Monatsarchiv für Mai 2009

Mai 27 2009

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Ingo Breuer

US-Bundesstaat Tennessee drängt Deutschland zur Legalisierung von Heimschule

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Das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates Tennessee verabschiedete am 26. Mai einstimmig (97-0) eine Resolution (HR-0087), in der die Bundesrepublik Deutschland dazu aufgerufen wird, grundlegende Elternrechte sowie das Recht der Eltern zur freien Bestimmung der schulischen Bildung ihrer Kinder anzuerkennen. Diese Resolution wurde vorgeschlagen vom Repräsentant John Deberry aus Memphis und bereits nach Abstimmung am 26. Mai vom Sprecher des Hauses unterzeichnet. Die Resolution spricht die Fälle an, wo deutsche Familien entwender im US-Bundesstaat Tennessee um Asyl gesucht haben oder auf andere Weise Einschnitte und Beschränkungen iher Grundrechte in Deutschland erlebt haben. Außerdem weist die Resolution auf Deutschland Politik zur “Bekämpfung von Parallelgesellschaften”, durch die Grundrechte wie Glaubens- Versammlungs- und Redefreiheit verletzt werden. Hier wird die Paradoxie der deutschen Politik sichtbar: Man redet von “Toleranz”, “Integration” und “Pluralismus”, aber tatsächlich Andersdenkende, besonders im christlichen Bereich, werden drangsaliert und eben nicht toleriert, integriert usw. sondern zur Konformität gezwungen.

Hier ist der vollständige Text der Resolution in englischer Sprache: Resolution HR0087

Ich rufe Sie, liebe Leser und Leserinnen, dazu auf, diese Resolution an Schulbehörden, Jugendämter, Kultusministerien, Abgeordnete, deutsche Botschaften, Pastoren usw. weiterzuleiten, damit das Problem verstanden und gelöst wird. Christen sind keine Parallelgesellschaft. Wir können Repräsentant John Deberry in Memphis für Seine Initiative nur danken. Eine persönliche Danksagung können Sie an folgende Adresse schicken.

John J. Deberry JR. – Tennessee Representative
District 9026 Legislative Plaza
Nashville, TN 37243-0190
rep.john.deberry@capitol.tn.gov

Phone #: 001 (615) 741-2239
http://www.capitol.tn.gov/house/members/h90.html

Gerade jetzt im Wahlkampf für Europa- und Bundestagswahl sollten wir keine Gelegenheit auslassen, politische Vertreter in der Öffentlichkeit auf das Thema Bildungsfreiheit anzusprechen. Die Resolution von Tennessee an die BRD ist die Politik, die ich wähle! Alles andere, habe ich nie gewählt! In diesem Sinne danke ich Gott dafür, daß das von Familienministerin von der Leyen vorgeschlagene Kinderschutzgesetz abgelehnt wurde. Das war Marxismus pur, der zur vollen Entmündigung der Eltern und zur Totalermächtigung des Staates führe würde. Der beste Schutz für Kinder ist die Rückkeher zu dem Familienbild, das seit 40 Jahren von der Politik aus “überkommen” verdammt wurde. In Schulbüchern aus den 50er Jahren wurde noch das christliche Biler der Familie vermittelt. Es muß also wieder eine christliche Wissens- und Wertevermittlung stattfinden. Auch im Sinne der Haushaltskonsolidierung darf der Staat seine Kontrolle über Familien nicht weiter ausweiten, sondern vielmehr radikal abbauen, wie es damals in den 50er und 60er Jahre war. Man kann sagen, daß 1969 der Niedergang der traditionellen Familie durch Gesetzesänderungen begonnen hat. Jetzt wo wir wissen, daß Benno Ohnesorg von einem Stasi-Mann getötet wurde und die Linke in Deutschland durch einen kommunistischen Agent provocateur radikalisiert wurde, müssen wir auch konsequent sein und den marxistischen Marsch durch die Institutionen – insbesondere der Kampf gegen das christlich geprägte Rechtsgut Deutschlands – rückgängig machen. In einer speziellen Videobotschaft zum Wahlkampf von Ingo Breuer unter dem Motto “ALLES RÜCKGÄNGIG” wird hierzu noch gesondert Stellung genommen.

