Dez 11 2009
Grußwort an die Schweizer: Danke für das „Nein“ zum Minarettbau
Die folgende Nachricht wurde an den Generalkonsul der Schweiz in Düsseldorf geschickt:
Sehr geehrter Herr Strausak,
mit großer Freude und Dankbarkeit nehme ich die Entscheidung der Schweizer Bevölkerung auf, den Bau von weiteren Minaretten in der Eidgenossenschaft zu verbieten. Ich bin froh, daß in der Schweiz so viel Demokratie existiert, daß es zu einem Referendum gekommen ist. Leider ähnelt Deutschland immer mehr einer Verwaltungsdiktatur, wo über die Köpfe hinweg regiert wird und dem Volk keine Volksabstimmungen zu wichtigen Entscheidungen zugemutet werden.
Ich möchte mich für all die deutschen Medien und Interessengruppen entschuldigen, die nun gegen die souveräne Entscheidung der Schweiz Sturm laufen und allerlei Vorwürfe machen. Lassen Sie sich davon nicht beunruhigen. In Deutschland herrscht ein gewisser Meinungszwang. Wer in Deutschland zu gewissen Reizthemen anders denkt als die politisch korrekte Linie („Integration“, „Toleranz“, Religionsvermischung), der wird ausgegrenzt, und das hat Auswirkungen in Familie, Bekanntenkreis und Arbeitsplatz. Viele Deutsche wünschten, sie könnten so frei entscheiden, wie es die Schweizer gerade getan haben. Das Referendum zum Minarettbau war eine gute Lektion Demokratie. Wenn 57% für ein Verbot von weiteren Minaretten stimmen, ist das eine klare Sprache, die hoffentlich auch bei der EU verstanden wird. Ich sehe es nicht gerne, wie die EU oft versucht, ihre linksliberalen Werte einzelnen Staaten aufzuzwingen und deren Identität anzugreifen.Die EU maßt sich an, eine Wertegemeinschaft zu sein, und die Sprache des Euro ist Sanktions- und Bestechungsmittel, um in Italien die Kruzifixe in den Schulen abzuhängen, Polen und Irland zu einer liberalen Abtreibungspolitik zu zwingen oder Litauen zu einem Veto gegen das neue Kinderschutzgesetz drängeln.
Die europäische Wertegemeinschaft beruht nicht auf säkularer Bürokratie in Brüssel sondern vielmehr auf dem christlichen Erbe des Abendlandes. Gerade bei der Schweiz denke ich an christliche Vorbilder wie der Heilige Nikolaus von Flüe oder die Leitfiguren der Reformation, die bis heute eine Bereicherung für unseren Glauben und unser Leben sind. Die Schweizer haben korrekt erkannt, daß die Islamisierung eine konkrete Gefahr ist, der man entgegentreten muß. Der Bau von Minaretten ist Ausdruck eines neuen Herrschaftsanspruchs von Muslimen. Die Minarette sind das Statussymbol eines islamischen Eifers, der geschickt das Vakuum ausfüllt, das dadurch entsteht, daß die Europäer dem christlichen Glauben, der Bibel und der Kirche den Rücken zudrehen und in eine unverbindliche Spaßkultur abgleiten, in der nur Sex und Geld zählt. Europas Schwachpunkt ist die Entchristlichung. Hier in Deutschland bilden sich die Menschen viel auf den angeblichen „Wertewandel“ ein, was aber in Wirklichkeit ein „Werteverfall“ – eine Apostasie – ist.
Als Christ gilt für mich das erste Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ Jesus Christus ist der Mittler, der uns Zugang zu Gott dem Vater bereitet hat. Allah ist ein fremder Gott, bei dem es keine Hoffnung und keine Auferstehung gibt. Mohammed ist ein Plagiator biblischer Inhalte. Aber der Koran leugnet Jesus Christus als den Sohn Gottes. Niemand kann also berechtigt von dem „einen Gott“ der Christen und der Muslime sprechen. Im Gegenteil: Wir sollen für die Bekehrung der islamischen Welt beten und missionarisch aktiv sein, denn unsere Hoffnung ist allein in Jesus Christus. Durch Sein Kreuzesopfer haben wir Zugang zum Reich Gottes.
Im Landschaftsbild der schönen Schweiz wirken Minarette wie Bausünden, d. h. Minarette passen sich nicht in das Orts- oder Landschaftsbild ein und wirken deplatziert. Aus diesem Grunde lehne ich auch solche Minarette ab. Die Schweiz ist eben ein Ort der Kirchen, Klöster, Kapellen und Kreuze. Das macht auch die besondere Ausstrahlung der Schweiz aus.
Die Terrorzelle, die den fürchterlichen Anschlag vom 9.11.2001 ausführte, hat zeitweise in Hamburg gelebt, wo es eine wahre Subkultur von Islamismus gibt mit lauter Moscheen- und islam. Kulturvereinen. Einige der Terroristen haben sogar an der TU Hamburg studiert. Die Schweiz tut gut daran, solche islamistischen Subkulturen zu unterbinden. Dazu muß man klare Grenzen ziehen. Ein Baustopp für Minarette ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich wünsche der Schweiz, daß sie diesen Kurs unbeirrt weitergeht und sich nicht davon abbringen läßt.
Mit freundlichen Grüßen
I. Breuer
Wenn jemands Wege dem HERRN wohlgefallen,
so macht er auch seine Feinde mit ihm zufrieden.
Sprüche 16:7
Ähnliche Beiträge:
Keine Kommentare









