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		<itunes:subtitle>Wahrheit der Bibel.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Lebendiger Glaube im weltweiten Netz verkuuml;ndigt. Predigten zum Herunterladen und Wesentliches zum Bibelstudium.</itunes:summary>
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		<title>Unterzeichnen Sie das Manifest gegen den Linkstrend!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Linkstrend]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich folgendes Manifest unterzeichnet, daß sich gegen linke gesellschaftspolitische Auswüchse wendet, die die BRD in eine erweiterte DDR umwandelt. Diese Kampagne wurde von Konservativen innerhalb und außerhalb der CDU realisiert und ist unsere Unterstützung wert. Hier ist der Text des Manifests:
Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU [...]


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<li><a href='http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/2010/01/der-us-staat-tennessee-gewahrt-deutscher-hausschulfamilie-asyl-verfolgung-von-haus-schulfamilien-verletzt-grundlegende-menschenrechte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der US-Staat Tennessee gewährt deutscher Hausschulfamilie Asyl. Verfolgung von Hausschulfamilien verletzt grundlegende Menschenrechte.'>Der US-Staat Tennessee gewährt deutscher Hausschulfamilie Asyl. Verfolgung von Hausschulfamilien verletzt grundlegende Menschenrechte.</a></li>
<li><a href='http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/2009/07/protestaktion-gegen-perversion-im-tv-jetzt-teilnehmen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Protestaktion gegen Perversion im TV. Jetzt teilnehmen.'>Protestaktion gegen Perversion im TV. Jetzt teilnehmen.</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem habe ich folgendes Manifest unterzeichnet, daß sich gegen linke gesellschaftspolitische Auswüchse wendet, die die BRD in eine erweiterte DDR umwandelt. Diese Kampagne wurde von Konservativen innerhalb und außerhalb der CDU realisiert und ist unsere Unterstützung wert. Hier ist der Text des Manifests:</p>
<blockquote><p>Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der &#8220;Berliner Erklärung&#8221; vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die &#8220;Öffnung nach links&#8221; unumkehrbar weiter vorantreiben will.</p>
<p>Als Volkspartei mit christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen ist die CDU seit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard groß geworden und erfolgreich gewesen.</p>
<p>In den letzten Jahren hat sie jedoch wesentliche Grundpositionen aufgegeben. Immer mehr Mitglieder und Wahlbürger rücken von einer Partei ab, deren Führung</p>
<ul>
<li>den Marsch in den Schuldenstaat (aktuell 20.000 Euro Schulden pro Kopf!) ungebremst fortsetzt und Familien mit Kindern und eine bedrängte Mittelschicht mit immer größerer Steuer- und Abgabenlast beschwert;</li>
<li>sich linke Gesellschaftspolitik zueigen macht, ob bei der Geschlechterumerziehung des &#8220;Gender Mainstreaming&#8221;, Homo-Ehe oder der Gängelung von Unternehmen durch das  &#8220;Antidiskriminierungsgesetz&#8221;;</li>
<li>eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik weiter vorantreibt, die selbst Sozialdemokraten wie Thilo Sarrazin als illusionär entlarven;</li>
<li>in immer mehr Bundesländern linke Schulpolitik mitträgt, statt konsequent das bewährte, differenziert gegliederte Schulwesen zu verteidigen;</li>
<li>mangelhaften Einsatz für eine überfällige würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigt;</li>
<li>es unterläßt, die hunderttausendfache &#8220;straffreie&#8221; Kindestötung durch Abtreibung beim Namen zu nennen und für konsequenten Lebensschutz einzutreten;</li>
<li>sich scheut, der Gefahr der Islamisierung entgegenzutreten, das christliche Erbe zu verteidigen und dem EU-Beitritt der Türkei eine klare Absage zu erteilen.</li>
</ul>
<p> Wir fordern eine grundlegende politische Kurskorrektur, eine geistige Wende. Es geht um Deutschlands Zukunft und um das Leben unserer Kinder und Enkel.</p>
<p><a title="Linkstrend stoppen: Manifest unterzeichnen!" href="http://www.linkstrend-stoppen.de/" target="_blank">Manifest unterzeichnen</a></p></blockquote>
<p>Ich bin froh, daß eine wachsende Zahl von Bürgern die Zusammenhänge durchschaut und Probleme wie etwa die Geschlechterumerziehung und die linke Schulpolitik erkennt. Es geht nicht an, daß Familien aus Deutschland fliehen und in den USA Asyl suchen, weil sie hier von Behörden tyrannisiert werden. Prioritäten wie Glaube, Familie und Freiheit müssen auch hier in Deutschand vor Ort klar gesetzt und rechtlich geschützt werden.  Eine der Lehren Jesu Christi ist, daß wir dem Kaiser nicht geben sollen, was Gottes ist. Jesus sagt in Mt. 22:21 &#8220;So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.&#8221; Der Linkstrend führt dazu, daß immer mehr Lebensbereiche staatlich überwacht werden und Menschen durch bürokratische Stellschrauben gegängelt werden, sich in ideologischer Uniformität zu verhalten. Auch die Autoren der Manhattan-Erklärung weisen auf dieses Problem:</p>
<blockquote><p><span style="font-family: Times-Roman;"><font face="Times-Roman">Wir achten Gerechtigkeit und Gemeinwohl hoch. Deshalb werden wir uns keiner Gesetzesvorschrift beugen, die unsere Einrichtungen zwingen möchte, an lebensbedrohende Handlungen teilzunehmen, als da sind: Abtreibungen, Beihilfe zum Selbstmord, Euthanasie oder Forschung, die Embryonen vernichtet. Wir werden uns ebenso wenig einer Verfügung beugen, die uns zwingen möchte, unsittliche Sexualpartnerschaften zu segnen oder sie als Ehen oder eheähnlich anzuerkennen, noch werden wir aufhören, die Wahrheit über Ethik und Unsittlichkeit, über Ehe und Familie, wie wir sie sehen, zu verkündigen. Wir werden ganz und ohne Widerwille dem Kaiser geben, was des Kaisers</p>
<p></font></span>ist. Doch unter keinen Umständen werden wir dem Kaiser geben, was Gottes ist.</p></blockquote>
<p>Wir sollen eben Gott mehr gehorchen als den Menschen. Apg. 5:29. Menschenfurcht ist stets ein Problem. Spr. 29:25. Der ausufernde Linkstrend führt uns jedoch in Verhältnisse, wo der Kaiser haben will, was Gottes ist. Richter Lawrence O. Burman in Memphis, Tennessee hat durchschaut, wie der gefährliche Linkstrend  die Grundrechte von Menschen gefährdet. In seinem Urteil zum Fall der Familie Romeike, die in den USA Schutz vor deutschem Behördenterror suchte, bemerkt der Richter:<em> &#8220;Jedoch sind die Rechte, die in diesem Fall verletzt werden, Grundrechte, bei denen kein Land das Recht hat, diese zu verletzen. &#8230; Homeschooler sind eine bestimmte soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine berechtigte Furcht vor Verfolgung .. Deshalb sind sie berechtigt für Asyl &#8230; und das Gericht gewährt Asyl.&#8221; </em>Richter Burnan störte sich am meisten am Motiv der deutschen Regierung, Parallelgesellschaften zu bekämpfen, was er für &#8220;dumm&#8221; (engl. odd, silly) hält. Der Richter konnte nicht erkennen, wie der von Behörden heraufbeschworene &#8220;<a title="Kulturkampf 2.0" href="http://www.ethikinstitut.de/fileadmin/ethikinstitut/redaktionell/Texte_fuer_Unterseiten/Ethik_Oberseite/Schirrmacher_zu_Manhattan_Kulturkampf_2009_0_.pdf" target="_blank">Kulturkampf 2.0</a>&#8221; (Dr. Thomas Schirrmacher) in irgendeiner Weise dem &#8220;Kindeswohl&#8221; dienen sollte. Der Familie Romeike wurde mit Haft und Sorgerechtsentzug gedroht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Schulunterricht zu Hause aus gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Gründen gestattet wird, aber Glaubens- und Gewissensgründe ausgeschlossen werden.</p>
<p>Genau hier ist die Gefahr des Linkstrends: Deutsche und europäische Gerichte haben die Glaubensfreiheit schon unter die Schulpflicht gestellt. Das ist ein prinzipieller Fehler. Wie kann ein gottgegebenes, unveräußerliches Grundrecht weniger wichtig sein als eine vom Staat auferlegte Pflicht? Hier mischt sich der Kaiser in das ein, was eigentlich Gottes ist. Bitte unterzeichnen Sie das Manifest gegen den Linkstrend!</p>
<p><a title="Linkstrend stoppen: Manifest unterzeichnen!" href="http://www.linkstrend-stoppen.de/" target="_blank">Manifest unterzeichnen</a></p>

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&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der &amp;#8220;Berliner Erklärung&amp;#8221; vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die &amp;#8220;Öffnung nach links&amp;#8221; unumkehrbar weiter vorantreiben will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Volkspartei mit christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen ist die CDU seit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard groß geworden und erfolgreich gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren hat sie jedoch wesentliche Grundpositionen aufgegeben. Immer mehr Mitglieder und Wahlbürger rücken von einer Partei ab, deren Führung&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;den Marsch in den Schuldenstaat (aktuell 20.000 Euro Schulden pro Kopf!) ungebremst fortsetzt und Familien mit Kindern und eine bedrängte Mittelschicht mit immer größerer Steuer- und Abgabenlast beschwert;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sich linke Gesellschaftspolitik zueigen macht, ob bei der Geschlechterumerziehung des &amp;#8220;Gender Mainstreaming&amp;#8221;, Homo-Ehe oder der Gängelung von Unternehmen durch das  &amp;#8220;Antidiskriminierungsgesetz&amp;#8221;;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik weiter vorantreibt, die selbst Sozialdemokraten wie Thilo Sarrazin als illusionär entlarven;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in immer mehr Bundesländern linke Schulpolitik mitträgt, statt konsequent das bewährte, differenziert gegliederte Schulwesen zu verteidigen;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mangelhaften Einsatz für eine überfällige würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;es unterläßt, die hunderttausendfache &amp;#8220;straffreie&amp;#8221; Kindestötung durch Abtreibung beim Namen zu nennen und für konsequenten Lebensschutz einzutreten;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sich scheut, der Gefahr der Islamisierung entgegenzutreten, das christliche Erbe zu verteidigen und dem EU-Beitritt der Türkei eine klare Absage zu erteilen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt; Wir fordern eine grundlegende politische Kurskorrektur, eine geistige Wende. Es geht um Deutschlands Zukunft und um das Leben unserer Kinder und Enkel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title=&quot;Linkstrend stoppen: Manifest unterzeichnen!&quot; href=&quot;http://www.linkstrend-stoppen.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Manifest unterzeichnen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich bin froh, daß eine wachsende Zahl von Bürgern die Zusammenhänge durchschaut und Probleme wie etwa die Geschlechterumerziehung und die linke Schulpolitik erkennt. Es geht nicht an, daß Familien aus Deutschland fliehen und in den USA Asyl suchen, weil sie hier von Behörden tyrannisiert werden. Prioritäten wie Glaube, Familie und Freiheit müssen auch hier in Deutschand vor Ort klar gesetzt und rechtlich geschützt werden.  Eine der Lehren Jesu Christi ist, daß wir dem Kaiser nicht geben sollen, was Gottes ist. Jesus sagt in Mt. 22:21 &amp;#8220;So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.&amp;#8221; Der Linkstrend führt dazu, daß immer mehr Lebensbereiche staatlich überwacht werden und Menschen durch bürokratische Stellschrauben gegängelt werden, sich in ideologischer Uniformität zu verhalten. Auch die Autoren der Manhattan-Erklärung weisen auf dieses Problem:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Times-Roman;&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times-Roman&quot;&gt;Wir achten Gerechtigkeit und Gemeinwohl hoch. Deshalb werden wir uns keiner Gesetzesvorschrift beugen, die unsere Einrichtungen zwingen möchte, an lebensbedrohende Handlungen teilzunehmen, als da sind: Abtreibungen, Beihilfe zum Selbstmord, Euthanasie oder Forschung, die Embryonen vernichtet. Wir werden uns ebenso wenig einer Verfügung beugen, die uns zwingen möchte, unsittliche Sexualpartnerschaften zu segnen oder sie als Ehen oder eheähnlich anzuerkennen, noch werden wir aufhören, die Wahrheit über Ethik und Unsittlichkeit, über Ehe und Familie, wie wir sie sehen, zu verkündigen. Wir werden ganz und ohne Widerwille dem Kaiser geben, was des Kaisers&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;ist. Doch unter keinen Umständen werden wir dem Kaiser geben, was Gottes ist.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir sollen eben Gott mehr gehorchen als den Menschen. Apg. 5:29. Menschenfurcht ist stets ein Problem. Spr. 29:25. Der ausufernde Linkstrend führt uns jedoch in Verhältnisse, wo der Kaiser haben will, was Gottes ist. Richter Lawrence O. Burman in Memphis, Tennessee hat durchschaut, wie der gefährliche Linkstrend  die Grundrechte von Menschen gefährdet. In seinem Urteil zum Fall der Familie Romeike, die in den USA Schutz vor deutschem Behördenterror suchte, bemerkt der Richter:&lt;em&gt; &amp;#8220;Jedoch sind die Rechte, die in diesem Fall verletzt werden, Grundrechte, bei denen kein Land das Recht hat, diese zu verletzen. &amp;#8230; Homeschooler sind eine bestimmte soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine berechtigte Furcht vor Verfolgung .. Deshalb sind sie berechtigt für Asyl &amp;#8230; und das Gericht gewährt Asyl.&amp;#8221; &lt;/em&gt;Richter Burnan störte sich am meisten am Motiv der deutschen Regierung, Parallelgesellschaften zu bekämpfen, was er für &amp;#8220;dumm&amp;#8221; (engl. odd, silly) hält. Der Richter konnte nicht erkennen, wie der von Behörden heraufbeschworene &amp;#8220;&lt;a title=&quot;Kulturkampf 2.0&quot; href=&quot;http://www.ethikinstitut.de/fileadmin/ethikinstitut/redaktionell/Texte_fuer_Unterseiten/Ethik_Oberseite/Schirrmacher_zu_Manhattan_Kulturkampf_2009_0_.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kulturkampf 2.0&lt;/a&gt;&amp;#8221; (Dr. Thomas Schirrmacher) in irgendeiner Weise dem &amp;#8220;Kindeswohl&amp;#8221; dienen sollte. Der Familie Romeike wurde mit Haft und Sorgerechtsentzug gedroht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Schulunterricht zu Hause aus gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Gründen gestattet wird, aber Glaubens- und Gewissensgründe ausgeschlossen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau hier ist die Gefahr des Linkstrends: Deutsche und europäische Gerichte haben die Glaubensfreiheit schon unter die Schulpflicht gestellt. Das ist ein prinzipieller Fehler. Wie kann ein gottgegebenes, unveräußerliches Grundrecht weniger wichtig sein als eine vom Staat auferlegte Pflicht? Hier mischt sich der Kaiser in das ein, was eigentlich Gottes ist. Bitte unterzeichnen Sie das Manifest gegen den Linkstrend!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title=&quot;Linkstrend stoppen: Manifest unterzeichnen!&quot; href=&quot;http://www.linkstrend-stoppen.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Manifest unterzeichnen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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		<title>Sing mit!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 19:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensliederm]]></category>
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		<description><![CDATA[Lernen Sie hier, christliche Glaubenslieder auswendig zu singen. Solche Lieder sind wirklich ein großer Schatz und Trost für die Herzen der Menschen. Sie bringen wahre Freude. Gott hat uns die Musik gegeben, damit Er dadurch Lob und Ehre empfängt. Die weltiche Musik appelliert oft nur an unsere fleischliche, irdische Natur. Es fehlen die Lieder, die an [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lernen Sie hier, christliche Glaubenslieder auswendig zu singen. Solche Lieder sind wirklich ein großer Schatz und Trost für die Herzen der Menschen. Sie bringen wahre Freude. Gott hat uns die Musik gegeben, damit Er dadurch Lob und Ehre empfängt. Die weltiche Musik appelliert oft nur an unsere fleischliche, irdische Natur. Es fehlen die Lieder, die an den Geist appellieren. Unsere Musik spiegelt wider, was in unserem Herzen ist. Denken Sie an Mose, der schon an der Musik erkannte, daß etwas nicht stimmte im Lager, als er vom Berg Sinai zurückkehrte und das Volk abfällig wurde und das goldene Kalb anbetete.</p>
<p>Fehlen die geistlichen Lieder, dann wirft das die Frage auf, ob Christus wirklich in uns wohnt durch den Heiligen Geist. Jeder weiß es selbst als erster, daß er errettet ist, wenn wir Christus von ganzem Herzen vertrauen und die Sündenlast von unserem Herzen genommen wird.</p>
<p>Es ist schön, daß Bibel TV diese Art &#8220;Karaoke&#8221; macht, so daß Zuschauer direkt mitsingen können und der Text eingeblendet wird. Nicht alle Menschen haben das Privileg, regelmäßig eine bibeltreue christliche Gemeinde zu besuchen. Krankheit und Alter, Wohnort oder allein als Christ sind Gründe, warum Menschen oft ohne Anbindung an eine lokale Versammlung wiedergeborener Christen verbleiben. Aus diesem Grund habe ich folgende Wiedergabeliste zusammengestellt mit Liedern wie &#8220;So nimm denn meine Hände&#8221;, &#8220;Stern auf den ich schaue&#8221;, &#8220;Allein deine Gnade genügt&#8221;, &#8220;Gott ist gegenwärtig&#8221; usw.</p>
<p><object width="416" height="337"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/cp/vjVQa1PpcFMl4IFPYlJsRT7gyIxEa7HDugK-uXW831Y="></param><embed src="http://www.youtube.com/cp/vjVQa1PpcFMl4IFPYlJsRT7gyIxEa7HDugK-uXW831Y=" type="application/x-shockwave-flash" width="416" height="337"></embed></object></p>
<p><em>Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Weisheit; lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen lieblichen Liedern und singt dem HERRN in eurem Herzen.</em></p>
<p><em>Kolosser 3:16.</em></p>

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<input type="hidden" name="postContent_0" value="&lt;p&gt;Lernen Sie hier, christliche Glaubenslieder auswendig zu singen. Solche Lieder sind wirklich ein großer Schatz und Trost für die Herzen der Menschen. Sie bringen wahre Freude. Gott hat uns die Musik gegeben, damit Er dadurch Lob und Ehre empfängt. Die weltiche Musik appelliert oft nur an unsere fleischliche, irdische Natur. Es fehlen die Lieder, die an den Geist appellieren. Unsere Musik spiegelt wider, was in unserem Herzen ist. Denken Sie an Mose, der schon an der Musik erkannte, daß etwas nicht stimmte im Lager, als er vom Berg Sinai zurückkehrte und das Volk abfällig wurde und das goldene Kalb anbetete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fehlen die geistlichen Lieder, dann wirft das die Frage auf, ob Christus wirklich in uns wohnt durch den Heiligen Geist. Jeder weiß es selbst als erster, daß er errettet ist, wenn wir Christus von ganzem Herzen vertrauen und die Sündenlast von unserem Herzen genommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist schön, daß Bibel TV diese Art &amp;#8220;Karaoke&amp;#8221; macht, so daß Zuschauer direkt mitsingen können und der Text eingeblendet wird. Nicht alle Menschen haben das Privileg, regelmäßig eine bibeltreue christliche Gemeinde zu besuchen. Krankheit und Alter, Wohnort oder allein als Christ sind Gründe, warum Menschen oft ohne Anbindung an eine lokale Versammlung wiedergeborener Christen verbleiben. Aus diesem Grund habe ich folgende Wiedergabeliste zusammengestellt mit Liedern wie &amp;#8220;So nimm denn meine Hände&amp;#8221;, &amp;#8220;Stern auf den ich schaue&amp;#8221;, &amp;#8220;Allein deine Gnade genügt&amp;#8221;, &amp;#8220;Gott ist gegenwärtig&amp;#8221; usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;object width=&quot;416&quot; height=&quot;337&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/cp/vjVQa1PpcFMl4IFPYlJsRT7gyIxEa7HDugK-uXW831Y=&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/cp/vjVQa1PpcFMl4IFPYlJsRT7gyIxEa7HDugK-uXW831Y=&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;416&quot; height=&quot;337&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Weisheit; lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen lieblichen Liedern und singt dem HERRN in eurem Herzen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kolosser 3:16.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

