Barbarisches Deutschland:
Eine Mutter von 12 Kindern muss ins Gefängnis wegen Homeschooling. September 2006
Wieder jemand von den Paderbornern im Gefängnis - eine Mutter von 12 Kindern - bitte Briefe schicken.
Wir möchten Sie benachrichtigen über die Gefangennahme der lieben, tief gläubigen Frau Katharina Plett (Mutter von 12 Kindern), die Frau von Herrn Andreas Plett, von dessen Gefangenschaft wir Euch vor einigen Wochen informiert hatten. - Sie wurde gestern, Donnerstag, den 07.09.06, um 11 Uhr, an ihrer Haustür abgeholt. Eine Polizistin in Zivil stand vor der Tür; die Polizisten hatten sich und ihr Auto versteckt. Als Frau Plett öffnete, rief die Polizistin sogleich ihre Kollegen herbei, die dann aus dem Versteck hervorkamen. Frau Plett informierte ihren Mann sofort übers Handy, dass sie jetzt gekommen seien, um sie abzuholen. Er antwortete: "Dann wollen wir das dem Herrn übergeben; Er wird alles Weitere führen." Als die Mutter sich nun umziehen wollte, kam die Polizistin mit ihr in das Zimmer. Frau Plett sagte: "Sie brauchen nicht mitzukommen." Sie erhielt die Antwort: "Auf einmal werden Sie sich bewaffnen und uns alle abschießen!" Es ist geradezu lächerlich, wie man von solchen liebenswürdigen, gläubigen Menschen so etwas denken kann! - Frau Plett hatte ihre Tasche schon fertig gepackt dastehen. Man nahm Frau Plett zuerst nach Bielefeld mit. Abends bekam ihr Mann einen Anruf von dem dortigen Gefängnis, wobei man ihm mitteilte, dass seine Frau jetzt dort sei und den nächsten Morgen zur JVA in Gelsenkirchen gebracht würde. Sie soll 10 Tage Erzwingungshaft bekommen. Mehr weiß ihr Mann jetzt noch nicht. Er sagte: "Ich würde lieber selbst noch 2-mal ins Gefängnis gehen, als meine Frau dort eingesperrt zu wissen. In der Gebetsstunde bat ich drum, für sie zu beten, dass der Herr sie beschützt. - Sie würde sich natürlich sehr freuen, wenn sie viel Post bekäme; denn das ist so eine Stärkung, wenn man merkt: Du bist nicht allein, es gibt Menschen, die an dich denken und für dich beten." Weil die Schulgründung der Paderborner Familien in der Nähe ihrer Heimatstadt leider immer noch nicht genehmigt wurde, müssen die Kinder am 11. Sept. wieder nach Österreich in das christliche Erholungsheim, in dem sie mitsamt ihrer Mutter und Frau Pauls samt deren Kindern, die sie dort unterrichtete, wohnten. Herr Plett fährt schon kommenden Sonntag mit ihnen hin; seine Tochter Katharina, die das Abitur gemacht hatte, ist bereit, vorläufig auf eine Ausbildung zu verzichten, weil sie weiß, dass sie zu Hause und jetzt in Österreich gebraucht wird, beim Unterrichten der Kinder. Sie will gerne jetzt die Mutter ersetzen; der Herr hat sie so begabt, dass sie gut die Kinder lehren kann. Herr Plett fährt vor allem deshalb nach Österreich, weil er schon vor einiger Zeit versprochen hatte, dort am Ausbau des christlichen Erholungsheims, und des dort integrierten Altenheims mitzuhelfen. Auch 2 andere Brüder aus seiner Gemeinde sind bereit, mitzukommen. In den vergangenen Wochen hatte Herr Pauls dort am Bau mitgearbeitet. - Der Heimleiter ist sehr dankbar für diese Hilfe, weil er sonst für die ganze Arbeit eine Firma beanspruchen müsste, und das wäre dann sehr teuer. - So hilft einer dem andern; der Heimleiter hatte die verfolgten Eltern und Kinder im vergangenen Jahr so freundlich aufgenommen, und so können sich die Väter dafür erkenntlich zeigen. Am nächsten Samstag, den 16.09., sind die 10 Tage Haftstrafe abgesessen; so will Herr Plett am Freitag schon zurück sein, um seine Frau empfangen zu können. Wir möchten Euch alle aufrufen, der lieben Frau Plett zu schreiben und sie in ihrer Gefängniszelle zu ermutigen. Es ist nicht leicht, so lange völlig allein zu sein, wo sie doch zu Hause eine so große Kinderschar hat! - Die Adresse ist folgende: Frau Katharina Plett JVA, Aldenhofstr. 99 45883 Gelsenkirchen Für alle, die noch nicht über den Grund der Gefangenschaft informiert sind: Die Paderborner Eltern haben im vergangenen Jahr einige ihrer Kinder aus Glaubens- und Gewissensgründen der durch die 68er Kulturrevolution ideologisch unterwanderten Schule entzogen, um sie zu Hause selbst zu unterrichten; das darauf folgende Bußgeld haben sie aus Gewissensgründen nicht bezahlt. Die Kinder werden ordnungsgemäß in Österreich nach dort geltendem Recht unterrichtet - die Kinder von 5 anderen Paderborner Familien in Heidelberg in einer guten, freien christlichen Schule. Trotzdem wird weiterhin das nicht gezahlte Bußgeld eingefordert. - Herr Zins, der kürzlich auch für sogar 15 Tage im Gefängnis war, bekam während seiner Gefangenschaft schon den nächsten Bußgeldbescheid, worauf er wiederum mit Zwangshaft rechnen muss!