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Mai 25 2009

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Ingo Breuer

Gottes Sühneopfer

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Christen müssen sich darum bemühen, daß sie richtig wandeln nach der Wahrheit des Evangeliums (Gal. 2:14). Wir sollen uns nicht von irgendjemand bezaubern lassen, nicht der Wahrheit zu gehorchen (Gal. 3:1).
Als Paulus sah, daß Petrus heuchelte und nicht gemäß der Wahrheit des Evangeliums wandelte, da widerstand er ihm ins Angesicht und das öffentlich. Paulus tat dies aus Liebe zur Wahrheit. Die modernen Menschen würden ihm Intoleranz und Borniertheit vorwerfen, aber moderne Menschen sind zu stolz und zu töricht, um Ermahnung zu ertragen. Ermahnung wird von modernen Menschen uminterpretiert als Haß, Diskriminierung oder Intoleranz. Vor Gott aber ist Ermahnung, sofern sie zur Erbauung geschieht, ein Ausdruck von Liebe gemäß Sprüche 27:5,6 und gemäß dem Vorbild Jesu Christi und der Apostel. Es ist komisch, wie das, was die Bibel als Liebe bezeichnet, heute häufig als Haß oder Diskriminierung gesehen. Treue zur Wahrheit ist Liebe. Siehe 1. Korinter 13:6. Anstand ist Liebe. 1. Kor. 13:5. Langmut und die Fähigkeit, Leid zu ertragen ist Liebe. 1. Kor. 13:7. Das ist meilenwert von dem entfernt, was heute als “Liebe” verwertet wird.
Die Evangelische Kirche im Rheinland hat leider die Treue zur Wahrheit des Evangeliums verlassen, indem sie immmer häufiger Stellungnahmen zur Lehre abgibt, die diametral der Lehre der Bibel entgegengesetzt sind. Solchen Irrlehre(r)n müssen wir auch heute ins Angesicht widerstehen. Deshalb verwundert es nicht, daß Gott so etwas nicht mehr segnet, und die Kirchen leer sind und zum Abriß oder zur Verwendung als Disko, Kaufladen oder sonstigen Zwecken freigegeben sind. So verwaltet die Kirche ihre eigene Abschaffung.
Was sagt die Evangelische Kirche im Rheinland? Hier ein paar Besorgnis erregende Zitate, die zeigen, wie weit man von der Wahrheit abgerückt ist und wie sehr ein falsches Gottesverständis verkündigt wird.
Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, spricht sich gegen Deutungen des Kreuzestodes Christi als stellvertretendes Sühneopfer aus. „Gott braucht kein Sühneopfer“, sagte der leitende Geistliche der rheinischen Kirche dem im Düsseldorf erscheinenden evangelischen Magazin. „Denn es muss ja nicht sein Zorn durch unschuldiges Leiden besänftigt werden.“ Soweit das Evangelium nach Nikolaus Schneider. Im Gegensatz dazu präsentiere ich Ihnen nun das Evangelium gemäß Gottes Wort:

“Und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebet und sich selbst dargegeben für uns zur Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch.” Epheser 5:2.

“Also ist Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden.” Hebräer 9:28.

“Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert.” 1. Kor. 5:7.

“Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt er nun zur Rechten Gottes.” Hebräer 10:12.

“Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilet.” Jes. 53:4,5.

“Welcher unsere Sünden selbst geopfert hat an seinem Leibe auf dem Holz , auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil worden.” 1. Pe. 2:24.

“Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte , für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. 2. Kor. 5:21.

“Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren. So werden wir je viel mehr behalten werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht worden sind. Denn so wir Gott versöhnet sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnet sind.” Römer 5:8-10.

Nun müssen Sie, liebe Leser, entscheiden, wem Sie Glauben schenken: dem Wort Gottes oder dem Wort des Präses der EKIR? Die Bibel macht es unmißverständlich: Gott sandte Seinen Sohn, damit er Gottes Anspruch der Gerechtigkeit erfüllt und stellvertretend für die Sünde der Welt stirbt, damit Gott uns Sündern Gnade zeigen kann. Es muß ein Sühnopfer geben, denn in unserem verlorenen, natürlichen kann uns ein heiliger Gott nicht annehmen. In Seiner Liebe sandte Gott den Herrn Jesus Christus, damit Er stellvertretend für uns das Todesurteil des Gesetzes Gottes erleidet, damit wir frei sein können von solcher Verdammnis. Der Opferdienst, der durch das Gesetz Mose etabliert wurde, ist nichts anderes als ein vorläufiges, vorausschauendes Sinnbild für das wahre Passahlamm – Jesus Christus. Das Blut eines Opferlammes hat keine Kraft, von Sünde zu reinigen, aber es schaute voraus auf das Ereignis von Golgatha. Wer behauptet, daß Gott kein Sühnopfer braucht, der sagt damit indirekt, daß Christus umsonst am Kreuz gestorben ist. Ist das die Botschaft der Evangelischen Kirche im Rheinland? Wenn ja, dann rufe ich zum direkten Austritt aus dieser Kirche auf, denn schließlich sollen wir diejenigen meiden, die Zertrennung und Ärgernis anrichten durch Einführung falscher Lehre. Römer 16:17. Damit ist die Katholische Kirche effektiv evangelischer und bibeltreuer als die sog. Evangelische Kirche.
Die Notwendigkeit eines Sühnopfers zu unserer Erlösung ist die zentrale Aussage des christlichen Glaubens und der Grund, warum Jesus Christus in die Welt kam. Schon im Alten Testament wird das angedeutet. Adam und Eva machten sich nach dem Sündenfall Schürze aus Feigenblättern, um ihre Nackheit zu bedecken. Das reichte nicht aus. Gott kleidete sie später mit Röcken von Fellen und zog sie ihnen an. Diese einfache Tatsache in 1. Mose 3 ist von tiefer heilsgeschichtlicher Bedeutung. Es ist die Absage an jede Form von Selbsterlösung und zeigt uns auf, daß wir selber aus eigener Bemühung unsere Sünde nicht verdecken können, so sehr wir es auch versuchen. Heil können wir uns nicht selber zusammenflechten. Heil ist Gottes Werk, und Er bekeidet uns mit diesem Heil. Die Tatsache, daß Gott Adam und Eva mit Fellen bekleidete, zeigt auf, daß ein Opfer nötig war. Stellvertretend starb ein Tier, dessen Fell nun als Kleidung dient. Jesus Christus wir bezeichnet als das Lamm Gottes, das erwürget ist von Anfang der Welt (Offb. 13:8). Bei Kain und Abel ist das gleiche Prinzip zu erkennen. Kain opferte von den Früchten des Feldes (gute Werke, Verdienst). Abel opferte von den Erstlingen seiner Herde (stellvertretendes unschuldiges Leiden, Sühnopfer). Wer meint, daß Gott kein Sühnopfer braucht, der stellt sich geistlich auf die Seite des Brudermörders Kains. Warum begeht die Evangelische Kirche im Rheinland diesen schlimmen Fehler?