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		<title>Haiti: Waisenhäuser statt Abtreibungen</title>
		<link>http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/2010/02/haiti-waisenhauser-statt-abtreibungen/</link>
		<comments>http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/2010/02/haiti-waisenhauser-statt-abtreibungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 20:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Nächstenliebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn christliche Missionare, die in Haiti wegen Kindesentführung angeklagt wurden, sind nun wieder frei. Dafür ist Gott zu danken. Sie haben versucht, Kinder in ein Waisenhaus ins Nachbarland zu bringen. Das Werk der Nächstenliebe sollte niemals durch Paragraphenreiterei und kleinliche Schikanen gehindert werden. Wir sollen eine Hilfe und kein Hindernis sein wenn andere Gutestun. Eine [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn christliche Missionare, die in Haiti wegen Kindesentführung angeklagt wurden, sind nun wieder frei. Dafür ist Gott zu danken. Sie haben versucht, Kinder in ein Waisenhaus ins Nachbarland zu bringen. Das Werk der Nächstenliebe sollte niemals durch Paragraphenreiterei und kleinliche Schikanen gehindert werden. Wir sollen eine Hilfe und kein Hindernis sein wenn andere Gutestun. Eine gute Devise ist stets: Führe, folge oder geh aus dem Weg. Wenn wir etwas für Gott tun oder überhaupt etwas für uns oder andere Menschen tun, dann müssen wir es mit ganzem Herzen tun. Entweder wir führen oder folgen, aber wir sollten niemals im Weg stehen und etwa andere bei der Arbeit hindern. Nichts ist schlimmer, als diejenigen, die passiv am Spielfeldrand stehen und diejenigen richten, die auf dem Feld spielen. Christliche Arbeiter werden öfters wegen ihrer Methoden kritisiert. Mir ist jedoch lieber, wie Christen etwas tun als wie andere nichts tun. Im Fall von Haiti ist auch wichtig, daß die vielen Kinder, die durch die Erdbebenkatastrophe großes Leib miterlebt haben in ein Waisenhaus gelangen, als daß sie z. B. durch Profamil schon im Mutterleib getötet werden. Denn die Organisation Planned Parenthood, die in Deutschland auch als &#8220;Pro Familia&#8221; firmiert, ruft international zu Spenden auf für die Arbeit in Haiti. Dabei ist Planned Parenthood ein führender Anbieter von Abtreibungen. Der wirkliche Skandal in Haiti ist die Ausbeutung der Erdbebenkatastrophe zum Töten ungeborener Kinder im Mutterleib. Das ist schlimmer als die formale Spitzfindigkeit von angeblichen &#8220;Kindesentführungen&#8221;. Das Problem bei Organisationen wie Planned Parenthood bzw. Profamilia ist außerdem, daß solche Gruppierungen aus staatlichen Zuschüssen finanziert werden. Viele Politiker beklagen den Ausfall von Steuergeldern wegen der &#8220;Krise&#8221;, aber gleichzeitig werden unverändert Steuergelder für internationale Abtreibungsanbieter verschwendet. So hat Dänemark wieder 4,4 Millionen Euro in Steuergeldern für die Abtreibungsorganisation Marie Stopes International bewilligt. Das ist ein Skandal. Mit diesem Geld werden ungeborene Kinder im Mutterleib getötet. Keine Waisenhäuser, keine Adoptionen, keine Vermittlung von christlichen Werten für Ehe und Familie.</p>
<p>Haben Politiker ihren Verstand verloren, daß sie einerseits die schwierige Haushaltslage beklagen aber andererseits das hart verdiente Geld der Bürger an fragwürdige, menschenfeindliche Organisationen verschenken? So kann man nicht das Geld fremder Menschen verwalten.</p>
<p>Bürger in Deutschland müssen sehr viel Geld in Form von Steuern und Abgaben bezahlen. 19% Mehrwertsteuer und eine übertriebene Steuer auf Kraftstoffe, die viele Menschen daran hindert, einen Arbeitsplatz zu bekommen, weil die Anfahrt das Einkommen verschlingt. Weil die &#8220;öffentlichen Interessen&#8221; zu kostspielig und umfangreich geworden sind, können viele Menschen ihre &#8220;persönlichen Interessen&#8221; nicht verwirklichen, da ihnen dazu das Geld fehlt. Deshalb können wir nicht einerseits die &#8220;Krise&#8221; beklagen und weiterhin Steuergelder an Abtreiber, Bevölkerungsreduzierer usw. verschenken, wie es Dänemark mach. Die Bibel sagt: &#8220;Ein König richtet das Land auf durchs Recht: ein Geiziger aber verderbet es.&#8221; Sprüche 29:4. Verderben wir unser Land nicht durch Geiz in Form von hohen Steuern, die dann für unchristliche und unnütze Dinge vergeudet werden.</p>
<p>Der Herr Jesus ruft uns zu anderen Werken auf: die Hungrigen speisen, den Dürstenden zu trinken geben, Gäste zu beherbergen, Nackte zu kleiden, Kranke zu besuchen, zu den Gefangenen zu kommen (Mt. 25:35,36). Anhand dessen können wir sagen, daß die Grundbedürfnisse des Menschen folgende sind:</p>
<ul>
<li>Nahrung</li>
<li>Kleidung</li>
<li>Unterkunft</li>
<li>Gesundheit</li>
<li>Freiheit</li>
</ul>
<p>Alle Menschen streben bewußt oder unbewußt nach diesen Dingen, denn diese Dinge vermitteln Lebensglück. Wo Menschen diese Dinge nicht haben, entsteht Unzufriedenheit und es kommt schlimmstenfalls zu Unruhen, Spannungen und Kriegen. Durch Nächstenliebe werden diese Grundbedürfnisse sichergestellt und vermittelt. Gottes Gebote schützen diese Grundbefürfnisse. Die Zehn Gebote schützen unser Herz, unsere Gesundheit, unsere menschlichen Beziehungen und unser Eigentum.</p>
<p>In einer stabilen Wirtschaft ist die Erfüllung dieser Grundbedürfnisse auch das Ziel allen wirtschaftlichen Handelns. Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen. Wenn irgendetwas anderes im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht, dann gibt es Probleme.</p>
<p>Durch Gelder für Abtreibungsorganisationen in Haiti beweisen wir keine Nächstenliebe.</p>

                            <div id="aspdf">
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&lt;p&gt;Haben Politiker ihren Verstand verloren, daß sie einerseits die schwierige Haushaltslage beklagen aber andererseits das hart verdiente Geld der Bürger an fragwürdige, menschenfeindliche Organisationen verschenken? So kann man nicht das Geld fremder Menschen verwalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bürger in Deutschland müssen sehr viel Geld in Form von Steuern und Abgaben bezahlen. 19% Mehrwertsteuer und eine übertriebene Steuer auf Kraftstoffe, die viele Menschen daran hindert, einen Arbeitsplatz zu bekommen, weil die Anfahrt das Einkommen verschlingt. Weil die &amp;#8220;öffentlichen Interessen&amp;#8221; zu kostspielig und umfangreich geworden sind, können viele Menschen ihre &amp;#8220;persönlichen Interessen&amp;#8221; nicht verwirklichen, da ihnen dazu das Geld fehlt. Deshalb können wir nicht einerseits die &amp;#8220;Krise&amp;#8221; beklagen und weiterhin Steuergelder an Abtreiber, Bevölkerungsreduzierer usw. verschenken, wie es Dänemark mach. Die Bibel sagt: &amp;#8220;Ein König richtet das Land auf durchs Recht: ein Geiziger aber verderbet es.&amp;#8221; Sprüche 29:4. Verderben wir unser Land nicht durch Geiz in Form von hohen Steuern, die dann für unchristliche und unnütze Dinge vergeudet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Herr Jesus ruft uns zu anderen Werken auf: die Hungrigen speisen, den Dürstenden zu trinken geben, Gäste zu beherbergen, Nackte zu kleiden, Kranke zu besuchen, zu den Gefangenen zu kommen (Mt. 25:35,36). Anhand dessen können wir sagen, daß die Grundbedürfnisse des Menschen folgende sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nahrung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterkunft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gesundheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Freiheit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle Menschen streben bewußt oder unbewußt nach diesen Dingen, denn diese Dinge vermitteln Lebensglück. Wo Menschen diese Dinge nicht haben, entsteht Unzufriedenheit und es kommt schlimmstenfalls zu Unruhen, Spannungen und Kriegen. Durch Nächstenliebe werden diese Grundbedürfnisse sichergestellt und vermittelt. Gottes Gebote schützen diese Grundbefürfnisse. Die Zehn Gebote schützen unser Herz, unsere Gesundheit, unsere menschlichen Beziehungen und unser Eigentum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer stabilen Wirtschaft ist die Erfüllung dieser Grundbedürfnisse auch das Ziel allen wirtschaftlichen Handelns. Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen. Wenn irgendetwas anderes im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht, dann gibt es Probleme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch Gelder für Abtreibungsorganisationen in Haiti beweisen wir keine Nächstenliebe.&lt;/p&gt;

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		<item>
		<title>Der US-Staat Tennessee gewährt deutscher Hausschulfamilie Asyl. Verfolgung von Hausschulfamilien verletzt grundlegende Menschenrechte.</title>
		<link>http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/2010/01/der-us-staat-tennessee-gewahrt-deutscher-hausschulfamilie-asyl-verfolgung-von-haus-schulfamilien-verletzt-grundlegende-menschenrechte/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 11:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homeschooling]]></category>

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		<description><![CDATA[Das für Asylverfahren zuständige Immigrations-Gericht in Memphis/Tennessee gewährt der aus Deutschland geflüchteten Hausschulfamilie Romeike durch Entscheid vom 26.01.2010 politisches Asyl.
Die Eltern Romeike sahen sich gezwungen, im August 2008 mit ihren fünf Kindern Deutschland zu verlassen, insbesondere um einem Sorgerechtsentzug zu entgehen. Dieser drohte, weil sie ihre Kinder zu Hause unterrichteten (Homeschooling). Sie hatten mehrere Bußgeldverfahren [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das für Asylverfahren zuständige Immigrations-Gericht in Memphis/Tennessee gewährt der aus Deutschland geflüchteten Hausschulfamilie Romeike durch Entscheid vom 26.01.2010 politisches Asyl.</p>
<p>Die Eltern Romeike sahen sich gezwungen, im August 2008 mit ihren fünf Kindern Deutschland zu verlassen, insbesondere um einem Sorgerechtsentzug zu entgehen. Dieser drohte, weil sie ihre Kinder zu Hause unterrichteten (Homeschooling). Sie hatten mehrere Bußgeldverfahren und Zwangs-maßnahmen über sich ergehen lassen müssen; unter anderem waren den Eltern in einer polizeilichen Blitzaktion morgens um 7.30 Uhr drei Kinder gewaltsam weggenommen und zur Schule gebracht worden. Nachdem der BGH im November 2007 (in zwei Hausschulfällen, BGH XII ZB 41/07 und 42/07) – unter Ignorierung aller internationalen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse – entschieden hatte, dass Hausunterrichtung Kindeswohlgefährdung sei, die den Staat berechtige, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen, sah die Familie für sich in Deutschland keinen Lebensraum mehr.</p>
<p>Der US-Richter Lawrence O. Burman urteilte, dass die Rechte, die hier verletzt werden, grund-legende Menschenrechte sind, die zu verletzen kein Land berechtigt ist. Der Richter drückte seine Betroffenheit darüber aus, dass Deutschland als demokratisches Land und Verbündeter Hausschul-familien, die von ihrem elterlichen Erziehungsrecht Gebrauch machen, verfolgt.</p>
<p>Das amerikanische Gericht teilt damit die Rechtsauffassung, die in den meisten Staaten dieser Erde vertreten wird, die der UN-Sonderbeauftragte für das Erziehungswesen, Vernor Munoz, 2007 der Regierung der Bundesrepublik zu beachten angemahnt und die SchuzH seit 10 Jahren in den zahl-reichen Hausschulfällen den Schulbehörden und Gerichten sowie Politikern vorträgt.</p>
<p>Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.</p>
<p>Weitere Informationen zu dem Fall der Familie Romeike gibt es hier:</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/romeike_tennessee.html" target="_blank">Netzwerk Bildungsfreiheit</a></p>
<p>Im vergangenen Jahr hat bereits das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaats Tennessee eine Entschließung verabschiedet, die die Menschenrechtsverletzungen der deutschen Behörden verurteilt und die Regierung zur Achtung der Elternrechte aufruft. Ich rufe Christen dazu auf, dieses Dokument all denen deutschen Politikern zuzusenden, die immer wieder Versprechungen machen und 2010 zum &#8220;Jahr der Familie&#8221; proklamieren.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/romeike_tennessee.html">Entschließung HR 87</a></p>
<p>Als ich noch im US-Bundesstaat Tennessee lebte, sprach ich auch mit der zugehörigen Repräsentantin unseres Wahlkreises, Frau &#8216;Terry Lynn Weaver, über das Thema Homeschooling in Deutschland. Frau Weaver ist deutschstämmig und kann sich an Kindheitstage in Dresden erinnern. Heute ist sie konservative Republikanerin und untersützt Gesetzgebung, die pro Leben, pro Familie, pro Homeschooling und pro Waffenbesitz ist. Frau Weaver ist auch Gospelsängerin gewesen und machte verschiedene Tourneen. Einige Ansprachen und musikalische Beiträge von Terry Lynn Weaver finden Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/TerriLynnWeaver#p/u" target="_blank">Youtube Terry Lynn Weaver</a></p>
<p>Beten wir weiterhin für die Lenker in der Regierung, die Verantwortung tragen, damit wir ein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit führen können (1. Tim. 2:1,2).</p>

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<input type="hidden" name="postTitle_0" value="Der US-Staat Tennessee gewährt deutscher Hausschulfamilie Asyl. Verfolgung von Hausschulfamilien verletzt grundlegende Menschenrechte." />
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<input type="hidden" name="postAuthor_0" value="Ingo Breuer" />
<input type="hidden" name="postDateTime_0" value="2010-01-28 12:01:33" />
<input type="hidden" name="postContent_0" value="&lt;p&gt;Das für Asylverfahren zuständige Immigrations-Gericht in Memphis/Tennessee gewährt der aus Deutschland geflüchteten Hausschulfamilie Romeike durch Entscheid vom 26.01.2010 politisches Asyl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Eltern Romeike sahen sich gezwungen, im August 2008 mit ihren fünf Kindern Deutschland zu verlassen, insbesondere um einem Sorgerechtsentzug zu entgehen. Dieser drohte, weil sie ihre Kinder zu Hause unterrichteten (Homeschooling). Sie hatten mehrere Bußgeldverfahren und Zwangs-maßnahmen über sich ergehen lassen müssen; unter anderem waren den Eltern in einer polizeilichen Blitzaktion morgens um 7.30 Uhr drei Kinder gewaltsam weggenommen und zur Schule gebracht worden. Nachdem der BGH im November 2007 (in zwei Hausschulfällen, BGH XII ZB 41/07 und 42/07) – unter Ignorierung aller internationalen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse – entschieden hatte, dass Hausunterrichtung Kindeswohlgefährdung sei, die den Staat berechtige, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen, sah die Familie für sich in Deutschland keinen Lebensraum mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der US-Richter Lawrence O. Burman urteilte, dass die Rechte, die hier verletzt werden, grund-legende Menschenrechte sind, die zu verletzen kein Land berechtigt ist. Der Richter drückte seine Betroffenheit darüber aus, dass Deutschland als demokratisches Land und Verbündeter Hausschul-familien, die von ihrem elterlichen Erziehungsrecht Gebrauch machen, verfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das amerikanische Gericht teilt damit die Rechtsauffassung, die in den meisten Staaten dieser Erde vertreten wird, die der UN-Sonderbeauftragte für das Erziehungswesen, Vernor Munoz, 2007 der Regierung der Bundesrepublik zu beachten angemahnt und die SchuzH seit 10 Jahren in den zahl-reichen Hausschulfällen den Schulbehörden und Gerichten sowie Politikern vorträgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen zu dem Fall der Familie Romeike gibt es hier:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/romeike_tennessee.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netzwerk Bildungsfreiheit&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im vergangenen Jahr hat bereits das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaats Tennessee eine Entschließung verabschiedet, die die Menschenrechtsverletzungen der deutschen Behörden verurteilt und die Regierung zur Achtung der Elternrechte aufruft. Ich rufe Christen dazu auf, dieses Dokument all denen deutschen Politikern zuzusenden, die immer wieder Versprechungen machen und 2010 zum &amp;#8220;Jahr der Familie&amp;#8221; proklamieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/romeike_tennessee.html&quot;&gt;Entschließung HR 87&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich noch im US-Bundesstaat Tennessee lebte, sprach ich auch mit der zugehörigen Repräsentantin unseres Wahlkreises, Frau &amp;#8216;Terry Lynn Weaver, über das Thema Homeschooling in Deutschland. Frau Weaver ist deutschstämmig und kann sich an Kindheitstage in Dresden erinnern. Heute ist sie konservative Republikanerin und untersützt Gesetzgebung, die pro Leben, pro Familie, pro Homeschooling und pro Waffenbesitz ist. Frau Weaver ist auch Gospelsängerin gewesen und machte verschiedene Tourneen. Einige Ansprachen und musikalische Beiträge von Terry Lynn Weaver finden Sie hier:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/TerriLynnWeaver#p/u&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Youtube Terry Lynn Weaver&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beten wir weiterhin für die Lenker in der Regierung, die Verantwortung tragen, damit wir ein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit führen können (1. Tim. 2:1,2).&lt;/p&gt;

