem Produktionstempo noch weitere 180 Jahre vergehen müssen. Sie sehen also, daß die meisten Menschen gar nicht verstehen, welche katastrophalen und überdimensional großen Verpflichtungen die Staaten eingehen mit diesen Geldzuwendungen zur “Rettung der Wirtschaft”.

Nimmt man die gesamten Schulden der USA in Höhe von ca. 11,000,000,000,000 Dollar als Grundlage, so könnte man von der Schöpfung bis heute täglich ca. 5 Millionen Dollar ausgeben oder über 42000 Boeing 747-400 bestellen (Lieferzeit: 1198 Jahre).

Da will jemand behaupten, das Ereignis des Sündenfalls würde uns heute nicht mehr berühren, weil das schon “so lange her” sei. Die Sündenschuld wäre quasi “verjährt”. Könnte man sie abbezahlen, dann wäre sie bis heute nicht bezahlt. Wenn aber die Schulden einzelner Staaten schon so hoch sind, daß selbst wenn man diese Beträge rückgehend bis zur Schöpfung auf die Tage umlegt, dann immer noch unbezahlbare Beträge vorhanden sind, dann wird uns auch klar werden, daß man die Sündenschuld des Menschen nicht so einfach von sich weisen kann, nur weil ihr Ursprung beim Sündenfall zeitlich so weit entfernt scheint. Wenigstens gibt es bei der Tilgung unserer Sündenschuld Hoffnung, denn der Herr Jesus Christus hat sie bezahlt mit seinem kostbaren Blut.
1Ptr 1:18 und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise,
1Ptr 1:19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,

Gott gab Seinen eingeborenen Sohn hin zum Sühnopfer für unsere Sünde. Nun liegt es an uns, ob wir Jesus wählen und das Sühnopfer in Anspruch nehmen oder in unseren Sündenschulden sterben.

Es liegt in der Natur der Sünde, daß sie Kosten verursacht. Sünde hat uns das Leben gekostet. Aber Sünde und die damit verbundenen Laster verursachen auch rein finanzielle Kosten: Gesundheitswesen, Anwaltskosten, Beschaffungskriminalität, Kriminalitätsbekämpfung, Verschwendung, ….

Die Bibel sagt:
Jak 1:15 Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebieret sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebieret sie den Tod.
Röm 6:23 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.
Das Übertreten gegen den Willen und die Gebote Gottes kostet. Lesen Sie einmal in der Heiligen Schrift den Niedergang vom Garten zur Gosse von Adams Sündenfall bis zur Sintflut in 1. Mose 3 bis 6 und dann denken Sie daran, daß Jesus sagt, daß die Zeit vor seiner Wiederkunft sein wird wie die Tage der Sinftflut. (Lk 17:26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:) Die vorsintflutliche Zeit war geprägt von Bosheit, Tyrannei, sexuelle Freizügigkeit, Nichtbeachtung Gottes, Ablehnung der Botschaft Noahs. Die Ablehnung des christlichen Bilds von Ehe und Familie hat den gesamten Generationenvertrag ins Wanken gebracht. Diese Ablehnung der Gebote Gottes wird heute euphemistisch als “demographischer Wandel” bezeichnet.
Merke: Wenn der moderne Mensch von “Wandel” spricht, dann ist damit in 99,9% aller Fälle Sünde gemeint.
Da man davon ausgeht, daß der Generationenvertrag in Zukunft nicht ausreichend die Renten absichert, versucht man auf dem Kapitalmarkt die Lücke zu schließen, die der Geburtenschwund aufgerissen hat. Nun ist auch dieser Traum geplatzt, denn die Kapitalmärkte sacken ins Bodenlose ab. Wer jahrelang in Aktienfonds investiert hat, fühlt sich ziemlich betrogen bei durchweg zweistelligen negativen Renditen. Die Krise in der Finanzwirtschaft reißt die Realwirtschaft an allen Ecken und Enden in den Abgrund. Die Dominanz der Finanzwirtschaft über alles ist ein Fehler. Wenn ein Volkswirtschaftler das Wort der Bibel interpretieren soll, wo es heißt, “Denn Geiz ist eine Wurzel alles Übels” (1. Tim. 6:10), dann muß er doch zu dem Schluß kommen, daß eine ungezügelte Finanzwirtschaft falsch ist. Sie ist falsch vor dem Angesicht Gottes und führt zum wirtschaftlichen Kollaps. Somit muß die Finanzwirtschaft nur Hilfsfunktion für die Realwirtschaft sein. Die Immobilienkrise in den USA ist ein Fehler, der auf die Dominanz der Finanzwirtschaft zurückzuführen ist.
Wir müssen auch definieren, was Geiz ist, denn hier haben manche Verständnisprobleme. Geiz bedeutet Geldliebe. Geiz bedeutet nicht Konsumverzicht. Was heute oft als Geiz bezeichnet wird, ist in der Tat eine heilsame christliche Tugend. Die Bibel nennt so etwas Selbstverleugnung. Verzicht und Genügsamkeit sind kein Geiz. Das ist ein Irrtum. Geiz ist die Liebe des Geldes. Wenn man die moderne Definition von Geiz gelten läßt, dann muß ein Christ ein Geizkragen sein, denn er soll die Mittel, die ihm Gott zur Verfügung stellt, nicht für Sünde und Nichtiges vergeuden, sondern sie im Sinne Gottes einsetzen. Hier ein Beispiel:
Spr 1:19 Also geht es allen, die nach Gewinn geizen, daß ihr Geiz ihnen das Leben nimmt.
Die Dominanz der Finanzwirtschaft wird aber schon im Alten Testament kritisch gesehen wegen der vielen Warnungen gegen Zins und Wucher. Zinsknechtschaft schadet der brüderlichen Gemeinschaft.
3Mo 25:35 Wenn dein Bruder verarmt und neben dir abnimmt, so sollst du ihn aufnehmen als einen Fremdling oder Gast, daß er lebe neben dir,
3Mo 25:36 und sollst nicht Zinsen von ihm nehmen noch Wucher, sondern sollst dich vor deinem Gott fürchten, auf daß dein Bruder neben dir leben könne.

5Mo 23:19 23:20 Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder Geld noch mit Speise noch mit allem, womit man wuchern kann.
5Mo 23:20 23:21 Von den Fremden magst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf daß dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du vornimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.

Es ist bemerkenswert, daß das Zinsnehmen von Brüdern im Gesetz Mose nicht gestattet ist, aber das Zinsnehmen von Fremden ist gestattet. Damit wird der soziale Friede und die Solidarität im eigenen Volk gesichert und gleichzeitig sichert sich die Nation gegen Zinsknechtschaft ab, damit es seine Unabhängigkeit nicht verliert. Ein Schuldenerlaß für islamische Terrorstaaten wäre also demnach falsch. Somit müssen wir uns fragen: Wer leiht wem in der Welt? Merke: Wer leiht regiert, wer borgt verliert.

Bei wem borgen sich die westlichen Länder die Milliarden und Billionenbeträge zur “Rettung der Wirtschaft”?

Segen:

5Mo 28:12 Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, daß er deinem Land Regen gebe zu seiner Zeit und daß er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen; du aber wirst von niemand borgen.

5Mo 28:13 Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und du wirst oben schweben und nicht unten liegen, darum daß du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun,

Fluch:

5Mo 28:44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen; er wird das Haupt sein, und du wirst der Schwanz sein.
5Mo 28:45 Und alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt werdest, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht hast, daß du seine Gebote und Rechte hieltest, die er dir geboten hat.

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