In der Stiftshütte Israels befand sich im Allerheiligsten die Bundeslade. In der Bundeslade lagen die Tafel mit dem Gesetz vom Sinai. Darüber befand sich der Gnadenstuhl. Dieser Gnadenstuhl wurde einmal im Jahr am Versöhnungstag vom Hohepriester mit Blut besprengt. Das Blut des Sündopfers bedeckte den Gnadenstuhl und somit das darunterliegende Gesetz Gottes. Gott blickt somit auf das Blut des Opfers, das das Gesetz bedeckt. Das Gesetz ist, was uns als Sünder verurteilt. Somit ist der Opferdienst des Alten Testaments ein Sinnbild für das Erlösungswerk Christi. Paulus sagt in Römer 3:25, daß Christus unser Gnadenstuhl ist.

Wir stellen aus fest anhand der Bibel, daß Präses Nikolaus Schneider eine falsche Meinung vertritt. Präses Schneider greift sogar die kirchlichen Passionslieder an und stört sich daran, daß diese Lieder den Kreuzestod als göttlichen Strafakt, stellvertretend für die Sünden der Menschen, interpretieren. Die alten Kirchenlieder basieren eben auf der Wahrheit der Bibel. O Haupt voll Blut und Wunden. Text: Paul Gerhardt. Damals war evangelisch eben noch evangelisch. Präses Schneider vertritt somit eine nichtchristliche Privatmeinung, die eben nichts mit der Lehre des Evangeliums gemeinsam hat.

Die modernen Menschen wollen nichts von Sünde, Sühnopfer, Kreuz, Erlösung und Gericht hören, denn es weckt unangenehme Schuldgefühle und Gewissensbisse. Der moderne Menschen will sich gut fühlen und gut drauf sein. Er möchte nicht an seine Sünde erinnert werden. Die wahre Botschaft der Bibel ist aber ernüchternd. Die Tatsache, daß ein Sühnopfer für unsere Sünde nötig ist, damit wir überhaupt mit Gott versöhnt werden können, ist ernüchternd und zeigt uns die große Gefahr der Sünde und die Verdorbenheit des Menschen. Der moderne Mensch will die Sünde bagatellisieren und spöttisch darüber höhnen, denn für ihn ist Sünde purer Spaß und Lebensfreude. Sie sollten jedenfalls so ehrlich sein und sich direkt als Hedonisten bezeichnen und nicht als Evangeliche Kirche. Das ist Etikettenschwindel.

“Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden , sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken; und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu den Fabeln kehren.” 2. Tim. 4:3,4.

Eigentlich ist es unmöglich selig zu werden und Christ zu sein, wenn man nicht vom Sühnopfer Christi ausgeht. Das Evangelium dreht sich um den Angelpunkt von Tod, Begräbnis und Auferstehung Christi. Alles andere ist dem untergeordnet. Ohne Sühnopfer würde der Mensch in seinen Sünden ohne Hoffnung auf Vergebung sterben. Ich warne hiermit also eindringlich vor den Irrlehren, die heutzutage verbreitet werden. Sinn und Zweck der Kirche ist es, eben diese Botschaft vom stellvertrenden Tod Christi und der glorreichen Auferstehung zu verkünden, damit Menschen an Christus gläubig werden und aus diesem Glauben in neuem Gehorsam leben.

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