                            &lt;div id=&quot;aspdf&quot;&gt;
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                                    &lt;span&gt;Als PDF herunterladen!&lt;/span&gt;
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		<title>Was wir von Johann Hinrich Wichern lernen &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Hinrich Wichern]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man sehe auf unsere Volkstheater, welche die Ehe, die Kirche, die Sitte allabendlich bei Bier und Tabakrausch lachend unter die Füße treten. Man sehe das Volksvergnügen, die im [französischem] Tanz, des Cancan […] und in ähnlichen Frivolitäten aller Art jeder deutschen Sitte und allem Gewissen, nicht versteckt und verdeckt, sondern ganz offen unter laut schallendem [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Man sehe auf unsere Volkstheater, <span style="text-decoration: underline;">welche die Ehe, die Kirche, die Sitte allabendlich bei Bier und Tabakrausch lachend unter die Füße treten</span>. Man sehe das Volksvergnügen, die im [französischem] Tanz, des Cancan […] und in ähnlichen Frivolitäten aller Art jeder deutschen Sitte und allem Gewissen, nicht versteckt und verdeckt, sondern ganz offen unter laut schallendem Reclam, wie die Ecken der Stadt alltäglich zu lesen geben, Hohn sprechen. […] Das sind die Gräber für unsre lebendig zu Grabe getragene Jugend.“</em></p>
<div id="attachment_484" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/wp-content/uploads/2010/01/DSC000881.jpg"><img class="size-full wp-image-484 " title="Johann Hinrich Wichern" src="http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/wp-content/uploads/2010/01/DSC000881.jpg" alt="Briefmarke" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Briefmarke mit Johann Hinrich Wichern</p></div>
<p>Dieses Zitat stammt von Johann Hinrich Wichern &#8211; einem der genialsten christlichen Männer in der deutschen Geschichte (1808-1881). Zu seinem Gedenken gibt es auch die 55-Cent-Briefmarke, die ich sehr häufig verwende. Was Wichern über das Volkstheater seinerzeit sagte, daß gilt heute für die Massenmedien, die mit ihrer gottlosen Reizüberflutung die Massen hypnotisieren. Wir müssen uns fragen, wo heute die Gräber unserer Jugend sind und jeder Haushalt muß dann die entsprechenden Schutzvorkehrungen treffen. Wir legen unser Geld und Gold in einen dicken Tresor zum Schutz. Ein Auto schützen wir in der Garage. Aber junge Menschen werden schutzlos allen unsittlichen und unheiligen Einflüssen ausgesetzt. Die Verspottung von Ehe , Kirche und Sitte zersetzt auch heute unsere Gesellschaft und verführt Menschen zu unchristlichen Lebensformen, Gedanken und macht sie unfähig, gemäß einem biblischen Weltbild zu denken.</p>
<p>Johann Hinrich Wichern war nicht nur der Erfinder des Adventskranzes. Er gründete das &#8220;Rauhe Haus&#8221; bei Hamburg, wo verwahrloste Kinder gemäß christlichen Prinzipien erzogen wurden. Er war der Begründer der Inneren Mission, aus dem später das Diakonische Werk wurde. Er war sehr volksmissionarisch aktiv. Heute ist die &#8220;Diakonie&#8221; in vielerlei Hinsicht zum erweiterten Arm des Sozialstaats und der Verwaltungsdiktatur geworden. Wichern ging es aber darum, daß die Menschen eben auch zum Glauben an Jesus Christus kommen. Er war für die Heranbildung von Prädikanten, die öffentlich das Evangelium predigten, damit eben die Menschen, die noch nicht Jesus als Herrn und Heiland aufgenommen haben, Gelegenheit dazu bekommen, wo noch Zeit ist. Wichern lehrte auch in Sonntagsschulen. Das ist eine heilsame Institution, denn ein Gottesdienst pro Woche reicht nicht zum christlichen Leben. In der Sonntagsschule findet die eigentliche Lehrtätigkeit statt, um Menschen den Glauben zu erklären. Biblische Prinzipien greifen in jeden Lebensbereich. Später war Wichern im preußischen Staatsdienst tätig und hier speziell in der Gründung und Leitung des Berliner Gefängnisses Moabit. Hier war kennzeichnend die Einzelhaft und die Unterbindung von Kontakten unter den Häftlingen. Das Lebenswerk von Wichern wäre ein gutes Vorbild für das Justiz- und Gefängniswesen in Nordrhein-Westfalen. Innerhalb der letzen Monate sind in NRW Schwerverbrecher mit Hilfe eines Vollzugsbeamten ausgebrochen, Gefangene wurden durch Mitgefangene mißhandelt und bis zum Selbstmord getrieben. Außerdem wurde wieder ein christlicher Familienvater in Beugehaft genommen, weil er seine Kinder vom Sexualkundeunterricht befreien wollte. In der NRW-Verwaltungsdiktatur werden Kinder per Zwang moralische Überzeugungen beigebracht, die nicht in Übereinstimmung mit den Überzeugungen der Eltern sind.  Die berechtigten Interessen von Eltern werden nicht berücksichtigt. Das Kindergeld ist wohl zunehmend als Schweigegeld zu verstehen oder als Kaufpreis für die Überlassung der Seele an öffentliche Stellen. Bei all diesen Notständen ist die Betrachtung des Lebenswerks von Johann Hinrich Wichern ein echter Lichtblick. Die strenge Einzelhaft, die Wichern in Moabit prägte, ist wohl auch ein Lösungsansatz für NRW. Die JVA soll ein Ort sein, wo der Mensch in sich kehrt anstatt sich nach außen zu wenden. Kliquenbildung ist immer ein Problem- ob in Schule, Beruf, Kirche und eben auch im Knast. Kliquen sind heimlichtuerisch, ausstoßend und exklusiv. Sie führen zu Klüngelei, Vetternwirtschaft, Bevorzugung und allerlei Ungerechtigkeit. Jesus aber sagt mit offenen Armen: <em>&#8220;Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von  Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.&#8221; </em>Mt. 11:28-30.</p>
<p>Ganz am Anfang von Johann Hinrich Wicherns Wirken stand jedoch eine klare Bekehrung zu Christus im Jahr 1824. Wichern sagt darüber: <em>„Der Durchbruch geschah abends, als Gottes Geist mich anfing von neuem zu gebären. Das Licht des Evangelii erleuchtete auch für mich die Wissenschaften … ich habe Fortschritte in jeglichem gemacht.“ </em>Das ist das Wichtigste im christlichen Leben: daß wir von neuem geboren sind. Jesus sagt dazu:<em>&#8220;Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. &#8230;  Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. Laß dich&#8217;s nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.&#8221;</em>Joh. 3:3,6,7. Der natürliche Mensch aus Fleisch und Blut hat keinen Anteil am Reich Gottes (1. Kor. 15:50). Der sündige Mensch kann sich daher nicht selbst durch religiöse Werke reformieren, um vor Gott zu bestehen. Nein, im Gegenteil: Gott muß den natürlichen Menschen durch den Heiligen Geist neu beleben. Ein Christ feiert eigentlich zwei Geburtstage &#8211; seinen natürlichen und seinen geistlichen. Wer zweimal geboren ist, muß nur einmal sterben. Wer einmal geboren ist, muß zweimal sterben.</p>
<p>Johann Hinrich Wichern wirkte zur Zeit der Revolution von 1848. In dieser Zeit fand die wohl satanischste Ideologie der Menschheit ihren Ursprung: der Marxismus. Diese Ideologie hat Massenmorde von Hunderten Millionen Menschen ausgelöst und selbst heute sind mehrere Milliarden Menschen unter dem Bann dieser gottlosen Ideologie als unfreie Systemmenschen versklavt. Karl Marx war Satanist. Pator Richard Wurmbrand legt dies in seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3921213150?ie=UTF8&amp;tag=einegutebotsc-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3921213150">Das andere Gesicht des Karl Marx</a>&#8220;.  Wichern grenzte sich von den Theorien von Marx ab. Ähnlich taten auch andere erweckliche Christsen in seiner Zeit. Aus dem Jahr 1848 stammt z. B. das <a title="Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk" href="http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/pdf/manifestchristentum1848.pdf" target="_blank">Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk</a> von dem Baptistenprediger Julius Köbner.  Es liest sich wie eine Warnung vor dem kommenden Übel evolutionär-marxistischer Ideologien. Der Marxismus blickte nur auf die äußeren Umstände des Menschen und sah darin die Ursache für die Armut dieser Zeit. Wichern erkannte allerdings, daß das &#8220;innere Verderben die Ursache auch des äußeren Verderbens ist“.  Das ist auch genau das, was Gott sagt:<em>&#8220;Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel geworden in ihrem bösen Wesen; das ist keiner, der Gutes tut. Gott schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei, der nach Gott frage.  Aber sie sind alle abgefallen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.  Wollen denn die Übeltäter sich nicht sagen lassen, die mein Volk fressen, daß sie sich nähren? Gott rufen sie nicht an.&#8221;</em>Ps. 53:1-4. Wichern erkannte die Gefahr  des „immer zunehmenden Sittenverderben des Volks, das einzig und allein aus der herrschenden Irreligiosität, der Verachtung des wahren Christentums und dem gottlosen Unglauben entsteht&#8221; Viele Menschen erkennen diesen Zusammenhang auch heute noch nicht und verachten Jesus Christus. Wir lernen daher, daß man gesellschaftliche Problem nicht damit löst, indem man einseitig nach dem Gesetzgeber ruft. Der Ruf nach dem Gesetzgeber hat uns eine europaweite Verwaltungsdiktatur aufgestülpt, die immer aufdringlicher ihre Macht entfaltet, die Lebenskosten bis ins Unerträgliche gesteigert hat und die Menschen in ihrer Freiheit einschränkt. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns dem Kampf gegen die Irreligiösität und des Unglaubens zu stellen.</p>
<p> Um auf Wicherns Zitat über das Volkstheater vom Anfang zurückzukommen: Versuchen Sie, alle Foren, Versammlungen und Medien zu meiden, in denen Ehe, Kirche und Sitte verachtet oder verhöhnt wird. Wir lassen niemanden mit dreckigen Schuhen in unser aus. Deshalb sollten sie auch niemanden mit dreckigem Mundwerk oder dreckigen Lebensvorstellungen stundenlang im Wohnzimmer auf sie oder auf Kinder einreden lassen.  &#8221;<em>Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten. Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande.&#8221;</em>1. Kor. 15:33,34. Wir sind dafür verantwortlich, daß die Menschen wieder von Gott wissen, denn sie werden Ihm einmal begegnen. Darauf sollen wir vorbereitet sein!</p>

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&lt;a href=&quot;http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/wp-content/uploads/2010/01/DSC000881.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;size-full wp-image-484 &quot; title=&quot;Johann Hinrich Wichern&quot; src=&quot;http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/wp-content/uploads/2010/01/DSC000881.jpg&quot; alt=&quot;Briefmarke&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Dieses Zitat stammt von Johann Hinrich Wichern &amp;#8211; einem der genialsten christlichen Männer in der deutschen Geschichte (1808-1881). Zu seinem Gedenken gibt es auch die 55-Cent-Briefmarke, die ich sehr häufig verwende. Was Wichern über das Volkstheater seinerzeit sagte, daß gilt heute für die Massenmedien, die mit ihrer gottlosen Reizüberflutung die Massen hypnotisieren. Wir müssen uns fragen, wo heute die Gräber unserer Jugend sind und jeder Haushalt muß dann die entsprechenden Schutzvorkehrungen treffen. Wir legen unser Geld und Gold in einen dicken Tresor zum Schutz. Ein Auto schützen wir in der Garage. Aber junge Menschen werden schutzlos allen unsittlichen und unheiligen Einflüssen ausgesetzt. Die Verspottung von Ehe , Kirche und Sitte zersetzt auch heute unsere Gesellschaft und verführt Menschen zu unchristlichen Lebensformen, Gedanken und macht sie unfähig, gemäß einem biblischen Weltbild zu denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johann Hinrich Wichern war nicht nur der Erfinder des Adventskranzes. Er gründete das &amp;#8220;Rauhe Haus&amp;#8221; bei Hamburg, wo verwahrloste Kinder gemäß christlichen Prinzipien erzogen wurden. Er war der Begründer der Inneren Mission, aus dem später das Diakonische Werk wurde. Er war sehr volksmissionarisch aktiv. Heute ist die &amp;#8220;Diakonie&amp;#8221; in vielerlei Hinsicht zum erweiterten Arm des Sozialstaats und der Verwaltungsdiktatur geworden. Wichern ging es aber darum, daß die Menschen eben auch zum Glauben an Jesus Christus kommen. Er war für die Heranbildung von Prädikanten, die öffentlich das Evangelium predigten, damit eben die Menschen, die noch nicht Jesus als Herrn und Heiland aufgenommen haben, Gelegenheit dazu bekommen, wo noch Zeit ist. Wichern lehrte auch in Sonntagsschulen. Das ist eine heilsame Institution, denn ein Gottesdienst pro Woche reicht nicht zum christlichen Leben. In der Sonntagsschule findet die eigentliche Lehrtätigkeit statt, um Menschen den Glauben zu erklären. Biblische Prinzipien greifen in jeden Lebensbereich. Später war Wichern im preußischen Staatsdienst tätig und hier speziell in der Gründung und Leitung des Berliner Gefängnisses Moabit. Hier war kennzeichnend die Einzelhaft und die Unterbindung von Kontakten unter den Häftlingen. Das Lebenswerk von Wichern wäre ein gutes Vorbild für das Justiz- und Gefängniswesen in Nordrhein-Westfalen. Innerhalb der letzen Monate sind in NRW Schwerverbrecher mit Hilfe eines Vollzugsbeamten ausgebrochen, Gefangene wurden durch Mitgefangene mißhandelt und bis zum Selbstmord getrieben. Außerdem wurde wieder ein christlicher Familienvater in Beugehaft genommen, weil er seine Kinder vom Sexualkundeunterricht befreien wollte. In der NRW-Verwaltungsdiktatur werden Kinder per Zwang moralische Überzeugungen beigebracht, die nicht in Übereinstimmung mit den Überzeugungen der Eltern sind.  Die berechtigten Interessen von Eltern werden nicht berücksichtigt. Das Kindergeld ist wohl zunehmend als Schweigegeld zu verstehen oder als Kaufpreis für die Überlassung der Seele an öffentliche Stellen. Bei all diesen Notständen ist die Betrachtung des Lebenswerks von Johann Hinrich Wichern ein echter Lichtblick. Die strenge Einzelhaft, die Wichern in Moabit prägte, ist wohl auch ein Lösungsansatz für NRW. Die JVA soll ein Ort sein, wo der Mensch in sich kehrt anstatt sich nach außen zu wenden. Kliquenbildung ist immer ein Problem- ob in Schule, Beruf, Kirche und eben auch im Knast. Kliquen sind heimlichtuerisch, ausstoßend und exklusiv. Sie führen zu Klüngelei, Vetternwirtschaft, Bevorzugung und allerlei Ungerechtigkeit. Jesus aber sagt mit offenen Armen: &lt;em&gt;&amp;#8220;Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von  Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.&amp;#8221; &lt;/em&gt;Mt. 11:28-30.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz am Anfang von Johann Hinrich Wicherns Wirken stand jedoch eine klare Bekehrung zu Christus im Jahr 1824. Wichern sagt darüber: &lt;em&gt;„Der Durchbruch geschah abends, als Gottes Geist mich anfing von neuem zu gebären. Das Licht des Evangelii erleuchtete auch für mich die Wissenschaften … ich habe Fortschritte in jeglichem gemacht.“ &lt;/em&gt;Das ist das Wichtigste im christlichen Leben: daß wir von neuem geboren sind. Jesus sagt dazu:&lt;em&gt;&amp;#8220;Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. &amp;#8230;  Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. Laß dich&amp;#8217;s nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.&amp;#8221;&lt;/em&gt;Joh. 3:3,6,7. Der natürliche Mensch aus Fleisch und Blut hat keinen Anteil am Reich Gottes (1. Kor. 15:50). Der sündige Mensch kann sich daher nicht selbst durch religiöse Werke reformieren, um vor Gott zu bestehen. Nein, im Gegenteil: Gott muß den natürlichen Menschen durch den Heiligen Geist neu beleben. Ein Christ feiert eigentlich zwei Geburtstage &amp;#8211; seinen natürlichen und seinen geistlichen. Wer zweimal geboren ist, muß nur einmal sterben. Wer einmal geboren ist, muß zweimal sterben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johann Hinrich Wichern wirkte zur Zeit der Revolution von 1848. In dieser Zeit fand die wohl satanischste Ideologie der Menschheit ihren Ursprung: der Marxismus. Diese Ideologie hat Massenmorde von Hunderten Millionen Menschen ausgelöst und selbst heute sind mehrere Milliarden Menschen unter dem Bann dieser gottlosen Ideologie als unfreie Systemmenschen versklavt. Karl Marx war Satanist. Pator Richard Wurmbrand legt dies in seinem Buch &amp;#8220;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3921213150?ie=UTF8&amp;amp;tag=einegutebotsc-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3921213150&quot;&gt;Das andere Gesicht des Karl Marx&lt;/a&gt;&amp;#8220;.  Wichern grenzte sich von den Theorien von Marx ab. Ähnlich taten auch andere erweckliche Christsen in seiner Zeit. Aus dem Jahr 1848 stammt z. B. das &lt;a title=&quot;Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk&quot; href=&quot;http://www.solidrockfaith.com/GuteBotschaft/pdf/manifestchristentum1848.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk&lt;/a&gt; von dem Baptistenprediger Julius Köbner.  Es liest sich wie eine Warnung vor dem kommenden Übel evolutionär-marxistischer Ideologien. Der Marxismus blickte nur auf die äußeren Umstände des Menschen und sah darin die Ursache für die Armut dieser Zeit. Wichern erkannte allerdings, daß das &amp;#8220;innere Verderben die Ursache auch des äußeren Verderbens ist“.  Das ist auch genau das, was Gott sagt:&lt;em&gt;&amp;#8220;Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel geworden in ihrem bösen Wesen; das ist keiner, der Gutes tut. Gott schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei, der nach Gott frage.  Aber sie sind alle abgefallen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.  Wollen denn die Übeltäter sich nicht sagen lassen, die mein Volk fressen, daß sie sich nähren? Gott rufen sie nicht an.&amp;#8221;&lt;/em&gt;Ps. 53:1-4. Wichern erkannte die Gefahr  des „immer zunehmenden Sittenverderben des Volks, das einzig und allein aus der herrschenden Irreligiosität, der Verachtung des wahren Christentums und dem gottlosen Unglauben entsteht&amp;#8221; Viele Menschen erkennen diesen Zusammenhang auch heute noch nicht und verachten Jesus Christus. Wir lernen daher, daß man gesellschaftliche Problem nicht damit löst, indem man einseitig nach dem Gesetzgeber ruft. Der Ruf nach dem Gesetzgeber hat uns eine europaweite Verwaltungsdiktatur aufgestülpt, die immer aufdringlicher ihre Macht entfaltet, die Lebenskosten bis ins Unerträgliche gesteigert hat und die Menschen in ihrer Freiheit einschränkt. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns dem Kampf gegen die Irreligiösität und des Unglaubens zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Um auf Wicherns Zitat über das Volkstheater vom Anfang zurückzukommen: Versuchen Sie, alle Foren, Versammlungen und Medien zu meiden, in denen Ehe, Kirche und Sitte verachtet oder verhöhnt wird. Wir lassen niemanden mit dreckigen Schuhen in unser aus. Deshalb sollten sie auch niemanden mit dreckigem Mundwerk oder dreckigen Lebensvorstellungen stundenlang im Wohnzimmer auf sie oder auf Kinder einreden lassen.  &amp;#8221;&lt;em&gt;Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten. Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande.&amp;#8221;&lt;/em&gt;1. Kor. 15:33,34. Wir sind dafür verantwortlich, daß die Menschen wieder von Gott wissen, denn sie werden Ihm einmal begegnen. Darauf sollen wir vorbereitet sein!&lt;/p&gt;

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		<title>Christus, der Retter und König ist da!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
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		<category><![CDATA[Geburt Christi]]></category>
		<category><![CDATA[jungfräuliche Empfängnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Wichtige Fakten zur Geburt Christi 
Weihnachten soll uns veranlaßt haben, an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zu denken. Jesus Christus ist der Gottmensch. Jesus Christus bezeugt seine eigene Göttlichkeit und Einheit mit dem Vater im Himmel, indem er sagt: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.“ Joh. 8:58. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wichtige Fakten zur Geburt Christi</strong> </p>
<p>Weihnachten soll uns veranlaßt haben, an die <strong>Menschwerdung Gottes in Jesus Christus</strong> zu denken. Jesus Christus ist der Gottmensch. Jesus Christus bezeugt seine eigene Göttlichkeit und Einheit mit dem Vater im Himmel, indem er sagt: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: <strong>Ehe denn Abraham ward, bin ich.</strong>“ Joh. 8:58. Schon an der Schöpfung war Jesus Christus beteiligt (Kol. 1:16, 1. Mo. 1:16) und hinter den diversen alttestamentlichen Epiphanien und Erscheinungen des Engels des Herrn können wir auch den Herrn Jesus sehen. Er war wohl der mysteriöse König Melchisedek, der Abraham segnete. Er war wohl einer der drei geheimnisvollen Männer, die Abraham aufnahm. Er war wohl der Mann mit dem Jakob um den Segen rang. Er war wohl der Fürst mit dem Schwert, den Josua bei Jericho sah. Er war wohl der vierte Mann im Feuerofen Nebukadnezars.</p>
<p>Bei Weihnachten denken wir an die Geburt des jungfräulich empfangenen Königs der Könige. Warum war die jungfräuliche Empfängnis zwingend erforderlich? David war der Hirtenjunge, der von Gott erwählt wurde, König über das Haus Israel zu sein. Durch den Prophet Samuel wurde David zum König gesalbt. David hatte den Wunsch, dem Herrn ein Haus zu bauen (2. Sam 7). Aber der Prophet Nathan empfing die Botschaft, daß nicht David dem HERRN ein Haus bauen soll, sondern daß der HERR dem David ein Haus bauen wird. Konkret verhieß Gott dem David ein <strong>auf ewig bestehendes Königtum</strong> in 2. Sam. 7:12-16:</p>
<p><em>Wenn nun deine Zeit hin ist, daß du mit deinen Vätern schlafen liegst, <strong>will ich deinen Samen nach dir erwecken</strong>, der von deinem Leibe kommen soll; dem will ich sein Reich bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Stuhl seines Königreichs bestätigen ewiglich.<strong>Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.</strong> Wenn er eine Missetat tut, will ich ihn mit Menschenruten und mit der Menschenkinder Schlägen strafen;aber meine Barmherzigkeit soll nicht von ihm entwandt werden, wie ich sie entwandt habe von Saul, den ich vor dir habe weggenommen. Aber dein Haus und dein Königreich soll beständig sein ewiglich vor dir, und <strong>dein Stuhl soll ewiglich bestehen.</strong></em></p>
<p>Dies ist eine wundervolle Verheißung. Das Volk Israel konnte mit gutem Recht das Kommen dieses Königs erwarten. Davids leiblicher Sohn Salomo, der den Tempel in Jerusalem durch den nichtjüdischen Hiram bauen ließ, war nicht die endgültige Erfüllung dieser Verheißung sondern nur eine Art sinnbildliche Andeutung. Es weist vielmehr auf Jesus Christus, der durch den Tempel seines Leibes (Joh. 2:19-21) in Tod und Auferstehung die Grundlage geschaffen hat für einen Bau, indem alle Menschen – Jude und Nichtjuden &#8211; die den Namen des HERRN anrufen und von neuem geboren werden, zu einer Behausung Gottes werden (Eph. 2:19-22). Es geht um viel mehr als um einen irdischen Tempel. Es geht um das Reich Gottes.</p>
<p>Schon dem König David wird ca. 1000 Jahre vor der Geburt Christi gesagt, daß Gott nach seinem Tod seinen Samen auferwecken wird. Es kann sich nur um eine jungfräuliche Geburt handeln, denn Gott sagt: „<em><strong>Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.</strong></em>“ Dieser göttlich geborene Sohn soll auf dem Thron Davids sitzen. Somit knüpft diese wunderbare Verheißung an die ursprüngliche Hoffnung auf einen Erlöser an, die Gott gleich nach dem Sündenfall machte in 1. Mose 3:16 als Gott zu der Schlange sprach:</p>
<p><em>Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.</em></p>
<p>Wir müssen uns fragen: <strong>Wer ist der Same der Frau? Wer ist der Same der Schlange?</strong> Da sich hinter der Schlange der Satan befindet, müssen wir davon ausgehen, daß auch der Satan eine Nachkommenschaft hat. Hier sind speziell Judas Iskariot und der Antichrist zu erwähnen, denn ausschließlich diese zwei Personen werden als <strong>Söhne des Verderbens</strong> bezeichnet (Johannes 17:12 und 2. Thess. 2:3). In der englischsprachigen King-James-Bibel ergibt sich sogar folgendes: Sohn des Verderbens heißt dort &#8217;son of perdition&#8217;. Die Anfangsbuchstaben dieser Wörter lauten &#8217;sop&#8217;, und das ist das englische Wort für Bissen (Joh. 13:26-30). Jesus sagte über den Verräter: „Der ist&#8217;s, dem ich den eingetauchten Bissen geben werde.“ Judas nahm den eingetauchten Bissen (sop) und der Teufel fuhr in ihn (Joh. 13:27). Jesus sagt über Judas, daß es besser für ihn wäre, wenn er nie geboren wäre. Mk. 14:21. Vielleicht werden wir einmal erfahren, daß Judas nie geboren wurde sondern auf andere Weise durch Satans Wirken entstanden ist. Das sage ich in einer Zeit, wo gewissenlose Wissenschaftler mit Stammzellen abgetriebener Kinder experimentieren und unvorstellbare Gen-Manipulation an Mensch, Pflanze und Tier vornehmen. Es bleibt auch noch abzuklären, was die genaue Bedeutung des „eingetauchten Bissens“ ist. Warum sagt Jesus das in Joh. 13:26? Jesus tut nichts ohne Absicht. Gott ist detailorientiert. Wenn von Hundert Schafen eins weg ist, dann begnügt Er sich nicht mit 99 und schreibt das verlorene ab. Nein, Er geht dem einen Verlorenen nach, bis Er es gefunden hat.</p>
<p lang="de-DE">Der Same der Frau weist auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu Christi. Eva mag wohl gedacht haben, daß ihr erstgeborener Sohn Kain der verheißene Same der Frau ist, der dem Feind den Kopf zertreten wird (1. Mose 3:15). Welch eine Betrübnis für Eva, daß ihr erstgeborener Sohn Kain stattdessen seinen jüngeren Bruder Abel aus geistlichem Neid totschlug. Kain ging hinfort von dem Angesicht des Herrn und ging als erster Mörder in die Geschichte.</p>
<p>So offenbart Gott sich progressiv. Er kommt nicht gleich sofort mit der ganzen Wahrheit heraus, sondern erzieht sich die sündige Menschheit langsam bis sie reif ist, für den nächsten Schritt bis zur erfüllten Zeit. Gal. 4:4,5:</p>
<p lang="de-DE"><em>Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen.</em></p>
<p lang="de-DE">Der Prophet Jesaja kündigt auch schon ca. 700 Jahre vor der Geburt Christi die jungfräuliche Empfängnis des Herrn Jesus an und fügt noch das Detail hinzu, daß Jesus in einfachen, armen Verhältnissen aufwachsen wird, aber dennoch wird er ein König sein, der ewig auf dem Thron Davids herrscht.</p>
<p lang="de-DE">Unter Prophet Jeremia erleben wir den Niedergang des Reichs Israels und des Königtums. Die Nation fällt von Gott ab und betet fremde Götter an. Das reizt unseren eifersüchtigen Gott zum Zorn. Die 52 Kapitel des Buches Jeremia kann man mit dem Motto kurzfassen: „Wer nicht hören will, muß fühlen.“ Das Volk hört nicht auf die Propheten, also muß es fühlen in Krieg, Zerstörung und babylonischer Gefangenschaft. Aber Gott stößt sein Volk nicht völlig von sich sondern bewahrt seine Bundestreue. Auch Jeremia spricht davon, daß Gott dem David einen Sproß erwecken wird, der als König regieren wird. Jeremia 23. Dabei war zu Jeremias Zeiten der Niedergang des Königtums Juda zu beklagen. Von Gott abgefallene Könige töteten die Propheten und handelten stets gegen Gottes Rat zum Schaden der Nation. Jeremia prophezeit sogar gegen den König Jechonja (auch Konja genannt) und sagt:</p>
<p lang="de-DE"><em>Wie ein elender, verachteter, verstoßener Mann ist doch Chonja! ein unwertes Gefäß! Ach wie ist er doch <strong>samt seinem Samen</strong> so vertrieben und in ein unbekanntes Land geworfen! O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort! So spricht der HERR: Schreibet an diesen Mann als einen, der ohne Kinder ist, einen Mann, dem es sein Lebtage nicht gelingt. Denn <strong>er wird das Glück nicht haben, daß jemand seines Samens auf dem Stuhl Davids sitze und fürder in Juda herrsche. </strong></em>Jer. 22:28-30.</p>
<p lang="de-DE">Jechonja war der vorletzte König Judas und nun verflucht Prophet Jeremia ihn und seine leibliche Nachkommenschaft. Sie sind vom Anspruch auf den Thron Davids definitiv ausgeschlossen. Auf König Jechonja folgte nur noch sein Bruder Zedekia. Dieser König wurde von den babylonischen Belagerern gefangen. Seine Augen wurden ihm ausgestochen, und er wurde gefangen nach Babel abgeführt. Seine Söhne wurden niedergemetzelt vor dem König von Babel. Nun steht das königliche Geschlecht Davids in Gefahr. Die Frage lautet: <strong>Wer hat jetzt Anspruch auf den Thron Davids? </strong></p>
<p lang="de-DE">Wäre Jesus ein leiblicher Nachkomme dieses Jechonjas, so hat er keinen Anspruch auf den Thron Davids. Dann wäre Jesus nicht der Christus, der Sohn Gottes. Er wäre nur ein wahnsinniger Lügner.</p>
<p lang="de-DE"> </p>
<p lang="de-DE"><strong>Im Neuen Testament </strong></p>
<p>Wenn wir das erste Buch im Neuen Testament aufschlagen – das Matthäusevangelium – dann sehen wir am Anfang das Geschlechtsregister Christi. So kennt man es von Königshäusern, wo es um Herkunft, Erbfolge und Anspruch auf den Thron geht. Jetzt geht es um den König Israels. Anhand dieses Geschlechtsregisters können wir also prüfen, ob Jesus Christus überhaupt einen gültigen Anspruch auf den Thron Davids hat.</p>
<p>Dieses Geschlechtsregister in Matthäus 1 fängt an bei Abraham, dem zuerst die Verheißung gemacht wurde, daß Gott ihn und seine Nachkommenschaft segnen wird, ihn zu einem großen Volk macht und ihn zum Segen für alle Geschlechter der Erde macht. Auch wurde Abraham ein Sohn verheißen. Das war Isaak, dessen Opfer (1. Mose 22) ein Vorausblick auf das Kreuzesopfer Jesu war. Isaak wurde in letzter Sekunde verschont, denn in Gottes Rat war es schon festgelegt, daß Gott seinen eingeborenen Sohn senden wird, damit Er stellvertretend die Sünde der Welt auf sich nimmt. W<em>elcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Rö. 8:32. </em></p>
<p>Bemerkenswert ist die Aussage, die Abraham zum Isaak macht in 1. Mose 22:8: <em>„Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen.“ </em>Diese Bemerkung kann auch so verstanden werden, daß Gott sich selbst als Opferlamm bereitstellen wird in seinem Sohn Jesus Christus. Genau das ist geschehen. Gott hat dafür gesorgt (1. Mose 22:14).</p>
<p>In Matthäus 1 können wir nun das Geschlecht Abrahams verfolgen. <em>„Abraham zeugte … Isaak zeugte … Jakob zeugte …“</em> 39mal wird das Wort „zeugte“ verwendet. Aber dann geschieht etwas besonderes: „Jakob zeugte den Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren ist, der Christus genannt wird.“ Dies ist auffällig! Jesus wurde nicht von Joseph gezeugt. 39mal hintereinander wird „zeugte“ verwendet, aber bei Jesus Christus ist davon nicht die Rede. Das mußte sein, denn Joseph ist vom Geschlecht des Konja (Mt. 1:11, „Jechonja“). <strong>Demnach hätte ein leiblicher Sohn des Joseph </strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>keinen Anspruch</strong></span><strong> auf den Thron Davids</strong>, denn er ist Nachkomme von Konja, der durch den Fluch des Jeremia vom Königtum ausgeschlossen ist (Jeremia 22:24-30). Ein leiblicher Sohn des Joseph hätte also keinen gültigen Anspruch auf den Thron Davids und könnte nicht der Christus sein. Damit Jesus wirklich der Christus sein kann, muß das eintreten, was durch die Propheten angekündigt wurde: <strong>„so will ich deinen Samen nach dir erwecken“</strong> (2. Sam. 7:12). Das ist geschehen durch die jungfräuliche Empfängnis des Herrn. Das bedeutet, daß Jesus einzig durch die Kraft des Heiligen Geistes, ohne Zutun eines Mannes im Schoß der Jungfrau empfangen wurde. Er ist Sohn des himmlischen Vaters der göttlichen Natur nach und Sohn Marias der menschlichen Natur nach, eigentlich jedoch Sohn Gottes in beiden Naturen, da er nur eine einzige Person ist. Diese Herkunftsfrage mußte gleich am Anfang des Neuen Testaments geklärt werden, damit sich Jesus vor allem für die jüdischen Leser als gültig legitimiert.</p>
<p>Das Jesus Chrisus der verheißene König auf dem Thron Davids ist, wird auch auf andere Weise deutlich gemacht in Matthäus 1:17. Von Abraham bis David waren 14 Generationen. Von David bis zur Wegführung nach Babylon waren 14 Generationen. Von der Wegführung bis Jesus sind wieder 14 Generationen. Die Zahl 14 ist interessant. Hebräische Buchstaben haben auch einen Zahlenwert. Deshalb müssen wir die Frage stellen: <strong>Was ist die Zahl eines Namens? </strong>Der Zahl des Namens „David“, des Königs, ergibt 14! Gott beweist wieder, daß er treu hält, was er dem Haus David versprochen hat. Bemerkenswert ist auch, daß im 14. Kapitel von 1. Mose zum ersten Mal Könige erwähnt werden. 9 Könige treten zu einer Schlacht an. Abraham rettet seinen Neffen Lot, der in Sodom lebte. Bei der Rückkehr von der Schlacht begegnet Abraham dem König Melchisedek im Königstal. Der mysteriöse Melchisedek war „König der Gerechtigkeit“ und „König des Friedens“. Er war Priester des höchsten Gottes. Er brachte Brot und Wein und segnete Abraham, und Abraham gab ihm den Zehnten von allem. Dieser König Melchisedek ist ein „Prototyp“ des Herrn Jesus Christus. Es könnte sich sogar um eine Erscheinung Christi in Menschengestalt im Alten Testament gehandelt haben. Die Zahl 14 hat also mit einem König zu tun.</p>
<p>In Matthäus 1:17 wird nun von 3 x 14 Generationen von Abraham bis Christus gesprochen. Das macht also 42 Generationen. Die 42 ist auch eine bedeutsame Zahl der Bibel. Es wird von 42 Monaten (1260 Tage / 3 ½ Jahre) gesprochen, in denen der Antichrist wirkt und die heilige Stadt zertritt (Daniel 12:7, Offb. 11:2/13:5). Nach Ablauf dieser 42 Monate folgt die Wiederkunft Christi, wie sie in Offb. 19 beschrieben wird, um den Antichrist zu besiegen.</p>
<p>Wir stellten bereits fest, daß in Matthäus 1 39mal das Wort „zeugte“ erfolgt. Dann fängt etwas neues an. Gott erweckt den Sproß Davids, Jesus Christus, indem Maria vom Heiligen Geist schwanger wurde. So hat auch das Alte Testament 39 Bücher. Dann fängt etwas neues an. Matthäus ist das erste Buch im Neuen Testament.</p>
<p>Das Buch des Propheten Jesaja ähnelt in seiner Struktur der gesamten Bibel. Die Bibel hat 66 Bücher. Jesaja hat 66 Kapitel. Die ersten 39 Kapitel beschreiben den sündigen Zustand Israel, drohen Gericht an, enthalten Prophezeiungen über Israels Nachbarvölker und werfen einige vorausschauende Blicke auf das Friedensreich des Messias. Dann im 40. Kapitel des Buches Jesaja ändert sich etwas. Jetzt folgen Trostworte an das Volk Gottes und versprechen Heil. Das 40. Kapitel macht konkrete Aussagen über Johannes den Täufer. Das 42. Kapitel bezieht sich auf den Messias, der hier als der Knecht Gottes bezeichnet wird, der Wunder tut, ein Licht für die Heiden ist und die Feinde des Herrn besiegt.</p>
<p>Aufmerksame Leser von Matthäus 1 haben festgestellt, daß die Aufzählung der leiblichen Nachkommen Abrahams in Mt. 1:2-16 eine Lücke aufweist. In Mt. 1:11 heißt es: <em>„<strong>Josia zeugte Jechonja</strong> und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft.“</em> Jechonja ist aber Josias Enkel und nicht sein Sohn. <strong>Warum wird hier eine Generation ausgelassen?</strong> Josia zeugte Jehojakim, und dieser zeugte den Jechonja. Aus irgendeinem Grund wird Jehojakim in der Aufzählung in Mt. 1:11 ausgelassen und nicht namentlich erwähnt. Die Aufzählung in Mt. 1:17 rechnet Jehojakim wieder mit ein. Handelt es sich hier um einen Flüchtigkeitsfehler des inspirierten Schreibers des Evangeliums?</p>
<p>Hier ist ein guter Grund dafür, warum Jehojakim in Mt. 1:11 einfach ausgelassen wird und die Aufzählung von Josia gleich auf Jechonja übergeht. Der König Jehojakim war erstens ein Prophetenmörder (Jer. 26:20-23). Er beabsichtigte, auch Jeremia zu töten und fahndete nach ihm. Jehojakim haßte und bekämpfte das Wort Gottes. Als der Prophet Jeremia die Worte Gottes diktieren und aufschreiben ließ, da wurde die Buchrolle mit den Worten Gottes dem König Jehojakim vorgelesen, der sich am Kohleofen wärmte. Nachdem einige Spalten aus der Rolle vorgelesen wurde, schnitt er sie mit einem Schreibermesser heraus und verbrannte es im Ofen (Jer. 36:22-28). Jehojakim versündigte sich, indem er das Wort Gottes mit einem Schreibermesser zerschnitt und im Ofen verbrannte. Das Schreibermesser wird eigentlich dazu benutzt, um einen Schreibgegenstand (Feder, Rohr) zu spitzen. So wie Jehojakim mit einem Schreibermesser Gottes Worte zerschnitt und verbrannte, so hat Gott ihn aus der Aufzählung in Matthäus einfach herausgeschnitten. Wer Gottes Wort bekämpt, ist wohl nicht würdig, darin namentlich erwähnt zu werden. Gott wollte Jehojakims Bosheit heimsuchen (Jer. 36:30,31). In Offb. 22:19, Ps. 69:29, Ps. 109:13 lesen wir davon, daß Namen aus dem Buch der Lebendigen ausgetilgt werden.</p>
<p>Wir haben nun im Detail festgestellt, warum das Kind in der Krippe nicht der leibliche Sohn Josephs sein kann, um wirklich der Sohn Gottes, Christus der Retter, zu sein. Christus ist durch den Heiligen Geist empfangen, wie es der Engel Gabriel der Maria sagte (Lk. 1:35) und Maria und ihre Verwandte Elisabeth bekannten (Lk. 1:38, 43, 46-55). Der Lobpreis Marias (Magnificat) zeigt, daß Maria an die Erfüllung all der Prophezeiungen glaubte, die in diesem Aufsatz erklärt wurden. Der Heilige Geist ist es, der neues Leben schafft – in der Schöpfung (1. Mose 1:3), in der Wiedergeburt von Christen (Joh. 1:12,13 &amp; 3:3-7) sowie in der jungfräulichen Geburt Christi.</p>
<p>Joseph sorgte sich um seine Familie. Im kritischen Augenblick tat er das richtige und führte seine Familie. Auf die Anweisung des Engels im Traum führte er Maria und das Kind nach Ägypten, um dem Kindermord in Bethlehem durch Herodes zu entweichen. Nachdem die Gefahr vorüber war, ließen sie sich in Nazareth nieder:</p>
<p>„<em>Und kam und wohnte in der Stadt die da heißt Nazareth; auf das erfüllet würde, was da gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarenus heißen.“ Mt. 2:23.</em></p>
<p>An dieser Schriftstelle haben sich schon viele Menschen verbissen, denn es gibt keinen Vers in den Propheten, der so lautet oder etwa den Ort Nazareth erwähnt. Ganz mit Recht fragt einer der ersten Jünger: „<em>Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ </em>Aber als dieser später Jesus begegnete, da war er überzeugt: <em>„Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!“ Joh. 1:45-51.</em></p>
<p>Was ist des Rätsels Lösung? Warum Nazareth? Gott macht wohl ein Wortspiel. Maria und Joseph stammten aus Nazareth (Lk. 1:26). Auch Maria kann ihre Herkunft auf David zurückleiten. Jesus ist demnach sowohl der Sohn Davids als auch der Sohn Gottes. Marias Geschlechtsregister befindet sich in Lukas 3:23-38. Es wird bis auf Gott zurückgeführt. Angefangen bei Gott ist David der 35ste in der Aufzählung. Jesus ist der 77ste in der Aufzählung. 77 minus 35 ergibt 42. Wieder sind es 42 Generationen von David bis Jesus. Wieder die Zahl, die auf den Messias weist. Auch in Marias Familienstammbaum.</p>
<p>Dort in Nazareth wurde durch den Engel Gabriel die jungfräuliche Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist angekündigt. <strong>Was bedeutet eigentlich das Wort Nazareth? </strong>Dahinter steckt wohl das hebräische Wort „netser“ (Nr. 5342 in Strong&#8217;s Konkordanz), das „Zweig“ bedeutet. Selbst die Webseite der Stadt Nazareth weist darauf hin. Als was wird der Christus im Alten Testament bezeichnet? Als <strong>Zweig</strong> (Sprößling) aus der Wurzel Davids! Die Propheten Jesaja, Jeremia (Jer. 23:5, 33:15) und Sacharja (Sach. 3:8, 6:12) sprechen davon. Zwar wird auch das hebräische Wort „tsemach“ (Nr. 6780 in Strong&#8217;s Konkordanz) verwendet für „Zweig“ aber „netser“ und „tsemach“ sind gleichbedeutend. Der Prophet Jesaja benutzt in Jes. 4:2 „tsemach“ für Sproß und in Jes. 11:1 „netser“ für „Schößling. Gemeint ist ein und derselbe: Der Messias, der aus dem Hause Davids stammt und doch der Sohn Gottes ist.</p>
<p>Wir sehen, wie souverän unser Gott in Maria und Joseph die rechten Leute zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zusammengeführt hat. Gott wirkt stets hinter den Kulissen durch all die einzelnen Umstände hindurch, um sein Wort mit Präzision zu erfüllen.</p>
<p>Somit ist Weihnachten ein JA zu Gottes Wort, ein JA zum Leben und spez. zur Bewahrung des ungeborenen Lebens im Mutterleib. Es ist ein JA zum Lebensbund der Ehe und zur Familie. Schauen wir auf die Familie, durch die Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus. Wenn Gott diese Institution benutzt, um seinen Sohn in die Welt zu bringen, dann sollte sie auch das Leitbild einer gesunden Gesellschaft sein. Der ist ein Heuchler, der Weihnachten feiert und dennoch die Strukturen der Sünde fördert. Schauen wir auf die Krippe in Bethlehem. Die heutigen Jugendämter und Behörden hätten Maria und Joseph das Jesuskind gleich dort weggenommen. Schauen wir auf die Krippe. Dort waren Maria und Joseph mit dem Jesuskind und keine staatlichen Fremderzieher in DDR-gemäßen „Kinderkrippen“, während Maria und Joseph ihrer beruflichen Tätigkeit nachgingen. Schauen wir auf die Flucht nach Ägypten. Joseph war der Hirte seines Hauses und führte seine Familie in Sicherheit. Maria unterstellte sich dieser Führung. Schauen wir auf den 12jährigen Jesus im Tempel in Jerusalem. Er kannte bereits die Schriften und unterhielt sich mit den Lehrern. Woher hatte Jesus diese Begeisterung für die Dinge des Vaters? Wir müssen Kindern von Gott erzählen und sie zur Bibel und zum Glauben führen. Das Heil ihre Seele hängt einmal davon ab, ob sie Christus als Herrn und Heiland annehmen und nicht von ihrer Bildung und ihrem Status. Der Sinn des Lebens ist, Gott zu ehren und uns auf die Ewigkeit mit Ihm vorzubereiten. Die Familie ist nicht nur eine Schlafstelle und ein Einkommensbezieher. Sie ist eine <strong>Hauskirche</strong>, denn sie soll eine Gnaden- und Gebetsgemeinschaft sein. Hier wird den Kindern zuerst der Glaube verkündigt. Sie ist eine Schule der menschlichen und christlichen Tugenden. Die heilige Familie hatte kaum sozialen Status. Das wird schon in der Prophezeiung in Jesaja 7 angedeutet und Lukas 2:24 ist ein weiterer Hinweis, denn Maria und Joseph brachten bei der Darstellung Jesu nur Tauben und kein Lamm. Das Gesetz Mose erlaubte dies für diejenigen, die kein Lamm zu bringen vermochten (3. Mose 12:8). Schauen wir auf den Gehorsam des jungen Jesus zu seinen Eltern. „<em>Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und </em><em><strong>war ihnen untertan</strong></em><em>. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ </em>Von Ungehorsam, pubertärer Aufsässigkeit und Rebellion ist da keine Rede. Das ist nämlich eine Erfindung gottloser Menschen, die erst mit entchristlichten öffentlichen Schulen aufgekommen ist. Schauen wir auf Maria, die Mutter Jesu, die stets in seiner Nähe war während seines Dienstes – sei es bei der Hochzeit von Kana, bei der Verkündigung des Reiches Gottes bis hin zum Kreuz auf Golgatha. Wiederholt heißt es, daß sie alles über Jesus in ihrem Herzen behielt. Maria zeigte ein großes Maß an Mitgefühl und Mutterliebe für Jesus Christus.</p>
<p>All dies muß uns wieder bewußt werden, wenn wir an Weihnachten an die Geburt Christi denken. Möge Gott uns segnen, daß wir dies mit offenem Verstand und Herzen aufnehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weihnachten soll uns veranlaßt haben, an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zu denken. Jesus Christus ist der Gottmensch. Jesus Christus bezeugt seine eigene Göttlichkeit und Einheit mit dem Vater im Himmel, indem er sagt: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: <strong>Ehe denn Abraham ward, bin ich.</strong>“ Joh. 8:58. Schon an der Schöpfung war Jesus Christus beteiligt (Kol. 1:16, 1. Mo. 1:16) und hinter den diversen alttestamentlichen Epiphanien und Erscheinungen des Engels des Herrn können wir auch den Herrn Jesus sehen. Er war wohl der mysteriöse König Melchisedek, der Abraham segnete. Er war wohl einer der drei geheimnisvollen Männer, die Abraham aufnahm. Er war wohl der Mann mit dem Jakob um den Segen rang. Er war wohl der Fürst mit dem Schwert, den Josua bei Jericho sah. Er war wohl der vierte Mann im Feuerofen Nebukadnezars.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei Weihnachten denken wir an die Geburt des jungfräulich empfangenen Königs der Könige. Warum war die jungfräuliche Empfängnis zwingend erforderlich? David war der Hirtenjunge, der von Gott erwählt wurde, König über das Haus Israel zu sein. Durch den Prophet Samuel wurde David zum König gesalbt. David hatte den Wunsch, dem Herrn ein Haus zu bauen (2. Sam 7). Aber der Prophet Nathan empfing die Botschaft, daß nicht David dem HERRN ein Haus bauen soll, sondern daß der HERR dem David ein Haus bauen wird. Konkret verhieß Gott dem David ein <strong>auf ewig bestehendes Königtum</strong> in 2. Sam. 7:12-16:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Wenn nun deine Zeit hin ist, daß du mit deinen Vätern schlafen liegst, <strong>will ich deinen Samen nach dir erwecken</strong>, der von deinem Leibe kommen soll; dem will ich sein Reich bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Stuhl seines Königreichs bestätigen ewiglich.<strong>Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.</strong> Wenn er eine Missetat tut, will ich ihn mit Menschenruten und mit der Menschenkinder Schlägen strafen;aber meine Barmherzigkeit soll nicht von ihm entwandt werden, wie ich sie entwandt habe von Saul, den ich vor dir habe weggenommen. Aber dein Haus und dein Königreich soll beständig sein ewiglich vor dir, und <strong>dein Stuhl soll ewiglich bestehen.</strong></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dies ist eine wundervolle Verheißung. Das Volk Israel konnte mit gutem Recht das Kommen dieses Königs erwarten. Davids leiblicher Sohn Salomo, der den Tempel in Jerusalem durch den nichtjüdischen Hiram bauen ließ, war nicht die endgültige Erfüllung dieser Verheißung sondern nur eine Art sinnbildliche Andeutung. Es weist vielmehr auf Jesus Christus, der durch den Tempel seines Leibes (Joh. 2:19-21) in Tod und Auferstehung die Grundlage geschaffen hat für einen Bau, indem alle Menschen – Jude und Nichtjuden &#8211; die den Namen des HERRN anrufen und von neuem geboren werden, zu einer Behausung Gottes werden (Eph. 2:19-22). Es geht um viel mehr als um einen irdischen Tempel. Es geht um das Reich Gottes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schon dem König David wird ca. 1000 Jahre vor der Geburt Christi gesagt, daß Gott nach seinem Tod seinen Samen auferwecken wird. Es kann sich nur um eine jungfräuliche Geburt handeln, denn Gott sagt: „<em><strong>Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.</strong></em>“ Dieser göttlich geborene Sohn soll auf dem Thron Davids sitzen. Somit knüpft diese wunderbare Verheißung an die ursprüngliche Hoffnung auf einen Erlöser an, die Gott gleich nach dem Sündenfall machte in 1. Mose 3:16 als Gott zu der Schlange sprach:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir müssen uns fragen: <strong>Wer ist der Same der Frau? Wer ist der Same der Schlange?</strong> Da sich hinter der Schlange der Satan befindet, müssen wir davon ausgehen, daß auch der Satan eine Nachkommenschaft hat. Hier sind speziell Judas Iskariot und der Antichrist zu erwähnen, denn ausschließlich diese zwei Personen werden als <strong>Söhne des Verderbens</strong> bezeichnet (Johannes 17:12 und 2. Thess. 2:3). In der englischsprachigen King-James-Bibel ergibt sich sogar folgendes: Sohn des Verderbens heißt dort &#8217;son of perdition&#8217;. Die Anfangsbuchstaben dieser Wörter lauten &#8217;sop&#8217;, und das ist das englische Wort für Bissen (Joh. 13:26-30). Jesus sagte über den Verräter: „Der ist<span lang="de-DE">&#8217;s, dem ich den eingetauchten Bissen geben werde.“ Judas nahm den eingetauchten Bissen (sop) und der Teufel fuhr in ihn (Joh. 13:27). Jesus sagt über Judas, daß es besser für ihn wäre, wenn er nie geboren wäre. Mk. 14:21. Vielleicht werden wir einmal erfahren, daß Judas nie geboren wurde sondern auf andere Weise durch Satans Wirken entstanden ist. Das sage ich in einer Zeit, wo gewissenlose Wissenschaftler mit Stammzellen abgetriebener Kinder experimentieren und unvorstellbare Gen-Manipulation an Mensch, Pflanze und Tier vornehmen. Es bleibt auch noch abzuklären, was die genaue Bedeutung des „eingetauchten Bissens“ ist. Warum sagt Jesus das in Joh. 13:26? Jesus tut nichts ohne Absicht. Gott ist detailorientiert. Wenn von Hundert Schafen eins weg ist, dann begnügt Er sich nicht mit 99 und schreibt das verlorene ab. Nein, Er geht dem einen Verlorenen nach, bis Er es gefunden hat.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Der Same der Frau weist auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu Christi. Eva mag wohl gedacht haben, daß ihr erstgeborener Sohn Kain der verheißene Same der Frau ist, der dem Feind den Kopf zertreten wird (1. Mose 3:15). Welch eine Betrübnis für Eva, daß ihr erstgeborener Sohn Kain stattdessen seinen jüngeren Bruder Abel aus geistlichem Neid totschlug. Kain ging hinfort von dem Angesicht des Herrn und ging als erster Mörder in die Geschichte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So offenbart Gott sich progressiv. Er kommt nicht gleich sofort mit der ganzen Wahrheit heraus, sondern erzieht sich die sündige Menschheit langsam bis sie reif ist, für den nächsten Schritt bis zur erfüllten Zeit. Gal. 4:4,5:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><em>Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Der Prophet Jesaja kündigt auch schon ca. 700 Jahre vor der Geburt Christi die jungfräuliche Empfängnis des Herrn Jesus an und fügt noch das Detail hinzu, daß Jesus in einfachen, armen Verhältnissen aufwachsen wird, aber dennoch wird er ein König sein, der ewig auf dem Thron Davids herrscht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Unter Prophet Jeremia erleben wir den Niedergang des Reichs Israels und des Königtums. Die Nation fällt von Gott ab und betet fremde Götter an. Das reizt unseren eifersüchtigen Gott zum Zorn. Die 52 Kapitel des Buches Jeremia kann man mit dem Motto kurzfassen: „Wer nicht hören will, muß fühlen.“ Das Volk hört nicht auf die Propheten, also muß es fühlen in Krieg, Zerstörung und babylonischer Gefangenschaft. Aber Gott stößt sein Volk nicht völlig von sich sondern bewahrt seine Bundestreue. Auch Jeremia spricht davon, daß Gott dem David einen Sproß erwecken wird, der als König regieren wird. Jeremia 23. Dabei war zu Jeremias Zeiten der Niedergang des Königtums Juda zu beklagen. Von Gott abgefallene Könige töteten die Propheten und handelten stets gegen Gottes Rat zum Schaden der Nation. Jeremia prophezeit sogar gegen den König Jechonja (auch Konja genannt) und sagt:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><em>Wie ein elender, verachteter, verstoßener Mann ist doch Chonja! ein unwertes Gefäß! Ach wie ist er doch <strong>samt seinem Samen</strong> so vertrieben und in ein unbekanntes Land geworfen! O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort! So spricht der HERR: Schreibet an diesen Mann als einen, der ohne Kinder ist, einen Mann, dem es sein Lebtage nicht gelingt. Denn <strong>er wird das Glück nicht haben, daß jemand seines Samens auf dem Stuhl Davids sitze und fürder in Juda herrsche. </strong></em><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Jer. 22:28-30.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Jechonja war der vorletzte König Judas und nun verflucht Prophet Jeremia ihn und seine leibliche Nachkommenschaft. Sie sind vom Anspruch auf den Thron Davids definitiv ausgeschlossen. Auf König Jechonja folgte nur noch sein Bruder Zedekia. Dieser König wurde von den babylonischen Belagerern gefangen. Seine Augen wurden ihm ausgestochen, und er wurde gefangen nach Babel abgeführt. Seine Söhne wurden niedergemetzelt vor dem König von Babel. Nun steht das königliche Geschlecht Davids in Gefahr. Die Frage lautet: </span></span><span style="font-style: normal;"><strong>Wer hat jetzt Anspruch auf den Thron Davids? </strong></span></p>
<p style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Wäre Jesus ein leiblicher Nachkomme dieses Jechonjas, so hat er keinen Anspruch auf den Thron Davids. Dann wäre Jesus nicht der Christus, der Sohn Gottes. Er wäre nur ein wahnsinniger Lügner.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Im Neuen Testament </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wenn wir das erste Buch im Neuen Testament aufschlagen – das Matthäusevangelium – dann sehen wir am Anfang das Geschlechtsregister Christi. So kennt man es von Königshäusern, wo es um Herkunft, Erbfolge und Anspruch auf den Thron geht. Jetzt geht es um den König Israels. Anhand dieses Geschlechtsregisters können wir also prüfen, ob Jesus Christus überhaupt einen gültigen Anspruch auf den Thron Davids hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses Geschlechtsregister in Matthäus 1 fängt an bei Abraham, dem zuerst die Verheißung gemacht wurde, daß Gott ihn und seine Nachkommenschaft segnen wird, ihn zu einem großen Volk macht und ihn zum Segen für alle Geschlechter der Erde macht. Auch wurde Abraham ein Sohn verheißen. Das war Isaak, dessen Opfer (1. Mose 22) ein Vorausblick auf das Kreuzesopfer Jesu war. Isaak wurde in letzter Sekunde verschont, denn in Gottes Rat war es schon festgelegt, daß Gott seinen eingeborenen Sohn senden wird, damit Er stellvertretend die Sünde der Welt auf sich nimmt. W<em>elcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Rö. 8:32. </em></p>
<p style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;">Bemerkenswert ist die Aussage, die Abraham zum Isaak macht in 1. Mose 22:8: <em>„Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen.“ </em>Diese Bemerkung kann auch so verstanden werden, daß Gott sich selbst als Opferlamm bereitstellen wird in seinem Sohn Jesus Christus. Genau das ist geschehen. Gott hat dafür gesorgt (1. Mose 22:14).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">In Matthäus 1 können wir nun das Geschlecht Abrahams verfolgen. </span><em>„Abraham zeugte … Isaak zeugte … Jakob zeugte …“</em><span style="font-style: normal;"> 39mal wird das Wort „zeugte“ verwendet. Aber dann geschieht etwas besonderes: „Jakob zeugte den Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren ist, der Christus genannt wird.“ Dies ist auffällig! Jesus wurde nicht von Joseph gezeugt. 39mal hintereinander wird „zeugte“ verwendet, aber bei Jesus Christus ist davon nicht die Rede. Das mußte sein, denn Joseph ist vom Geschlecht des Konja (Mt. 1:11, „Jechonja“). </span><span style="font-style: normal;"><strong>Demnach hätte ein leiblicher Sohn des Joseph </strong></span><span style="font-style: normal;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>keinen Anspruch</strong></span></span><span style="font-style: normal;"><strong> auf den Thron Davids</strong></span><span style="font-style: normal;">, denn er ist Nachkomme von Konja, der durch den Fluch des Jeremia vom Königtum ausgeschlossen ist (Jeremia 22:24-30). Ein leiblicher Sohn des Joseph hätte also keinen gültigen Anspruch auf den Thron Davids und könnte nicht der Christus sein. Damit Jesus wirklich der Christus sein kann, muß das eintreten, was durch die Propheten angekündigt wurde: </span><span style="font-style: normal;"><strong>„so will ich deinen Samen nach dir erwecken“</strong></span><span style="font-style: normal;"> (2. Sam. 7:12). Das ist geschehen durch die jungfräuliche Empfängnis des Herrn. Das</span> bedeutet, daß Jesus einzig durch die Kraft des Heiligen Geistes, ohne Zutun eines Mannes im Schoß der Jungfrau empfangen wurde. Er ist Sohn des himmlischen Vaters der göttlichen Natur nach und Sohn Marias der menschlichen Natur nach, eigentlich jedoch Sohn Gottes in beiden Naturen, da er nur eine einzige Person ist. Diese Herkunftsfrage mußte gleich am Anfang des Neuen Testaments geklärt werden, damit sich Jesus vor allem für die jüdischen Leser als gültig legitimiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Jesus Chrisus der verheißene König auf dem Thron Davids ist, wird auch auf andere Weise deutlich gemacht in Matthäus 1:17. Von Abraham bis David waren 14 Generationen. Von David bis zur Wegführung nach Babylon waren 14 Generationen. Von der Wegführung bis Jesus sind wieder 14 Generationen. Die Zahl 14 ist interessant. Hebräische Buchstaben haben auch einen Zahlenwert. Deshalb müssen wir die Frage stellen: <strong>Was ist die Zahl eines Namens? </strong>Der Zahl des Namens „David“, des Königs, ergibt 14! Gott beweist wieder, daß er treu hält, was er dem Haus David versprochen hat. Bemerkenswert ist auch, daß im 14. Kapitel von 1. Mose zum ersten Mal Könige erwähnt werden. 9 Könige treten zu einer Schlacht an. Abraham rettet seinen Neffen Lot, der in Sodom lebte. Bei der Rückkehr von der Schlacht begegnet Abraham dem König Melchisedek im Königstal. Der mysteriöse Melchisedek war „König der Gerechtigkeit“ und „König des Friedens“. Er war Priester des höchsten Gottes. Er brachte Brot und Wein und segnete Abraham, und Abraham gab ihm den Zehnten von allem. Dieser König Melchisedek ist ein „Prototyp“ des Herrn Jesus Christus. Es könnte sich sogar um eine Erscheinung Christi in Menschengestalt im Alten Testament gehandelt haben. Die Zahl 14 hat also mit einem König zu tun.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Matthäus 1:17 wird nun von 3 x 14 Generationen von Abraham bis Christus gesprochen. Das macht also 42 Generationen. Die 42 ist auch eine bedeutsame Zahl der Bibel. Es wird von 42 Monaten (1260 Tage / 3 ½ Jahre) gesprochen, in denen der Antichrist wirkt und die heilige Stadt zertritt (Daniel 12:7, Offb. 11:2/13:5). Nach Ablauf dieser 42 Monate folgt die Wiederkunft Christi, wie sie in Offb. 19 beschrieben wird, um den Antichrist zu besiegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir stellten bereits fest, daß in Matthäus 1 39mal das Wort „zeugte“ erfolgt. Dann fängt etwas neues an. Gott erweckt den Sproß Davids, Jesus Christus, indem Maria vom Heiligen Geist schwanger wurde. So hat auch das Alte Testament 39 Bücher. Dann fängt etwas neues an. Matthäus ist das erste Buch im Neuen Testament.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Buch des Propheten Jesaja ähnelt in seiner Struktur der gesamten Bibel. Die Bibel hat 66 Bücher. Jesaja hat 66 Kapitel. Die ersten 39 Kapitel beschreiben den sündigen Zustand Israel, drohen Gericht an, enthalten Prophezeiungen über Israels Nachbarvölker und werfen einige vorausschauende Blicke auf das Friedensreich des Messias. Dann im 40. Kapitel des Buches Jesaja ändert sich etwas. Jetzt folgen Trostworte an das Volk Gottes und versprechen Heil. Das 40. Kapitel macht konkrete Aussagen über Johannes den Täufer. Das 42. Kapitel bezieht sich auf den Messias, der hier als der Knecht Gottes bezeichnet wird, der Wunder tut, ein Licht für die Heiden ist und die Feinde des Herrn besiegt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aufmerksame Leser von Matthäus 1 haben festgestellt, daß die Aufzählung der leiblichen Nachkommen Abrahams in Mt. 1:2-16 eine Lücke aufweist. In Mt. 1:11 heißt es: „<strong>Josia zeugte Jechonja</strong> und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft.“ Jechonja ist aber Josias Enkel und nicht sein Sohn. <strong>Warum wird hier eine Generation ausgelassen?</strong> Josia zeugte Jehojakim, und dieser zeugte den Jechonja. Aus irgendeinem Grund wird Jehojakim in der Aufzählung in Mt. 1:11 ausgelassen und nicht namentlich erwähnt. Die Aufzählung in Mt. 1:17 rechnet Jehojakim wieder mit ein. Handelt es sich hier um einen Flüchtigkeitsfehler des inspirierten Schreibers des Evangeliums?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hier ist ein guter Grund dafür, warum Jehojakim in Mt. 1:11 einfach ausgelassen wird und die Aufzählung von Josia gleich auf Jechonja übergeht. Der König Jehojakim war erstens ein Prophetenmörder (Jer. 26:20-23). Er beabsichtigte, auch Jeremia zu töten und fahndete nach ihm. Jehojakim haßte und bekämpfte das Wort Gottes. Als der Prophet Jeremia die Worte Gottes diktieren und aufschreiben ließ, da wurde die Buchrolle mit den Worten Gottes dem König Jehojakim vorgelesen, der sich am Kohleofen wärmte. Nachdem einige Spalten aus der Rolle vorgelesen wurde, schnitt er sie mit einem Schreibermesser heraus und verbrannte es im Ofen (Jer. 36:22-28). Jehojakim versündigte sich, indem er das Wort Gottes mit einem Schreibermesser zerschnitt und im Ofen verbrannte. Das Schreibermesser wird eigentlich dazu benutzt, um einen Schreibgegenstand (Feder, Rohr) zu spitzen. So wie Jehojakim mit einem Schreibermesser Gottes Worte zerschnitt und verbrannte, so hat Gott ihn aus der Aufzählung in Matthäus einfach herausgeschnitten. Wer Gottes Wort bekämpt, ist wohl nicht würdig, darin namentlich erwähnt zu werden. Gott wollte Jehojakims Bosheit heimsuchen (Jer. 36:30,31). In Offb. 22:19, Ps. 69:29, Ps. 109:13 lesen wir davon, daß Namen aus dem Buch der Lebendigen ausgetilgt werden.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir haben nun im Detail festgestellt, warum das Kind in der Krippe nicht der leibliche Sohn Josephs sein kann, um wirklich der Sohn Gottes, Christus der Retter, zu sein. Christus ist durch den Heiligen Geist empfangen, wie es der Engel Gabriel der Maria sagte (Lk. 1:35) und Maria und ihre Verwandte Elisabeth bekannten (Lk. 1:38, 43, 46-55). Der Lobpreis Marias (Magnificat) zeigt, daß Maria an die Erfüllung all der Prophezeiungen glaubte, die in diesem Aufsatz erklärt wurden. Der Heilige Geist ist es, der neues Leben schafft – in der Schöpfung (1. Mose 1:3), in der Wiedergeburt von Christen (Joh. 1:12,13 &amp; 3:3-7) sowie in der jungfräulichen Geburt Christi.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Joseph sorgte sich um seine Familie. Im kritischen Augenblick tat er das richtige und führte seine Familie. Auf die Anweisung des Engels im Traum führte er Maria und das Kind nach Ägypten, um dem Kindermord in Bethlehem durch Herodes zu entweichen. Nachdem die Gefahr vorüber war, ließen sie sich in Nazareth nieder:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<em>Und kam und wohnte in der Stadt die da heißt Nazareth; auf das erfüllet würde, was da gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarenus heißen.“ Mt. 2:23.</em></p>
<p style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;">An dieser Schriftstelle haben sich schon viele Menschen verbissen, denn es gibt keinen Vers in den Propheten, der so lautet oder etwa den Ort Nazareth erwähnt. Ganz mit Recht fragt einer der ersten Jünger: „<em>Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ </em>Aber als dieser später Jesus begegnete, da war er überzeugt: <em>„Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!“ Joh. 1:45-51.</em></p>
<p style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;">Was ist des Rätsels Lösung? Warum Nazareth? Gott macht wohl ein Wortspiel. Maria und Joseph stammten aus Nazareth (Lk. 1:26). Auch Maria kann ihre Herkunft auf David zurückleiten. Jesus ist demnach sowohl der Sohn Davids als auch der Sohn Gottes. Marias Geschlechtsregister befindet sich in Lukas 3:23-38. Es wird bis auf Gott zurückgeführt. Angefangen bei Gott ist David der 35ste in der Aufzählung. Jesus ist der 77ste in der Aufzählung. 77 minus 35 ergibt 42. Wieder sind es 42 Generationen von David bis Jesus. Wieder die Zahl, die auf den Messias weist. Auch in Marias Familienstammbaum.</p>
<p style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;">Dort in Nazareth wurde durch den Engel Gabriel die jungfräuliche Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist angekündigt. <strong>Was bedeutet eigentlich das Wort Nazareth? </strong><span style="font-weight: normal;">Dahinter steckt wohl das hebräische Wort „netser“ (Nr. 5342 in Strong</span><span lang="de-DE"><span style="font-weight: normal;">&#8217;s Konkordanz), das „Zweig“ bedeutet. Selbst die Webseite der Stadt Nazareth weist darauf hin. Als was wird der Christus im Alten Testament bezeichnet? Als </span></span><span lang="de-DE"><strong>Zweig</strong></span><span lang="de-DE"><span style="font-weight: normal;"> (Sprößling) aus der Wurzel Davids! Die Propheten Jesaja, Jeremia (Jer. 23:5, 33:15) und Sacharja (Sach. 3:8, 6:12) sprechen davon. Zwar wird auch das hebräische Wort „tsemach“ (Nr. 6780 in Strong&#8217;s Konkordanz) verwendet für „Zweig“ aber „netser“ und „tsemach“ sind gleichbedeutend. Der Prophet Jesaja benutzt in Jes. 4:2 „tsemach“ für Sproß und in Jes. 11:1 „netser“ für „Schößling. Gemeint ist ein und derselbe: Der Messias, der aus dem Hause Davids stammt und doch der Sohn Gottes ist. </span></span></p>
<p style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE"><span style="font-weight: normal;">Wir sehen, wie souverän unser Gott in Maria und Joseph die rechten Leute zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zusammengeführt hat. Gott wirkt stets hinter den Kulissen durch all die einzelnen Umstände hindurch, um sein Wort mit Präzision zu erfüllen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Somit ist Weihnachten ein JA zu Gottes Wort, ein JA zum Leben und spez. zur Bewahrung des ungeborenen Lebens im Mutterleib. Es ist ein JA zum Lebensbund der Ehe und zur Familie. Schauen wir auf die Familie, durch die Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus. Wenn Gott diese Institution benutzt, um seinen Sohn in die Welt zu bringen, dann sollte sie auch das Leitbild einer gesunden Gesellschaft sein. Der ist ein Heuchler, der Weihnachten feiert und dennoch die Strukturen der Sünde fördert. Schauen wir auf die Krippe in Bethlehem. Die heutigen Jugendämter und Behörden hätten Maria und Joseph das Jesuskind gleich dort weggenommen. Schauen wir auf die Krippe. Dort waren Maria und Joseph mit dem Jesuskind und keine staatlichen Fremderzieher in DDR-gemäßen „Kinderkrippen“, während Maria und Joseph ihrer beruflichen Tätigkeit nachgingen. Schauen wir auf die Flucht nach Ägypten. Joseph war der Hirte seines Hauses und führte seine Familie in Sicherheit. Maria unterstellte sich dieser Führung. Schauen wir auf den 12jährigen Jesus im Tempel in Jerusalem. Er kannte bereits die Schriften und unterhielt sich mit den Lehrern. Woher hatte Jesus diese Begeisterung für die Dinge des Vaters? Wir müssen Kindern von Gott erzählen und sie zur Bibel und zum Glauben führen. Das Heil ihre Seele hängt einmal davon ab, ob sie Christus als Herrn und Heiland annehmen und nicht von ihrer Bildung und ihrem Status. Der Sinn des Lebens ist, Gott zu ehren und uns auf die Ewigkeit mit Ihm vorzubereiten. Die Familie ist nicht nur eine Schlafstelle und ein Einkommensbezieher. Sie ist eine <strong>Hauskirche</strong>, denn sie soll eine Gnaden- und Gebetsgemeinschaft sein. Hier wird den Kindern zuerst der Glaube verkündigt. Sie ist eine Schule der menschlichen und christlichen Tugenden. Die heilige Familie hatte kaum sozialen Status. Das wird schon in der Prophezeiung in Jesaja 7 angedeutet und Lukas 2:24 ist ein weiterer Hinweis, denn Maria und Joseph brachten bei der Darstellung Jesu nur Tauben und kein Lamm. Das Gesetz Mose erlaubte dies für diejenigen, die kein Lamm zu bringen vermochten (3. Mose 12:8). Schauen wir auf den Gehorsam des jungen Jesus zu seinen Eltern. „<em>Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und </em><em><strong>war ihnen untertan</strong></em><em>. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ </em><span style="font-style: normal;">Von Ungehorsam, pubertärer Aufsässigkeit und Rebellion ist da keine Rede. Das ist nämlich eine Erfindung gottloser Menschen, die erst mit entchristlichten öffentlichen Schulen aufgekommen ist. Schauen wir auf Maria, die Mutter Jesu, die stets in seiner Nähe war während seines Dienstes – sei es bei der Hochzeit von Kana, bei der Verkündigung des Reiches Gottes bis hin zum Kreuz auf Golgatha. Wiederholt heißt es, daß sie alles über Jesus in ihrem Herzen behielt. Maria zeigte ein großes Maß an Mitgefühl und Mutterliebe für Jesus Christus.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">All dies muß uns wieder bewußt werden, wenn wir an Weihnachten an die Geburt Christi denken. Möge Gott uns segnen, daß wir dies mit offenem Verstand und Herzen aufnehmen.</span></p>

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<input type="hidden" name="postContent_0" value="&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wichtige Fakten zur Geburt Christi&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weihnachten soll uns veranlaßt haben, an die &lt;strong&gt;Menschwerdung Gottes in Jesus Christus&lt;/strong&gt; zu denken. Jesus Christus ist der Gottmensch. Jesus Christus bezeugt seine eigene Göttlichkeit und Einheit mit dem Vater im Himmel, indem er sagt: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: &lt;strong&gt;Ehe denn Abraham ward, bin ich.&lt;/strong&gt;“ Joh. 8:58. Schon an der Schöpfung war Jesus Christus beteiligt (Kol. 1:16, 1. Mo. 1:16) und hinter den diversen alttestamentlichen Epiphanien und Erscheinungen des Engels des Herrn können wir auch den Herrn Jesus sehen. Er war wohl der mysteriöse König Melchisedek, der Abraham segnete. Er war wohl einer der drei geheimnisvollen Männer, die Abraham aufnahm. Er war wohl der Mann mit dem Jakob um den Segen rang. Er war wohl der Fürst mit dem Schwert, den Josua bei Jericho sah. Er war wohl der vierte Mann im Feuerofen Nebukadnezars.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Weihnachten denken wir an die Geburt des jungfräulich empfangenen Königs der Könige. Warum war die jungfräuliche Empfängnis zwingend erforderlich? David war der Hirtenjunge, der von Gott erwählt wurde, König über das Haus Israel zu sein. Durch den Prophet Samuel wurde David zum König gesalbt. David hatte den Wunsch, dem Herrn ein Haus zu bauen (2. Sam 7). Aber der Prophet Nathan empfing die Botschaft, daß nicht David dem HERRN ein Haus bauen soll, sondern daß der HERR dem David ein Haus bauen wird. Konkret verhieß Gott dem David ein &lt;strong&gt;auf ewig bestehendes Königtum&lt;/strong&gt; in 2. Sam. 7:12-16:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn nun deine Zeit hin ist, daß du mit deinen Vätern schlafen liegst, &lt;strong&gt;will ich deinen Samen nach dir erwecken&lt;/strong&gt;, der von deinem Leibe kommen soll; dem will ich sein Reich bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Stuhl seines Königreichs bestätigen ewiglich.&lt;strong&gt;Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.&lt;/strong&gt; Wenn er eine Missetat tut, will ich ihn mit Menschenruten und mit der Menschenkinder Schlägen strafen;aber meine Barmherzigkeit soll nicht von ihm entwandt werden, wie ich sie entwandt habe von Saul, den ich vor dir habe weggenommen. Aber dein Haus und dein Königreich soll beständig sein ewiglich vor dir, und &lt;strong&gt;dein Stuhl soll ewiglich bestehen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist eine wundervolle Verheißung. Das Volk Israel konnte mit gutem Recht das Kommen dieses Königs erwarten. Davids leiblicher Sohn Salomo, der den Tempel in Jerusalem durch den nichtjüdischen Hiram bauen ließ, war nicht die endgültige Erfüllung dieser Verheißung sondern nur eine Art sinnbildliche Andeutung. Es weist vielmehr auf Jesus Christus, der durch den Tempel seines Leibes (Joh. 2:19-21) in Tod und Auferstehung die Grundlage geschaffen hat für einen Bau, indem alle Menschen – Jude und Nichtjuden &amp;#8211; die den Namen des HERRN anrufen und von neuem geboren werden, zu einer Behausung Gottes werden (Eph. 2:19-22). Es geht um viel mehr als um einen irdischen Tempel. Es geht um das Reich Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon dem König David wird ca. 1000 Jahre vor der Geburt Christi gesagt, daß Gott nach seinem Tod seinen Samen auferwecken wird. Es kann sich nur um eine jungfräuliche Geburt handeln, denn Gott sagt: „&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;“ Dieser göttlich geborene Sohn soll auf dem Thron Davids sitzen. Somit knüpft diese wunderbare Verheißung an die ursprüngliche Hoffnung auf einen Erlöser an, die Gott gleich nach dem Sündenfall machte in 1. Mose 3:16 als Gott zu der Schlange sprach:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen uns fragen: &lt;strong&gt;Wer ist der Same der Frau? Wer ist der Same der Schlange?&lt;/strong&gt; Da sich hinter der Schlange der Satan befindet, müssen wir davon ausgehen, daß auch der Satan eine Nachkommenschaft hat. Hier sind speziell Judas Iskariot und der Antichrist zu erwähnen, denn ausschließlich diese zwei Personen werden als &lt;strong&gt;Söhne des Verderbens&lt;/strong&gt; bezeichnet (Johannes 17:12 und 2. Thess. 2:3). In der englischsprachigen King-James-Bibel ergibt sich sogar folgendes: Sohn des Verderbens heißt dort &amp;#8217;son of perdition&amp;#8217;. Die Anfangsbuchstaben dieser Wörter lauten &amp;#8217;sop&amp;#8217;, und das ist das englische Wort für Bissen (Joh. 13:26-30). Jesus sagte über den Verräter: „Der ist&amp;#8217;s, dem ich den eingetauchten Bissen geben werde.“ Judas nahm den eingetauchten Bissen (sop) und der Teufel fuhr in ihn (Joh. 13:27). Jesus sagt über Judas, daß es besser für ihn wäre, wenn er nie geboren wäre. Mk. 14:21. Vielleicht werden wir einmal erfahren, daß Judas nie geboren wurde sondern auf andere Weise durch Satans Wirken entstanden ist. Das sage ich in einer Zeit, wo gewissenlose Wissenschaftler mit Stammzellen abgetriebener Kinder experimentieren und unvorstellbare Gen-Manipulation an Mensch, Pflanze und Tier vornehmen. Es bleibt auch noch abzuklären, was die genaue Bedeutung des „eingetauchten Bissens“ ist. Warum sagt Jesus das in Joh. 13:26? Jesus tut nichts ohne Absicht. Gott ist detailorientiert. Wenn von Hundert Schafen eins weg ist, dann begnügt Er sich nicht mit 99 und schreibt das verlorene ab. Nein, Er geht dem einen Verlorenen nach, bis Er es gefunden hat.&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Der Same der Frau weist auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu Christi. Eva mag wohl gedacht haben, daß ihr erstgeborener Sohn Kain der verheißene Same der Frau ist, der dem Feind den Kopf zertreten wird (1. Mose 3:15). Welch eine Betrübnis für Eva, daß ihr erstgeborener Sohn Kain stattdessen seinen jüngeren Bruder Abel aus geistlichem Neid totschlug. Kain ging hinfort von dem Angesicht des Herrn und ging als erster Mörder in die Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So offenbart Gott sich progressiv. Er kommt nicht gleich sofort mit der ganzen Wahrheit heraus, sondern erzieht sich die sündige Menschheit langsam bis sie reif ist, für den nächsten Schritt bis zur erfüllten Zeit. Gal. 4:4,5:&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;em&gt;Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Der Prophet Jesaja kündigt auch schon ca. 700 Jahre vor der Geburt Christi die jungfräuliche Empfängnis des Herrn Jesus an und fügt noch das Detail hinzu, daß Jesus in einfachen, armen Verhältnissen aufwachsen wird, aber dennoch wird er ein König sein, der ewig auf dem Thron Davids herrscht.&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Unter Prophet Jeremia erleben wir den Niedergang des Reichs Israels und des Königtums. Die Nation fällt von Gott ab und betet fremde Götter an. Das reizt unseren eifersüchtigen Gott zum Zorn. Die 52 Kapitel des Buches Jeremia kann man mit dem Motto kurzfassen: „Wer nicht hören will, muß fühlen.“ Das Volk hört nicht auf die Propheten, also muß es fühlen in Krieg, Zerstörung und babylonischer Gefangenschaft. Aber Gott stößt sein Volk nicht völlig von sich sondern bewahrt seine Bundestreue. Auch Jeremia spricht davon, daß Gott dem David einen Sproß erwecken wird, der als König regieren wird. Jeremia 23. Dabei war zu Jeremias Zeiten der Niedergang des Königtums Juda zu beklagen. Von Gott abgefallene Könige töteten die Propheten und handelten stets gegen Gottes Rat zum Schaden der Nation. Jeremia prophezeit sogar gegen den König Jechonja (auch Konja genannt) und sagt:&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;em&gt;Wie ein elender, verachteter, verstoßener Mann ist doch Chonja! ein unwertes Gefäß! Ach wie ist er doch &lt;strong&gt;samt seinem Samen&lt;/strong&gt; so vertrieben und in ein unbekanntes Land geworfen! O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort! So spricht der HERR: Schreibet an diesen Mann als einen, der ohne Kinder ist, einen Mann, dem es sein Lebtage nicht gelingt. Denn &lt;strong&gt;er wird das Glück nicht haben, daß jemand seines Samens auf dem Stuhl Davids sitze und fürder in Juda herrsche. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;Jer. 22:28-30.&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Jechonja war der vorletzte König Judas und nun verflucht Prophet Jeremia ihn und seine leibliche Nachkommenschaft. Sie sind vom Anspruch auf den Thron Davids definitiv ausgeschlossen. Auf König Jechonja folgte nur noch sein Bruder Zedekia. Dieser König wurde von den babylonischen Belagerern gefangen. Seine Augen wurden ihm ausgestochen, und er wurde gefangen nach Babel abgeführt. Seine Söhne wurden niedergemetzelt vor dem König von Babel. Nun steht das königliche Geschlecht Davids in Gefahr. Die Frage lautet: &lt;strong&gt;Wer hat jetzt Anspruch auf den Thron Davids? &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Wäre Jesus ein leiblicher Nachkomme dieses Jechonjas, so hat er keinen Anspruch auf den Thron Davids. Dann wäre Jesus nicht der Christus, der Sohn Gottes. Er wäre nur ein wahnsinniger Lügner.&lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;strong&gt;Im Neuen Testament &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir das erste Buch im Neuen Testament aufschlagen – das Matthäusevangelium – dann sehen wir am Anfang das Geschlechtsregister Christi. So kennt man es von Königshäusern, wo es um Herkunft, Erbfolge und Anspruch auf den Thron geht. Jetzt geht es um den König Israels. Anhand dieses Geschlechtsregisters können wir also prüfen, ob Jesus Christus überhaupt einen gültigen Anspruch auf den Thron Davids hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Geschlechtsregister in Matthäus 1 fängt an bei Abraham, dem zuerst die Verheißung gemacht wurde, daß Gott ihn und seine Nachkommenschaft segnen wird, ihn zu einem großen Volk macht und ihn zum Segen für alle Geschlechter der Erde macht. Auch wurde Abraham ein Sohn verheißen. Das war Isaak, dessen Opfer (1. Mose 22) ein Vorausblick auf das Kreuzesopfer Jesu war. Isaak wurde in letzter Sekunde verschont, denn in Gottes Rat war es schon festgelegt, daß Gott seinen eingeborenen Sohn senden wird, damit Er stellvertretend die Sünde der Welt auf sich nimmt. W&lt;em&gt;elcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Rö. 8:32. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert ist die Aussage, die Abraham zum Isaak macht in 1. Mose 22:8: &lt;em&gt;„Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen.“ &lt;/em&gt;Diese Bemerkung kann auch so verstanden werden, daß Gott sich selbst als Opferlamm bereitstellen wird in seinem Sohn Jesus Christus. Genau das ist geschehen. Gott hat dafür gesorgt (1. Mose 22:14).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Matthäus 1 können wir nun das Geschlecht Abrahams verfolgen. &lt;em&gt;„Abraham zeugte … Isaak zeugte … Jakob zeugte …“&lt;/em&gt; 39mal wird das Wort „zeugte“ verwendet. Aber dann geschieht etwas besonderes: „Jakob zeugte den Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren ist, der Christus genannt wird.“ Dies ist auffällig! Jesus wurde nicht von Joseph gezeugt. 39mal hintereinander wird „zeugte“ verwendet, aber bei Jesus Christus ist davon nicht die Rede. Das mußte sein, denn Joseph ist vom Geschlecht des Konja (Mt. 1:11, „Jechonja“). &lt;strong&gt;Demnach hätte ein leiblicher Sohn des Joseph &lt;/strong&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;keinen Anspruch&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt; auf den Thron Davids&lt;/strong&gt;, denn er ist Nachkomme von Konja, der durch den Fluch des Jeremia vom Königtum ausgeschlossen ist (Jeremia 22:24-30). Ein leiblicher Sohn des Joseph hätte also keinen gültigen Anspruch auf den Thron Davids und könnte nicht der Christus sein. Damit Jesus wirklich der Christus sein kann, muß das eintreten, was durch die Propheten angekündigt wurde: &lt;strong&gt;„so will ich deinen Samen nach dir erwecken“&lt;/strong&gt; (2. Sam. 7:12). Das ist geschehen durch die jungfräuliche Empfängnis des Herrn. Das bedeutet, daß Jesus einzig durch die Kraft des Heiligen Geistes, ohne Zutun eines Mannes im Schoß der Jungfrau empfangen wurde. Er ist Sohn des himmlischen Vaters der göttlichen Natur nach und Sohn Marias der menschlichen Natur nach, eigentlich jedoch Sohn Gottes in beiden Naturen, da er nur eine einzige Person ist. Diese Herkunftsfrage mußte gleich am Anfang des Neuen Testaments geklärt werden, damit sich Jesus vor allem für die jüdischen Leser als gültig legitimiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Jesus Chrisus der verheißene König auf dem Thron Davids ist, wird auch auf andere Weise deutlich gemacht in Matthäus 1:17. Von Abraham bis David waren 14 Generationen. Von David bis zur Wegführung nach Babylon waren 14 Generationen. Von der Wegführung bis Jesus sind wieder 14 Generationen. Die Zahl 14 ist interessant. Hebräische Buchstaben haben auch einen Zahlenwert. Deshalb müssen wir die Frage stellen: &lt;strong&gt;Was ist die Zahl eines Namens? &lt;/strong&gt;Der Zahl des Namens „David“, des Königs, ergibt 14! Gott beweist wieder, daß er treu hält, was er dem Haus David versprochen hat. Bemerkenswert ist auch, daß im 14. Kapitel von 1. Mose zum ersten Mal Könige erwähnt werden. 9 Könige treten zu einer Schlacht an. Abraham rettet seinen Neffen Lot, der in Sodom lebte. Bei der Rückkehr von der Schlacht begegnet Abraham dem König Melchisedek im Königstal. Der mysteriöse Melchisedek war „König der Gerechtigkeit“ und „König des Friedens“. Er war Priester des höchsten Gottes. Er brachte Brot und Wein und segnete Abraham, und Abraham gab ihm den Zehnten von allem. Dieser König Melchisedek ist ein „Prototyp“ des Herrn Jesus Christus. Es könnte sich sogar um eine Erscheinung Christi in Menschengestalt im Alten Testament gehandelt haben. Die Zahl 14 hat also mit einem König zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Matthäus 1:17 wird nun von 3 x 14 Generationen von Abraham bis Christus gesprochen. Das macht also 42 Generationen. Die 42 ist auch eine bedeutsame Zahl der Bibel. Es wird von 42 Monaten (1260 Tage / 3 ½ Jahre) gesprochen, in denen der Antichrist wirkt und die heilige Stadt zertritt (Daniel 12:7, Offb. 11:2/13:5). Nach Ablauf dieser 42 Monate folgt die Wiederkunft Christi, wie sie in Offb. 19 beschrieben wird, um den Antichrist zu besiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir stellten bereits fest, daß in Matthäus 1 39mal das Wort „zeugte“ erfolgt. Dann fängt etwas neues an. Gott erweckt den Sproß Davids, Jesus Christus, indem Maria vom Heiligen Geist schwanger wurde. So hat auch das Alte Testament 39 Bücher. Dann fängt etwas neues an. Matthäus ist das erste Buch im Neuen Testament.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch des Propheten Jesaja ähnelt in seiner Struktur der gesamten Bibel. Die Bibel hat 66 Bücher. Jesaja hat 66 Kapitel. Die ersten 39 Kapitel beschreiben den sündigen Zustand Israel, drohen Gericht an, enthalten Prophezeiungen über Israels Nachbarvölker und werfen einige vorausschauende Blicke auf das Friedensreich des Messias. Dann im 40. Kapitel des Buches Jesaja ändert sich etwas. Jetzt folgen Trostworte an das Volk Gottes und versprechen Heil. Das 40. Kapitel macht konkrete Aussagen über Johannes den Täufer. Das 42. Kapitel bezieht sich auf den Messias, der hier als der Knecht Gottes bezeichnet wird, der Wunder tut, ein Licht für die Heiden ist und die Feinde des Herrn besiegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufmerksame Leser von Matthäus 1 haben festgestellt, daß die Aufzählung der leiblichen Nachkommen Abrahams in Mt. 1:2-16 eine Lücke aufweist. In Mt. 1:11 heißt es: &lt;em&gt;„&lt;strong&gt;Josia zeugte Jechonja&lt;/strong&gt; und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft.“&lt;/em&gt; Jechonja ist aber Josias Enkel und nicht sein Sohn. &lt;strong&gt;Warum wird hier eine Generation ausgelassen?&lt;/strong&gt; Josia zeugte Jehojakim, und dieser zeugte den Jechonja. Aus irgendeinem Grund wird Jehojakim in der Aufzählung in Mt. 1:11 ausgelassen und nicht namentlich erwähnt. Die Aufzählung in Mt. 1:17 rechnet Jehojakim wieder mit ein. Handelt es sich hier um einen Flüchtigkeitsfehler des inspirierten Schreibers des Evangeliums?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist ein guter Grund dafür, warum Jehojakim in Mt. 1:11 einfach ausgelassen wird und die Aufzählung von Josia gleich auf Jechonja übergeht. Der König Jehojakim war erstens ein Prophetenmörder (Jer. 26:20-23). Er beabsichtigte, auch Jeremia zu töten und fahndete nach ihm. Jehojakim haßte und bekämpfte das Wort Gottes. Als der Prophet Jeremia die Worte Gottes diktieren und aufschreiben ließ, da wurde die Buchrolle mit den Worten Gottes dem König Jehojakim vorgelesen, der sich am Kohleofen wärmte. Nachdem einige Spalten aus der Rolle vorgelesen wurde, schnitt er sie mit einem Schreibermesser heraus und verbrannte es im Ofen (Jer. 36:22-28). Jehojakim versündigte sich, indem er das Wort Gottes mit einem Schreibermesser zerschnitt und im Ofen verbrannte. Das Schreibermesser wird eigentlich dazu benutzt, um einen Schreibgegenstand (Feder, Rohr) zu spitzen. So wie Jehojakim mit einem Schreibermesser Gottes Worte zerschnitt und verbrannte, so hat Gott ihn aus der Aufzählung in Matthäus einfach herausgeschnitten. Wer Gottes Wort bekämpt, ist wohl nicht würdig, darin namentlich erwähnt zu werden. Gott wollte Jehojakims Bosheit heimsuchen (Jer. 36:30,31). In Offb. 22:19, Ps. 69:29, Ps. 109:13 lesen wir davon, daß Namen aus dem Buch der Lebendigen ausgetilgt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben nun im Detail festgestellt, warum das Kind in der Krippe nicht der leibliche Sohn Josephs sein kann, um wirklich der Sohn Gottes, Christus der Retter, zu sein. Christus ist durch den Heiligen Geist empfangen, wie es der Engel Gabriel der Maria sagte (Lk. 1:35) und Maria und ihre Verwandte Elisabeth bekannten (Lk. 1:38, 43, 46-55). Der Lobpreis Marias (Magnificat) zeigt, daß Maria an die Erfüllung all der Prophezeiungen glaubte, die in diesem Aufsatz erklärt wurden. Der Heilige Geist ist es, der neues Leben schafft – in der Schöpfung (1. Mose 1:3), in der Wiedergeburt von Christen (Joh. 1:12,13 &amp;amp; 3:3-7) sowie in der jungfräulichen Geburt Christi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Joseph sorgte sich um seine Familie. Im kritischen Augenblick tat er das richtige und führte seine Familie. Auf die Anweisung des Engels im Traum führte er Maria und das Kind nach Ägypten, um dem Kindermord in Bethlehem durch Herodes zu entweichen. Nachdem die Gefahr vorüber war, ließen sie sich in Nazareth nieder:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„&lt;em&gt;Und kam und wohnte in der Stadt die da heißt Nazareth; auf das erfüllet würde, was da gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarenus heißen.“ Mt. 2:23.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Schriftstelle haben sich schon viele Menschen verbissen, denn es gibt keinen Vers in den Propheten, der so lautet oder etwa den Ort Nazareth erwähnt. Ganz mit Recht fragt einer der ersten Jünger: „&lt;em&gt;Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ &lt;/em&gt;Aber als dieser später Jesus begegnete, da war er überzeugt: &lt;em&gt;„Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!“ Joh. 1:45-51.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist des Rätsels Lösung? Warum Nazareth? Gott macht wohl ein Wortspiel. Maria und Joseph stammten aus Nazareth (Lk. 1:26). Auch Maria kann ihre Herkunft auf David zurückleiten. Jesus ist demnach sowohl der Sohn Davids als auch der Sohn Gottes. Marias Geschlechtsregister befindet sich in Lukas 3:23-38. Es wird bis auf Gott zurückgeführt. Angefangen bei Gott ist David der 35ste in der Aufzählung. Jesus ist der 77ste in der Aufzählung. 77 minus 35 ergibt 42. Wieder sind es 42 Generationen von David bis Jesus. Wieder die Zahl, die auf den Messias weist. Auch in Marias Familienstammbaum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort in Nazareth wurde durch den Engel Gabriel die jungfräuliche Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist angekündigt. &lt;strong&gt;Was bedeutet eigentlich das Wort Nazareth? &lt;/strong&gt;Dahinter steckt wohl das hebräische Wort „netser“ (Nr. 5342 in Strong&amp;#8217;s Konkordanz), das „Zweig“ bedeutet. Selbst die Webseite der Stadt Nazareth weist darauf hin. Als was wird der Christus im Alten Testament bezeichnet? Als &lt;strong&gt;Zweig&lt;/strong&gt; (Sprößling) aus der Wurzel Davids! Die Propheten Jesaja, Jeremia (Jer. 23:5, 33:15) und Sacharja (Sach. 3:8, 6:12) sprechen davon. Zwar wird auch das hebräische Wort „tsemach“ (Nr. 6780 in Strong&amp;#8217;s Konkordanz) verwendet für „Zweig“ aber „netser“ und „tsemach“ sind gleichbedeutend. Der Prophet Jesaja benutzt in Jes. 4:2 „tsemach“ für Sproß und in Jes. 11:1 „netser“ für „Schößling. Gemeint ist ein und derselbe: Der Messias, der aus dem Hause Davids stammt und doch der Sohn Gottes ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen, wie souverän unser Gott in Maria und Joseph die rechten Leute zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zusammengeführt hat. Gott wirkt stets hinter den Kulissen durch all die einzelnen Umstände hindurch, um sein Wort mit Präzision zu erfüllen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit ist Weihnachten ein JA zu Gottes Wort, ein JA zum Leben und spez. zur Bewahrung des ungeborenen Lebens im Mutterleib. Es ist ein JA zum Lebensbund der Ehe und zur Familie. Schauen wir auf die Familie, durch die Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus. Wenn Gott diese Institution benutzt, um seinen Sohn in die Welt zu bringen, dann sollte sie auch das Leitbild einer gesunden Gesellschaft sein. Der ist ein Heuchler, der Weihnachten feiert und dennoch die Strukturen der Sünde fördert. Schauen wir auf die Krippe in Bethlehem. Die heutigen Jugendämter und Behörden hätten Maria und Joseph das Jesuskind gleich dort weggenommen. Schauen wir auf die Krippe. Dort waren Maria und Joseph mit dem Jesuskind und keine staatlichen Fremderzieher in DDR-gemäßen „Kinderkrippen“, während Maria und Joseph ihrer beruflichen Tätigkeit nachgingen. Schauen wir auf die Flucht nach Ägypten. Joseph war der Hirte seines Hauses und führte seine Familie in Sicherheit. Maria unterstellte sich dieser Führung. Schauen wir auf den 12jährigen Jesus im Tempel in Jerusalem. Er kannte bereits die Schriften und unterhielt sich mit den Lehrern. Woher hatte Jesus diese Begeisterung für die Dinge des Vaters? Wir müssen Kindern von Gott erzählen und sie zur Bibel und zum Glauben führen. Das Heil ihre Seele hängt einmal davon ab, ob sie Christus als Herrn und Heiland annehmen und nicht von ihrer Bildung und ihrem Status. Der Sinn des Lebens ist, Gott zu ehren und uns auf die Ewigkeit mit Ihm vorzubereiten. Die Familie ist nicht nur eine Schlafstelle und ein Einkommensbezieher. Sie ist eine &lt;strong&gt;Hauskirche&lt;/strong&gt;, denn sie soll eine Gnaden- und Gebetsgemeinschaft sein. Hier wird den Kindern zuerst der Glaube verkündigt. Sie ist eine Schule der menschlichen und christlichen Tugenden. Die heilige Familie hatte kaum sozialen Status. Das wird schon in der Prophezeiung in Jesaja 7 angedeutet und Lukas 2:24 ist ein weiterer Hinweis, denn Maria und Joseph brachten bei der Darstellung Jesu nur Tauben und kein Lamm. Das Gesetz Mose erlaubte dies für diejenigen, die kein Lamm zu bringen vermochten (3. Mose 12:8). Schauen wir auf den Gehorsam des jungen Jesus zu seinen Eltern. „&lt;em&gt;Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;war ihnen untertan&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ &lt;/em&gt;Von Ungehorsam, pubertärer Aufsässigkeit und Rebellion ist da keine Rede. Das ist nämlich eine Erfindung gottloser Menschen, die erst mit entchristlichten öffentlichen Schulen aufgekommen ist. Schauen wir auf Maria, die Mutter Jesu, die stets in seiner Nähe war während seines Dienstes – sei es bei der Hochzeit von Kana, bei der Verkündigung des Reiches Gottes bis hin zum Kreuz auf Golgatha. Wiederholt heißt es, daß sie alles über Jesus in ihrem Herzen behielt. Maria zeigte ein großes Maß an Mitgefühl und Mutterliebe für Jesus Christus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All dies muß uns wieder bewußt werden, wenn wir an Weihnachten an die Geburt Christi denken. Möge Gott uns segnen, daß wir dies mit offenem Verstand und Herzen aufnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Weihnachten soll uns veranlaßt haben, an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zu denken. Jesus Christus ist der Gottmensch. Jesus Christus bezeugt seine eigene Göttlichkeit und Einheit mit dem Vater im Himmel, indem er sagt: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: &lt;strong&gt;Ehe denn Abraham ward, bin ich.&lt;/strong&gt;“ Joh. 8:58. Schon an der Schöpfung war Jesus Christus beteiligt (Kol. 1:16, 1. Mo. 1:16) und hinter den diversen alttestamentlichen Epiphanien und Erscheinungen des Engels des Herrn können wir auch den Herrn Jesus sehen. Er war wohl der mysteriöse König Melchisedek, der Abraham segnete. Er war wohl einer der drei geheimnisvollen Männer, die Abraham aufnahm. Er war wohl der Mann mit dem Jakob um den Segen rang. Er war wohl der Fürst mit dem Schwert, den Josua bei Jericho sah. Er war wohl der vierte Mann im Feuerofen Nebukadnezars.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Bei Weihnachten denken wir an die Geburt des jungfräulich empfangenen Königs der Könige. Warum war die jungfräuliche Empfängnis zwingend erforderlich? David war der Hirtenjunge, der von Gott erwählt wurde, König über das Haus Israel zu sein. Durch den Prophet Samuel wurde David zum König gesalbt. David hatte den Wunsch, dem Herrn ein Haus zu bauen (2. Sam 7). Aber der Prophet Nathan empfing die Botschaft, daß nicht David dem HERRN ein Haus bauen soll, sondern daß der HERR dem David ein Haus bauen wird. Konkret verhieß Gott dem David ein &lt;strong&gt;auf ewig bestehendes Königtum&lt;/strong&gt; in 2. Sam. 7:12-16:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;em&gt;Wenn nun deine Zeit hin ist, daß du mit deinen Vätern schlafen liegst, &lt;strong&gt;will ich deinen Samen nach dir erwecken&lt;/strong&gt;, der von deinem Leibe kommen soll; dem will ich sein Reich bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Stuhl seines Königreichs bestätigen ewiglich.&lt;strong&gt;Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.&lt;/strong&gt; Wenn er eine Missetat tut, will ich ihn mit Menschenruten und mit der Menschenkinder Schlägen strafen;aber meine Barmherzigkeit soll nicht von ihm entwandt werden, wie ich sie entwandt habe von Saul, den ich vor dir habe weggenommen. Aber dein Haus und dein Königreich soll beständig sein ewiglich vor dir, und &lt;strong&gt;dein Stuhl soll ewiglich bestehen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Dies ist eine wundervolle Verheißung. Das Volk Israel konnte mit gutem Recht das Kommen dieses Königs erwarten. Davids leiblicher Sohn Salomo, der den Tempel in Jerusalem durch den nichtjüdischen Hiram bauen ließ, war nicht die endgültige Erfüllung dieser Verheißung sondern nur eine Art sinnbildliche Andeutung. Es weist vielmehr auf Jesus Christus, der durch den Tempel seines Leibes (Joh. 2:19-21) in Tod und Auferstehung die Grundlage geschaffen hat für einen Bau, indem alle Menschen – Jude und Nichtjuden &amp;#8211; die den Namen des HERRN anrufen und von neuem geboren werden, zu einer Behausung Gottes werden (Eph. 2:19-22). Es geht um viel mehr als um einen irdischen Tempel. Es geht um das Reich Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Schon dem König David wird ca. 1000 Jahre vor der Geburt Christi gesagt, daß Gott nach seinem Tod seinen Samen auferwecken wird. Es kann sich nur um eine jungfräuliche Geburt handeln, denn Gott sagt: „&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;“ Dieser göttlich geborene Sohn soll auf dem Thron Davids sitzen. Somit knüpft diese wunderbare Verheißung an die ursprüngliche Hoffnung auf einen Erlöser an, die Gott gleich nach dem Sündenfall machte in 1. Mose 3:16 als Gott zu der Schlange sprach:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;em&gt;Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Wir müssen uns fragen: &lt;strong&gt;Wer ist der Same der Frau? Wer ist der Same der Schlange?&lt;/strong&gt; Da sich hinter der Schlange der Satan befindet, müssen wir davon ausgehen, daß auch der Satan eine Nachkommenschaft hat. Hier sind speziell Judas Iskariot und der Antichrist zu erwähnen, denn ausschließlich diese zwei Personen werden als &lt;strong&gt;Söhne des Verderbens&lt;/strong&gt; bezeichnet (Johannes 17:12 und 2. Thess. 2:3). In der englischsprachigen King-James-Bibel ergibt sich sogar folgendes: Sohn des Verderbens heißt dort &amp;#8217;son of perdition&amp;#8217;. Die Anfangsbuchstaben dieser Wörter lauten &amp;#8217;sop&amp;#8217;, und das ist das englische Wort für Bissen (Joh. 13:26-30). Jesus sagte über den Verräter: „Der ist&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&amp;#8217;s, dem ich den eingetauchten Bissen geben werde.“ Judas nahm den eingetauchten Bissen (sop) und der Teufel fuhr in ihn (Joh. 13:27). Jesus sagt über Judas, daß es besser für ihn wäre, wenn er nie geboren wäre. Mk. 14:21. Vielleicht werden wir einmal erfahren, daß Judas nie geboren wurde sondern auf andere Weise durch Satans Wirken entstanden ist. Das sage ich in einer Zeit, wo gewissenlose Wissenschaftler mit Stammzellen abgetriebener Kinder experimentieren und unvorstellbare Gen-Manipulation an Mensch, Pflanze und Tier vornehmen. Es bleibt auch noch abzuklären, was die genaue Bedeutung des „eingetauchten Bissens“ ist. Warum sagt Jesus das in Joh. 13:26? Jesus tut nichts ohne Absicht. Gott ist detailorientiert. Wenn von Hundert Schafen eins weg ist, dann begnügt Er sich nicht mit 99 und schreibt das verlorene ab. Nein, Er geht dem einen Verlorenen nach, bis Er es gefunden hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Der Same der Frau weist auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu Christi. Eva mag wohl gedacht haben, daß ihr erstgeborener Sohn Kain der verheißene Same der Frau ist, der dem Feind den Kopf zertreten wird (1. Mose 3:15). Welch eine Betrübnis für Eva, daß ihr erstgeborener Sohn Kain stattdessen seinen jüngeren Bruder Abel aus geistlichem Neid totschlug. Kain ging hinfort von dem Angesicht des Herrn und ging als erster Mörder in die Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;So offenbart Gott sich progressiv. Er kommt nicht gleich sofort mit der ganzen Wahrheit heraus, sondern erzieht sich die sündige Menschheit langsam bis sie reif ist, für den nächsten Schritt bis zur erfüllten Zeit. Gal. 4:4,5:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;em&gt;Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Der Prophet Jesaja kündigt auch schon ca. 700 Jahre vor der Geburt Christi die jungfräuliche Empfängnis des Herrn Jesus an und fügt noch das Detail hinzu, daß Jesus in einfachen, armen Verhältnissen aufwachsen wird, aber dennoch wird er ein König sein, der ewig auf dem Thron Davids herrscht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Unter Prophet Jeremia erleben wir den Niedergang des Reichs Israels und des Königtums. Die Nation fällt von Gott ab und betet fremde Götter an. Das reizt unseren eifersüchtigen Gott zum Zorn. Die 52 Kapitel des Buches Jeremia kann man mit dem Motto kurzfassen: „Wer nicht hören will, muß fühlen.“ Das Volk hört nicht auf die Propheten, also muß es fühlen in Krieg, Zerstörung und babylonischer Gefangenschaft. Aber Gott stößt sein Volk nicht völlig von sich sondern bewahrt seine Bundestreue. Auch Jeremia spricht davon, daß Gott dem David einen Sproß erwecken wird, der als König regieren wird. Jeremia 23. Dabei war zu Jeremias Zeiten der Niedergang des Königtums Juda zu beklagen. Von Gott abgefallene Könige töteten die Propheten und handelten stets gegen Gottes Rat zum Schaden der Nation. Jeremia prophezeit sogar gegen den König Jechonja (auch Konja genannt) und sagt:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;em&gt;Wie ein elender, verachteter, verstoßener Mann ist doch Chonja! ein unwertes Gefäß! Ach wie ist er doch &lt;strong&gt;samt seinem Samen&lt;/strong&gt; so vertrieben und in ein unbekanntes Land geworfen! O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort! So spricht der HERR: Schreibet an diesen Mann als einen, der ohne Kinder ist, einen Mann, dem es sein Lebtage nicht gelingt. Denn &lt;strong&gt;er wird das Glück nicht haben, daß jemand seines Samens auf dem Stuhl Davids sitze und fürder in Juda herrsche. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;Jer. 22:28-30.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;Jechonja war der vorletzte König Judas und nun verflucht Prophet Jeremia ihn und seine leibliche Nachkommenschaft. Sie sind vom Anspruch auf den Thron Davids definitiv ausgeschlossen. Auf König Jechonja folgte nur noch sein Bruder Zedekia. Dieser König wurde von den babylonischen Belagerern gefangen. Seine Augen wurden ihm ausgestochen, und er wurde gefangen nach Babel abgeführt. Seine Söhne wurden niedergemetzelt vor dem König von Babel. Nun steht das königliche Geschlecht Davids in Gefahr. Die Frage lautet: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer hat jetzt Anspruch auf den Thron Davids? &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: normal; margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Wäre Jesus ein leiblicher Nachkomme dieses Jechonjas, so hat er keinen Anspruch auf den Thron Davids. Dann wäre Jesus nicht der Christus, der Sohn Gottes. Er wäre nur ein wahnsinniger Lügner.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;strong&gt;Im Neuen Testament &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Wenn wir das erste Buch im Neuen Testament aufschlagen – das Matthäusevangelium – dann sehen wir am Anfang das Geschlechtsregister Christi. So kennt man es von Königshäusern, wo es um Herkunft, Erbfolge und Anspruch auf den Thron geht. Jetzt geht es um den König Israels. Anhand dieses Geschlechtsregisters können wir also prüfen, ob Jesus Christus überhaupt einen gültigen Anspruch auf den Thron Davids hat.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Dieses Geschlechtsregister in Matthäus 1 fängt an bei Abraham, dem zuerst die Verheißung gemacht wurde, daß Gott ihn und seine Nachkommenschaft segnen wird, ihn zu einem großen Volk macht und ihn zum Segen für alle Geschlechter der Erde macht. Auch wurde Abraham ein Sohn verheißen. Das war Isaak, dessen Opfer (1. Mose 22) ein Vorausblick auf das Kreuzesopfer Jesu war. Isaak wurde in letzter Sekunde verschont, denn in Gottes Rat war es schon festgelegt, daß Gott seinen eingeborenen Sohn senden wird, damit Er stellvertretend die Sünde der Welt auf sich nimmt. W&lt;em&gt;elcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Rö. 8:32. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: normal; margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Bemerkenswert ist die Aussage, die Abraham zum Isaak macht in 1. Mose 22:8: &lt;em&gt;„Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen.“ &lt;/em&gt;Diese Bemerkung kann auch so verstanden werden, daß Gott sich selbst als Opferlamm bereitstellen wird in seinem Sohn Jesus Christus. Genau das ist geschehen. Gott hat dafür gesorgt (1. Mose 22:14).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;In Matthäus 1 können wir nun das Geschlecht Abrahams verfolgen. &lt;/span&gt;&lt;em&gt;„Abraham zeugte … Isaak zeugte … Jakob zeugte …“&lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; 39mal wird das Wort „zeugte“ verwendet. Aber dann geschieht etwas besonderes: „Jakob zeugte den Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren ist, der Christus genannt wird.“ Dies ist auffällig! Jesus wurde nicht von Joseph gezeugt. 39mal hintereinander wird „zeugte“ verwendet, aber bei Jesus Christus ist davon nicht die Rede. Das mußte sein, denn Joseph ist vom Geschlecht des Konja (Mt. 1:11, „Jechonja“). &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Demnach hätte ein leiblicher Sohn des Joseph &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;keinen Anspruch&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;strong&gt; auf den Thron Davids&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;, denn er ist Nachkomme von Konja, der durch den Fluch des Jeremia vom Königtum ausgeschlossen ist (Jeremia 22:24-30). Ein leiblicher Sohn des Joseph hätte also keinen gültigen Anspruch auf den Thron Davids und könnte nicht der Christus sein. Damit Jesus wirklich der Christus sein kann, muß das eintreten, was durch die Propheten angekündigt wurde: &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;strong&gt;„so will ich deinen Samen nach dir erwecken“&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; (2. Sam. 7:12). Das ist geschehen durch die jungfräuliche Empfängnis des Herrn. Das&lt;/span&gt; bedeutet, daß Jesus einzig durch die Kraft des Heiligen Geistes, ohne Zutun eines Mannes im Schoß der Jungfrau empfangen wurde. Er ist Sohn des himmlischen Vaters der göttlichen Natur nach und Sohn Marias der menschlichen Natur nach, eigentlich jedoch Sohn Gottes in beiden Naturen, da er nur eine einzige Person ist. Diese Herkunftsfrage mußte gleich am Anfang des Neuen Testaments geklärt werden, damit sich Jesus vor allem für die jüdischen Leser als gültig legitimiert.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das Jesus Chrisus der verheißene König auf dem Thron Davids ist, wird auch auf andere Weise deutlich gemacht in Matthäus 1:17. Von Abraham bis David waren 14 Generationen. Von David bis zur Wegführung nach Babylon waren 14 Generationen. Von der Wegführung bis Jesus sind wieder 14 Generationen. Die Zahl 14 ist interessant. Hebräische Buchstaben haben auch einen Zahlenwert. Deshalb müssen wir die Frage stellen: &lt;strong&gt;Was ist die Zahl eines Namens? &lt;/strong&gt;Der Zahl des Namens „David“, des Königs, ergibt 14! Gott beweist wieder, daß er treu hält, was er dem Haus David versprochen hat. Bemerkenswert ist auch, daß im 14. Kapitel von 1. Mose zum ersten Mal Könige erwähnt werden. 9 Könige treten zu einer Schlacht an. Abraham rettet seinen Neffen Lot, der in Sodom lebte. Bei der Rückkehr von der Schlacht begegnet Abraham dem König Melchisedek im Königstal. Der mysteriöse Melchisedek war „König der Gerechtigkeit“ und „König des Friedens“. Er war Priester des höchsten Gottes. Er brachte Brot und Wein und segnete Abraham, und Abraham gab ihm den Zehnten von allem. Dieser König Melchisedek ist ein „Prototyp“ des Herrn Jesus Christus. Es könnte sich sogar um eine Erscheinung Christi in Menschengestalt im Alten Testament gehandelt haben. Die Zahl 14 hat also mit einem König zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;In Matthäus 1:17 wird nun von 3 x 14 Generationen von Abraham bis Christus gesprochen. Das macht also 42 Generationen. Die 42 ist auch eine bedeutsame Zahl der Bibel. Es wird von 42 Monaten (1260 Tage / 3 ½ Jahre) gesprochen, in denen der Antichrist wirkt und die heilige Stadt zertritt (Daniel 12:7, Offb. 11:2/13:5). Nach Ablauf dieser 42 Monate folgt die Wiederkunft Christi, wie sie in Offb. 19 beschrieben wird, um den Antichrist zu besiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Wir stellten bereits fest, daß in Matthäus 1 39mal das Wort „zeugte“ erfolgt. Dann fängt etwas neues an. Gott erweckt den Sproß Davids, Jesus Christus, indem Maria vom Heiligen Geist schwanger wurde. So hat auch das Alte Testament 39 Bücher. Dann fängt etwas neues an. Matthäus ist das erste Buch im Neuen Testament.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das Buch des Propheten Jesaja ähnelt in seiner Struktur der gesamten Bibel. Die Bibel hat 66 Bücher. Jesaja hat 66 Kapitel. Die ersten 39 Kapitel beschreiben den sündigen Zustand Israel, drohen Gericht an, enthalten Prophezeiungen über Israels Nachbarvölker und werfen einige vorausschauende Blicke auf das Friedensreich des Messias. Dann im 40. Kapitel des Buches Jesaja ändert sich etwas. Jetzt folgen Trostworte an das Volk Gottes und versprechen Heil. Das 40. Kapitel macht konkrete Aussagen über Johannes den Täufer. Das 42. Kapitel bezieht sich auf den Messias, der hier als der Knecht Gottes bezeichnet wird, der Wunder tut, ein Licht für die Heiden ist und die Feinde des Herrn besiegt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Aufmerksame Leser von Matthäus 1 haben festgestellt, daß die Aufzählung der leiblichen Nachkommen Abrahams in Mt. 1:2-16 eine Lücke aufweist. In Mt. 1:11 heißt es: „&lt;strong&gt;Josia zeugte Jechonja&lt;/strong&gt; und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft.“ Jechonja ist aber Josias Enkel und nicht sein Sohn. &lt;strong&gt;Warum wird hier eine Generation ausgelassen?&lt;/strong&gt; Josia zeugte Jehojakim, und dieser zeugte den Jechonja. Aus irgendeinem Grund wird Jehojakim in der Aufzählung in Mt. 1:11 ausgelassen und nicht namentlich erwähnt. Die Aufzählung in Mt. 1:17 rechnet Jehojakim wieder mit ein. Handelt es sich hier um einen Flüchtigkeitsfehler des inspirierten Schreibers des Evangeliums?&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Hier ist ein guter Grund dafür, warum Jehojakim in Mt. 1:11 einfach ausgelassen wird und die Aufzählung von Josia gleich auf Jechonja übergeht. Der König Jehojakim war erstens ein Prophetenmörder (Jer. 26:20-23). Er beabsichtigte, auch Jeremia zu töten und fahndete nach ihm. Jehojakim haßte und bekämpfte das Wort Gottes. Als der Prophet Jeremia die Worte Gottes diktieren und aufschreiben ließ, da wurde die Buchrolle mit den Worten Gottes dem König Jehojakim vorgelesen, der sich am Kohleofen wärmte. Nachdem einige Spalten aus der Rolle vorgelesen wurde, schnitt er sie mit einem Schreibermesser heraus und verbrannte es im Ofen (Jer. 36:22-28). Jehojakim versündigte sich, indem er das Wort Gottes mit einem Schreibermesser zerschnitt und im Ofen verbrannte. Das Schreibermesser wird eigentlich dazu benutzt, um einen Schreibgegenstand (Feder, Rohr) zu spitzen. So wie Jehojakim mit einem Schreibermesser Gottes Worte zerschnitt und verbrannte, so hat Gott ihn aus der Aufzählung in Matthäus einfach herausgeschnitten. Wer Gottes Wort bekämpt, ist wohl nicht würdig, darin namentlich erwähnt zu werden. Gott wollte Jehojakims Bosheit heimsuchen (Jer. 36:30,31). In Offb. 22:19, Ps. 69:29, Ps. 109:13 lesen wir davon, daß Namen aus dem Buch der Lebendigen ausgetilgt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Wir haben nun im Detail festgestellt, warum das Kind in der Krippe nicht der leibliche Sohn Josephs sein kann, um wirklich der Sohn Gottes, Christus der Retter, zu sein. Christus ist durch den Heiligen Geist empfangen, wie es der Engel Gabriel der Maria sagte (Lk. 1:35) und Maria und ihre Verwandte Elisabeth bekannten (Lk. 1:38, 43, 46-55). Der Lobpreis Marias (Magnificat) zeigt, daß Maria an die Erfüllung all der Prophezeiungen glaubte, die in diesem Aufsatz erklärt wurden. Der Heilige Geist ist es, der neues Leben schafft – in der Schöpfung (1. Mose 1:3), in der Wiedergeburt von Christen (Joh. 1:12,13 &amp;amp; 3:3-7) sowie in der jungfräulichen Geburt Christi.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Joseph sorgte sich um seine Familie. Im kritischen Augenblick tat er das richtige und führte seine Familie. Auf die Anweisung des Engels im Traum führte er Maria und das Kind nach Ägypten, um dem Kindermord in Bethlehem durch Herodes zu entweichen. Nachdem die Gefahr vorüber war, ließen sie sich in Nazareth nieder:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;„&lt;em&gt;Und kam und wohnte in der Stadt die da heißt Nazareth; auf das erfüllet würde, was da gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarenus heißen.“ Mt. 2:23.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: normal; margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;An dieser Schriftstelle haben sich schon viele Menschen verbissen, denn es gibt keinen Vers in den Propheten, der so lautet oder etwa den Ort Nazareth erwähnt. Ganz mit Recht fragt einer der ersten Jünger: „&lt;em&gt;Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ &lt;/em&gt;Aber als dieser später Jesus begegnete, da war er überzeugt: &lt;em&gt;„Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!“ Joh. 1:45-51.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: normal; margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Was ist des Rätsels Lösung? Warum Nazareth? Gott macht wohl ein Wortspiel. Maria und Joseph stammten aus Nazareth (Lk. 1:26). Auch Maria kann ihre Herkunft auf David zurückleiten. Jesus ist demnach sowohl der Sohn Davids als auch der Sohn Gottes. Marias Geschlechtsregister befindet sich in Lukas 3:23-38. Es wird bis auf Gott zurückgeführt. Angefangen bei Gott ist David der 35ste in der Aufzählung. Jesus ist der 77ste in der Aufzählung. 77 minus 35 ergibt 42. Wieder sind es 42 Generationen von David bis Jesus. Wieder die Zahl, die auf den Messias weist. Auch in Marias Familienstammbaum.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: normal; margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Dort in Nazareth wurde durch den Engel Gabriel die jungfräuliche Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist angekündigt. &lt;strong&gt;Was bedeutet eigentlich das Wort Nazareth? &lt;/strong&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;Dahinter steckt wohl das hebräische Wort „netser“ (Nr. 5342 in Strong&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;&amp;#8217;s Konkordanz), das „Zweig“ bedeutet. Selbst die Webseite der Stadt Nazareth weist darauf hin. Als was wird der Christus im Alten Testament bezeichnet? Als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zweig&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt; (Sprößling) aus der Wurzel Davids! Die Propheten Jesaja, Jeremia (Jer. 23:5, 33:15) und Sacharja (Sach. 3:8, 6:12) sprechen davon. Zwar wird auch das hebräische Wort „tsemach“ (Nr. 6780 in Strong&amp;#8217;s Konkordanz) verwendet für „Zweig“ aber „netser“ und „tsemach“ sind gleichbedeutend. Der Prophet Jesaja benutzt in Jes. 4:2 „tsemach“ für Sproß und in Jes. 11:1 „netser“ für „Schößling. Gemeint ist ein und derselbe: Der Messias, der aus dem Hause Davids stammt und doch der Sohn Gottes ist. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: normal; margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;Wir sehen, wie souverän unser Gott in Maria und Joseph die rechten Leute zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zusammengeführt hat. Gott wirkt stets hinter den Kulissen durch all die einzelnen Umstände hindurch, um sein Wort mit Präzision zu erfüllen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Somit ist Weihnachten ein JA zu Gottes Wort, ein JA zum Leben und spez. zur Bewahrung des ungeborenen Lebens im Mutterleib. Es ist ein JA zum Lebensbund der Ehe und zur Familie. Schauen wir auf die Familie, durch die Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus. Wenn Gott diese Institution benutzt, um seinen Sohn in die Welt zu bringen, dann sollte sie auch das Leitbild einer gesunden Gesellschaft sein. Der ist ein Heuchler, der Weihnachten feiert und dennoch die Strukturen der Sünde fördert. Schauen wir auf die Krippe in Bethlehem. Die heutigen Jugendämter und Behörden hätten Maria und Joseph das Jesuskind gleich dort weggenommen. Schauen wir auf die Krippe. Dort waren Maria und Joseph mit dem Jesuskind und keine staatlichen Fremderzieher in DDR-gemäßen „Kinderkrippen“, während Maria und Joseph ihrer beruflichen Tätigkeit nachgingen. Schauen wir auf die Flucht nach Ägypten. Joseph war der Hirte seines Hauses und führte seine Familie in Sicherheit. Maria unterstellte sich dieser Führung. Schauen wir auf den 12jährigen Jesus im Tempel in Jerusalem. Er kannte bereits die Schriften und unterhielt sich mit den Lehrern. Woher hatte Jesus diese Begeisterung für die Dinge des Vaters? Wir müssen Kindern von Gott erzählen und sie zur Bibel und zum Glauben führen. Das Heil ihre Seele hängt einmal davon ab, ob sie Christus als Herrn und Heiland annehmen und nicht von ihrer Bildung und ihrem Status. Der Sinn des Lebens ist, Gott zu ehren und uns auf die Ewigkeit mit Ihm vorzubereiten. Die Familie ist nicht nur eine Schlafstelle und ein Einkommensbezieher. Sie ist eine &lt;strong&gt;Hauskirche&lt;/strong&gt;, denn sie soll eine Gnaden- und Gebetsgemeinschaft sein. Hier wird den Kindern zuerst der Glaube verkündigt. Sie ist eine Schule der menschlichen und christlichen Tugenden. Die heilige Familie hatte kaum sozialen Status. Das wird schon in der Prophezeiung in Jesaja 7 angedeutet und Lukas 2:24 ist ein weiterer Hinweis, denn Maria und Joseph brachten bei der Darstellung Jesu nur Tauben und kein Lamm. Das Gesetz Mose erlaubte dies für diejenigen, die kein Lamm zu bringen vermochten (3. Mose 12:8). Schauen wir auf den Gehorsam des jungen Jesus zu seinen Eltern. „&lt;em&gt;Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;war ihnen untertan&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ &lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Von Ungehorsam, pubertärer Aufsässigkeit und Rebellion ist da keine Rede. Das ist nämlich eine Erfindung gottloser Menschen, die erst mit entchristlichten öffentlichen Schulen aufgekommen ist. Schauen wir auf Maria, die Mutter Jesu, die stets in seiner Nähe war während seines Dienstes – sei es bei der Hochzeit von Kana, bei der Verkündigung des Reiches Gottes bis hin zum Kreuz auf Golgatha. Wiederholt heißt es, daß sie alles über Jesus in ihrem Herzen behielt. Maria zeigte ein großes Maß an Mitgefühl und Mutterliebe für Jesus Christus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;All dies muß uns wieder bewußt werden, wenn wir an Weihnachten an die Geburt Christi denken. Möge Gott uns segnen, daß wir dies mit offenem Verstand und Herzen aufnehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

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		<title>Zu Gast bei der Menno-Simons-Realschule in Euskirchen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Breuer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern haben das Recht, Schulen und andere Hilfsmittel frei zu wählen, die notwendig sind, um die Kinder in Übereinstimmung mit ihren Überzeugungen zu erziehen.&nbsp;Eltern haben das Recht auf Gewähr, daß ihre Kinder nicht gezwungen werden, Schulklassen zu besuchen, die nicht in Übereinstimmung stehen mit ihren eigenen moralischen und religiösen Überzeugungen. Insbesondere die Geschlechtserziehung – die ein Grundrecht der Eltern darstellt – muß immer unter ihrer aufmerksamen Führung geschehen, ob zu Hause oder in Erziehungseinrichtungen, die von ihnen ausgewählt und kontrolliert werden.&nbsp;Die Elternrechte werden verletzt, wenn der Staat eine verpflichtende Erziehungsform auferlegt, bei der alle religiöse Bildung ausgeschlossen ist.</p>
<p>Während anderswo in Nordrhein-Westfalen Eltern in Erzwingungshaft gehen müssen, weil ihnen diese Rechte verweigert werden, gibt es jedoch auch Gutes zu berichten, denn im Raum Euskirchen ist nun eine christliche Bekenntnisschule entstanden, die wirklich eine Bereicherug ist.</p>
<p>Selbst die Lokalzeitung aus der Region berichtete sachlich und positiv über diese Schule. Hier ist ein gelungener Artikel aus dem <a href="http://onlinearchiv.ksta.de/pasks/printView.do?id=KS-12-18-2009-010E0006222BEN">Kölner Stadtanzeiger: Zu Gast bei den Mennoniten.</a></p>
<p><em>&#8220;Die Evangelischen Bekenntnisschulen sind auch bei nichtreligiösen Familien sehr beliebt &#8211; stehen sie doch in dem Ruf, keine Disziplinprobleme zu haben, gewalt- und drogenfrei zu sein.&#8221;</em><br /><em>sueddeutsche.de, 25.02.09</em></p>

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&lt;p&gt;Während anderswo in Nordrhein-Westfalen Eltern in Erzwingungshaft gehen müssen, weil ihnen diese Rechte verweigert werden, gibt es jedoch auch Gutes zu berichten, denn im Raum Euskirchen ist nun eine christliche Bekenntnisschule entstanden, die wirklich eine Bereicherug ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst die Lokalzeitung aus der Region berichtete sachlich und positiv über diese Schule. Hier ist ein gelungener Artikel aus dem &lt;a href=&quot;http://onlinearchiv.ksta.de/pasks/printView.do?id=KS-12-18-2009-010E0006222BEN&quot;&gt;Kölner Stadtanzeiger: Zu Gast bei den Mennoniten.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;#8220;Die Evangelischen Bekenntnisschulen sind auch bei nichtreligiösen Familien sehr beliebt &amp;#8211; stehen sie doch in dem Ruf, keine Disziplinprobleme zu haben, gewalt- und drogenfrei zu sein.&amp;#8221;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;sueddeutsche.de, 25.02.09&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

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